16.08.2023, 5030 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Dienstag mit Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel um 0,76 Prozent auf 3.124,52 Einheiten. Das europäische Börsenumfeld lag ebenfalls einheitlich im roten Bereich und auch die Wall Street startete schwächer in die Sitzung. Marktbeobachter sprachen aber von einem feiertagsbedingt eher ruhigen und umsatzschwachen Geschäft. Begründet wurden die Kursverluste am Markt vor allem von enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus China. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Einzelhandelsumsätze blieben hinter den Prognosen der Analysten zurück. Allerdings reagierte die chinesische Notenbank und senkte die Zinsen überraschend. Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten in Deutschland haben sich im August hingegen überraschenderweise aufgehellt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 2,4 Punkte auf minus 12,3 Zähler. Analysten hatten mit einer erneuten Verschlechterung auf im Schnitt minus 14,9 Punkte gerechnet. Die Bewertung der Konjunkturlage in Deutschland verschlechterte sich hingegen stark.
Am Nachmittag rückten aktuelle US-Daten in den Fokus: Die Einfuhrpreise sind zurückgegangen und die Umsätze des Einzelhandels stärker als erwartet gestiegen. Die Industriestimmung im US-Bundesstaat New York hat sich im August jedoch weiter verschlechtert. Der Empire-State-Index sank von plus 1,1 Punkten im Vormonat auf minus 19,0 Zähler. Analysten hatten im Schnitt nur eine leichte Stimmungseintrübung und einen Indexwert von minus 1,0 Zähler erwartet. Einheitlich schwächer tendierten in Wien die Ölwerte. So büßten OMV gut ein Prozent an Wert ein und Schoeller-Bleckmann rutschten um 1,8 Prozent ab. Die Rohölnotierungen haben am Dienstag angesichts der schwachen China-Daten nachgegeben. Auch die im ATX schwer gewichteten Bankaktien zeigten sich einheitlich mit negativen Vorzeichen. Raiffeisen büßten 1,6 Prozent ein. Bawag fielen um gut ein Prozent und Erste Group gaben um 0,9 Prozent nach. Wienerberger konnten sich um 0,5 Prozent auf 26,14 Euro verbessern. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihre Kaufempfehlung "Buy" nach der jüngsten Zahlenvorlage des Baustoffkonzerns bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 35,00 Euro wurde unverändert beibehalten."
Unternehmensnachrichten
FACC
Positive Entwicklung in der Luftfahrt ermöglicht FACC deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung im 1. Halbjahr 2023
• Umsatz wächst um 31,3% auf 354,7 Mio. €
• EBIT mit 14,9 Mio. € signifikant gesteigert
⢠Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Umsatz der FACC AG im ersten Halbjahr 2023 von 270,1 Mio. € deutlich auf 354,7 Mio. € – das entspricht einem Wachstum von 31,3%. Trotz anhaltender Herausforderungen in der Lieferkette konnte das EBIT von +6,1 Mio. € auf + 14,9 Mio. € signifikant gesteigert werden.
⢠Diese Entwicklung ist auf die nachhaltige Erholung der Luftfahrtbranche, die steigende Nachfrage nach neuen Flugzeugen und die zunehmende Produktion aller Flugzeugtypen zurückzuführen. Umsätze aus Neuprojekten sowie Entwicklungsaufträge wirken sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus.
Der weitere Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 bleibt unverändert. Der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2023 wird um über 12% bis 16% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 steigen. Im Bezug auf das Ergebnis geht das Management für das zweite Halbjahr im direkten Vergleich zum ersten Halbjahr von einem reduzierten aber positiven
Ergebnis aus.
Frequentis
FREQUENTIS mit klarem Plus bei Auftragseingang und Umsatz
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2023 im Überblick:
- Auftragseingang +29,1% auf EUR 208,0 Mio.
- Auftragsstand +9,8% auf EUR 546,7 Mio.
