29.01.2024, 3226 Zeichen
Die Pierer Mobility-Gruppe steigerte 2023 den Konzernumsatz, wie bereits vorab mitgeteilt, um rund 9 Prozent auf 2.661 Mio. Euro, was einem neuen Rekordwert entspricht. Das vorläufige EBIT)verringerte sich um rund 32 Prozent auf 160 Mio. Euro (Vorjahr: 235 Mio. Euro). Die EBIT-Marge liegt damit bei 6,0 Prozent (Vorjahr 9,7 Prozent) und somit in der bereits angekündigten Spanne von 5 bis 7 Prozent. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) liegt mit 324 Mio. Euro um rund 15 Prozent unter dem Vorjahreswert was einer EBITDA-Marge von 12,2 Prozent entspricht. Aufgrund der weltweiten Überbestände im Fahrradbereich war auch die Pierer Mobility-Gruppe mit stark gefallenen Marktpreisen konfrontiert. Das Absatzwachstum in diesem Segment mit den Marken Husqvarna, R Raymon, Gasgas und Felt von mehr als 30 Prozent war geprägt von Lagerbestandsbereinigungen und der Abgabe der Marke R Raymon, so das Unternehmen.
Ausblick: Vor dem Hintergrund der weltweit schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 einen nahezu gleichbleibenden Umsatz und eine EBIT-Marge von 5 bis 7 Prozent. Es sollen Kostenreduktionsmaßnahmen im zweistelligen Millionenbereich durchgeführt werden. Unter anderem sollen Teile der Produktion nach Indien und China verlegt werden, zudem sollen 300 Stellen in Mattighofen und Munderfing durch natürliche Fluktuation und Herausnahme von Leiharbeiter abgebaut werden.
Pierer Mobility (
Akt. Indikation: 49,50 /50,00, -0,90%)
Wienerberger möchte vereinbarungsgemäß neben einem Barkaufpreis auch eigene Aktien zur Terreal-Übernahme verwenden. Konkret sollen 6.000.000 eigene Aktien neben dem Barkaufpreisanteil als zusätzliche nicht-bare Transaktionswährung in Form der Aktienlieferung zu einer Bewertung von 26,00 Euro pro eigene Aktie, sohin zu einer Gesamtbewertung von 156 Mio. Euro veräußert werden. Die eigenen Aktien sollen unmittelbar vor dem Closing der Terreal Akquisition, welches bis 30. April 2024 erfolgen soll, geliefert werden. Die erforderliche Zustimmung des Aufsichtsrats zur Verwendung der eigenen Aktien soll voraussichtlich am oder um den 13. Februar 2024 erfolgen.
Wienerberger (
Akt. Indikation: 30,42 /30,46, 0,53%)
Research: Kepler Cheuvreux bestätigt Semperit mit Halten und vergibt als Kursziel 16,0 Euro.
Semperit (
Akt. Indikation: 14,78 /14,90, -1,07%)
Einschätzung: Die Bawag veröffentlicht am 1. Februar ihre vorläufigen Zahlen 2023. Die Analysten der Erste Group erwarten einen Nettogewinn je Aktie von 8,41 Euro und eine Dividende je Aktie von 4,70 Euro. "Die Bawag-Aktie notiert mit teils deutlichen Bewertungsabschlägen zu ihren Mitbewerbern. Gleichzeitig ist die Dividendenrendite auf Basis unserer Schätzungen mit rund 10 Prozent für 2023-2025 eine der höchsten unter den ATX-Werten. Im Fokus der Investoren wird auch die Verwendung des Überschusskapitals liegen. Hierfür stehen derzeit eine weitere Akquisition oder das nächste Aktienrückkaufprogramm im Raum", so die Analysten, die die Aktie aktuell mit "Akkumulieren" und Kursziel 56,0 Euro einstufen.
Bawag (
Akt. Indikation: 48,68 /48,72, -1,42%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 29.01.)
Wiener Börse Party #1155: ATX unverändert, mit Wienerberger / Verbund zwei Dauer-ATXler vorne, Frequentis 18/70 und Rheinmetall/Ritschy
Bajaj Mobility AG
Uhrzeit: 22:59:01
Veränderung zu letztem SK: -0.21%
Letzter SK: 19.30 ( -0.10%)
Bawag
Uhrzeit: 22:59:01
Veränderung zu letztem SK: -0.14%
Letzter SK: 148.10 ( 0.07%)
Semperit
Uhrzeit: 22:59:01
Veränderung zu letztem SK: -0.33%
Letzter SK: 15.05 ( 0.33%)
Wienerberger
Uhrzeit: 22:59:01
Veränderung zu letztem SK: 0.30%
Letzter SK: 23.12 ( 1.31%)
Bildnachweis
1.
mind the #gabb
Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Porr, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Fabasoft, Heid AG, Mayr-Melnhof, Palfinger, Rath AG, Rosenbauer, Zumtobel, Polytec Group, Semperit, BKS Bank Stamm, Telekom Austria, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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