10.03.2026, 3297 Zeichen
Rekordkennzahlen, ein geplanter Börsengang nordamerikanischer Assets und zwei strategische Personalentscheidungen: Barrick Mining stellt die Weichen für ein ambitioniertes Jahr 2026.
Rekordquartal und neue Dividendenpolitik
Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick Mining einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden US-Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 13 beziehungsweise 9 Prozent gegenüber Q3. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 1,04 US-Dollar, was einem Anstieg von 79 Prozent zum Vorquartal entspricht.
Gleichzeitig reformierte das Unternehmen seine Dividendenpolitik: Künftig sollen 50 Prozent des freien Cashflows ausgeschüttet werden. Die Quartalsdividende wurde auf 0,42 US-Dollar je Aktie angehoben – ein Anstieg von 140 Prozent gegenüber Q3.
Die Goldproduktion lag im vierten Quartal bei 871.000 Unzen, 5 Prozent mehr als im Vorquartal. Auf Jahressicht fiel sie jedoch um rund 19 Prozent – ein wesentlicher Grund dafür war die vorübergehende Betriebsunterbrechung der Mine Loulo-Gounkoto. Die Gesamtkosten (AISC) beliefen sich auf 1.581 US-Dollar je Unze.
Geplanter IPO als strategischer Schritt
Das Barrick-Board hat das Management einstimmig beauftragt, einen Börsengang einer Tochtergesellschaft zu prüfen, die die nordamerikanischen Kernassets bündeln soll. Dazu zählen die Beteiligungen an Nevada Gold Mines, die Mine Pueblo Viejo sowie das Goldprojekt Fourmile in Nevada.
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Fourmile kommt dabei besonderes Gewicht zu: Zum zweiten Mal in Folge gelang es dem Team, die ausgewiesenen Goldressourcen zu verdoppeln – auf nun 2,6 Millionen Unzen in der angezeigten und 13 Millionen Unzen in der abgeleiteten Kategorie. Für 2026 sind Bohrkosten von 150 bis 160 Millionen US-Dollar eingeplant, nach 91 Millionen im Vorjahr. Barrick plant, nach dem IPO eine kontrollierende Mehrheitsbeteiligung zu behalten.
Ausblick 2026: Produktion steigt, Kosten auch
Für 2026 erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen. Die AISC-Prognose liegt bei 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze – ein spürbarer Anstieg gegenüber 2025, begründet durch niedrigere Erzgehalte, höhere Betriebskosten und die Wiederaufnahme des Betriebs in Loulo-Gounkoto. Die Kalkulation basiert auf einem angenommenen Goldpreis von 4.500 US-Dollar je Unze.
An der Führungsspitze hat das Unternehmen zudem zwei Positionen neu besetzt: James J. McGuire übernimmt als Chief Legal and Policy Officer, Woo Lee wird Chief Global Affairs Officer. Lee war bereits über elf Jahre für Barrick tätig, zuletzt als Senior Vice President für die Region Asien-Pazifik. Beide berichten an den neuen CEO Mark Hill. Die Aktie legte in den vergangenen sechs Monaten um 61,3 Prozent zu und übertraf damit deutlich den Goldsektor-Durchschnitt sowie den S&P 500.
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