- Umsatz +11,7% auf EUR 186,8 Mio.
- EBIT verbessert sich auf EUR -0,3 Mio.
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2023 um 11,7% auf EUR 186,8 Mio. Nach Regionen erwirtschaftete Frequentis 67% in Europa, Amerikas 14%, Asien 11%, Australien / Pazifik / Afrika 8%. Die Nachfrage nach Produkten von Frequentis ist global ungebrochen. Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr 2023 um 29,1% auf EUR 208,0 Mio. Der Auftragsstand erreichte EUR 546,7 Mio., ein Plus von 9,8%. Der im Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine führte indirekt über die gestiegene Inflation zu Auswirkungen auf die Frequentis-Gruppe. Zug um Zug schlug sich die Inflation auch bei den Zukäufen von Lieferanten, bei den Lohnabschlüssen und anderen Aufwandspositionen nieder. Das EBITDA lag bei EUR 8,2 Mio. Die Abschreibungen blieben nahezu auf gleichem Niveau. In Summe ergab sich ein EBIT von EUR -0,3 Mio. Aufgrund saisonaler Schwankungen ist das zweite Halbjahr wie üblich (im Gegensatz zum ersten Halbjahr) bei Frequentis der für die Gesamtprofitabilität deutlich relevantere Zeitraum.
Frequentis sieht sich auf gutem Weg, abhängig von der weiteren Entwicklung der Inflation, der Lieferkettenproblematik und des weiteren Verlaufs des Krieges in der Ukraine, folgende Ziele im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 zu erreichen:
- Steigerung des Umsatzes,
- Steigerung des Auftragseingangs,
- EBIT-Marge von rund 6-8%.
Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser
Bildnachweis
1.
Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Lenzing, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, FACC, Uniqa, Mayr-Melnhof, Palfinger, Zumtobel, Erste Group, EVN, SBO, Österreichische Post, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Polytec Group, VIG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM, MTU Aero Engines, Rheinmetall, Home Depot, Symrise, Bayer.
Random Partner
Do&Co
Als Österreichisches, börsennotiertes Unternehmen mit den drei Geschäftsbereichen Airline Catering, internationales Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel bieten wir Gourmet Entertainment auf der ganzen Welt. Wir betreiben 32 Locations in 12 Ländern auf 3 Kontinenten, um die höchsten Standards im Produkt- sowie Service-Bereich umsetzen zu können.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Etwas fester und knapp unter High (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 24.6.: Kapsch, Do&Co (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Philipp Pölzl (audio cd.at)
» PIR-News: News zu Addiko/NLB/RBI, Bawag, Research zu Kontron (Christine ...
» Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, R...
» Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Agrana und UBM gesucht
» ATX-Trends: Strabag, VIG, AT&S ...
» ATX rutscht über zwei Prozent ab – Emerald Horizon steht kurz vor dem Bö...
» Wiener Börse Party #1183: ATX mehr als 2 Prozent schwächer, Emerald Hori...
» Wiener Börse zu Mittag deutlich leichter: Flughafen Wien, Bajaj Mobility...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wie Rheinmetall, LPKF Laser, MTU Aero Engines, Te...
- Wie Manz, bet-at-home.com, Nordex, Lufthansa, Mer...
- Wie Home Depot, Chevron, 3M, Walt Disney, Verizon...
- Wie Rheinmetall, MTU Aero Engines, Beiersdorf, Me...
- Wiener Börse: ATX gibt am Mittwoch 1,27 Prozent ab
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Gurktaler steigt m...
Featured Partner Video
Wiener Börse Party #1167: ATX unverändert, die MSCI-Antwort ist ja und Gottfried Neumeister auf den Spuren von Anas Abuzaakouk
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Books josefchladek.com
Stephen Gill
The Pillar
2019
Nobody
Daido Moriyama
Farewell Photography (English Version
2018
Getsuyosha, bookshop M
Bertien van Manen
Let's Sit Down Before We Go
2011
MACK
