19.12.2024, 2796 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat gestern Mittwoch etwas höher geschlossen. Der österreichische Leitindex ATX verbesserte sich um 0,34 Prozent auf 3.602,14 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es vor der am Abend anstehenden Bekanntgabe der US-Leitzinsentscheidung überwiegend leichte Zuwächse zu sehen. Am Wiener Aktienmarkt zog die AT&S-Aktie mit einem satten Kursabschlag von 18,7 Prozent die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Der steirische Leiterplattenhersteller hat für das laufende Geschäftsjahr eine Umsatz- und Gewinnwarnung abgegeben. Analysten schrieben in einer ersten Einschätzung von einer negativen Entwicklung. Die neue Umsatz-Guidance liegt 25 Prozent unter der vorherigen und um 34 Prozent tiefer beim Ausblick für das operative Ergebnis (Ebitda). AMAG verbuchten ein Plus von 2,5 Prozent. Der oberösterreichische Aluminiumkonzern wird im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich ein um 15 Millionen Euro geringeres operatives Ergebnis (EBIT) als erwartet ausweisen. Grund sind Sonderabschreibungen im Bereich AMAG components, der u. a. mit steigenden Produktionskosten kämpft. Die EBIT-Bandbreite wird damit bei 55 Millionen bis 75 Millionen Euro liegen. Die von AMAG kommunizierte EBITDA-Bandbreite bleibt aber aufrecht.
Pierer Mobility legten 0,5 Prozent zu. Die KTM-Mutter ist auf Investorensuche, um neues Geld für den insolventen Motorradhersteller aufzutreiben. Die US-Investmentbank Citigroup ist mit der Neuordnung der Eigentümerstruktur beauftragt worden. Ziel sei es, dass Investoren "eine notwendige Barkapitalerhöhung beziehungsweise Finanzinstrumente" zeichnen. Mitte November hatte Pierer Mobility von einem Finanzbedarf in dreistelliger Millionenhöhe gesprochen. OMV -Titel verbesserten sich um 0,2 Prozent. Der teilstaatliche Konzern will sein Explorations- und Produktionsgeschäft (E&P) in Neuseeland nun doch nicht mehr verkaufen. Das Unternehmen sei nach mehreren Überprüfungen zu dem Entschluss gekommen, dass die OMV New Zealand Limited doch besser im Portfolio der OMV aufgehoben sei, sagte eine Konzernsprecherin auf Anfrage. Im Plus standen auch die schwergewichteten Banken. Raiffeisen Bank International verteuerten sich um ein Prozent und Erste Group gewannen ebenfalls ein Prozent. Die Aktionäre der Bawag konnten ein Plus von 1,2 Prozent verbuchen. Im Versicherungsbereich zogen die Uniqa-Anteilsscheine um 3,1 Prozent hoch. Die Titel der Vienna Insurance Group steigerten sich um 1,8 Prozent. Schöller-Bleckmann (SBO) schlossen mit minus 0,3 Prozent auf 29,10 Euro. Der Analyst der Wiener Privatbank Nicolas Kneip hat seinen fairen Wert für die SBO-Aktien von 60,9 Euro auf 56,2 Euro nach unten revidiert. Das "Kaufen"-Votum für die Titel des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters wurde gleichzeitig bestätigt."
BörseGeschichte Podcast: Wolfgang Anzengruber vor 10 Jahren zum ATX-25er
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Aktien auf dem Radar:Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Strabag, SBO, Rosenbauer, Flughafen Wien, RBI, DO&CO, Lenzing, AT&S, Wolford, Bajaj Mobility AG, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Reploid Group AG, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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