13.02.2025, 2597 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat sich gestern Mittwoch mit klaren Zuwächsen aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX gewann 0,73 Prozent auf 3.964,90 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen überwiegend nach oben. Überraschend hoch ausgefallene US-Inflationszahlen sorgten international nur kurzfristig für einen Dämpfer. In Wien rückten auf Unternehmensebene mit Zahlenvorlagen Voestalpine , DO&CO, Telekom Austria und EuroTeleSites ins Blickfeld der Akteure. Zudem meldete sich die Deutsche Bank zur Bawag -Aktie. Die gescheiterten Koalitionsverhandlungen zwischen der FPÖ und der ÖVP brachten in Wien keine sichtbaren Auswirkungen auf die Aktienkurse.
Die Titel von voestalpine gaben nach Ergebnispräsentation über weite Strecken des Handelstages nach, drehten kurz vor Sitzungsende aber ins Plus und legten 0,2 Prozent zu. Der Stahlkonzern bekam die schwache Konjunktur und die Autokrise in Deutschland mit voller Wucht zu spüren. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2024/25 halbierte sich der Gewinn nach Steuern gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Ergebnisausblick für das Gesamtjahr wurde weiter gesenkt. Hier schrieben die Analysten in einer ersten Einschätzung von einem schwachen Zahlenwerk, welches leicht unter den Erwartungen ausgefallen sei.
DO&CO-Titel gewannen 2,9 Prozent. Der Wiener Caterer hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024/25 prächtig verdient. Die Ergebnisse übertrafen durch die Bank die optimistischen Erwartungen. Telekom Austria steigerten sich um 3,8 Prozent. Der Telekomkonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 ein etwas geringeres Nettoergebnis erzielt. Die Viertquartalszahlen übertrafen die Markterwartungen und lagen vom Umsatz- bis zum Ergebnisausweis über den Prognosen. EuroTeleSites gewannen 4,3 Prozent. Die Sendemastenfirma hat 2024 mehr Umsatz erzielt. Auch hier wurden die Erwartungen laut Experten übertroffen.
Die BAWAG-Aktie zog um 3,4 Prozent auf 91,30 Euro hoch. Hier haben die Experten der Deutschen Bank ihr Kursziel für die Aktien der Bank von 100 auf 106 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde gleichzeitig bestätigt. Auch bei den Branchenkollegen gab es positive Vorzeichen zu beobachten. Während sich die Titel der Erste Group um 0,6 Prozent verteuerten, konnten die Aktionäre der Raiffeisen Bank International ein Plus von 3,1 Prozent verbuchen. Abwärts ging es hingegen mit den Aktienkursen der Energieversorger. Verbund-Anteilsscheine fielen um 1,4 Prozent und EVN gaben um 2,6 Prozent nach."
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Zumtobel, DO&CO, Bajaj Mobility AG, Polytec Group, Mayr-Melnhof, UBM, FACC, Amag, CA Immo, Uniqa, Frequentis, Austriacard Holdings AG, Semperit, Lenzing, Porr, RHI Magnesita, Telekom Austria, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, SW Umwelttechnik, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Verbund.
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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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