25.03.2026, 2413 Zeichen
Jonathan Anderson prägt Dior, Versace sucht nach Dario Vitales Abgang eine neue Richtung. Die Luxusmode erlebt ein kreatives Stühlerücken, das die größten Häuser der Branche verändert.
Jonathan Anderson: Vom Loewe-Erfolg zur Dior-Ära
Nach elf Jahren verließ Jonathan Anderson im März 2025 das spanische Luxushaus Loewe. Dort hatte er die Marke zum globalen Modephänomen gemacht. Nur wenige Wochen später folgte der Wechsel zu einem der größten Player der Branche: zu Dior.
Anderson übernahm im April 2025 die künstlerische Leitung der Dior-Herrenmode. Im Juni folgte die Verantwortung für die Damenmode und die Haute Couture. Seine erste Kollektion für das Frühjahr/Sommer 2026 zeigte er ebenfalls im Juni 2025. Mittlerweile ist seine zweite Ready-to-Wear-Saison für Dior in vollem Gange. Seine Entwürfe gelten bereits als Teil einer "neuen kreativen Ära" für das französische Traditionshaus.
Versace: Kurzes Intermezzo vor der Prada-Ära
Während Anderson bei Dior ankommt, sucht Versace noch nach seiner neuen Identität. Im März 2025 trat Donatella Versace nach 27 Jahren als Chef-Designerin zurück. Ihr Nachfolger wurde Dario Vitale, ein ehemaliger Miu-Miu-Designer.
Doch sein Kapitel bei Versace war kurz. Vitale präsentierte seine Debütkollektion für Frühjahr 2026 im September 2025. Nur zwei Tage nachdem der Verkauf von Versace an die Prada-Gruppe im Dezember 2025 offiziell wurde, wurde er bereits wieder entlassen. Die Kampagne für seine einzige Kollektion erschien am 3. Februar 2026 – das Ende einer nur achtmonatigen Amtszeit.
Strategisches Stühlerücken der Luxusriesen
Die Wechsel bei Dior und Versace sind kein Zufall. Sie zeigen, wie Konzerne wie LVMH und die Prada-Gruppe ihre Marken neu positionieren. Anderson soll mit seiner visionären Handschrift Dior in die Zukunft führen. Bei Loewe, seiner vorherigen Wirkungsstätte, haben bereits die Proenza-Schouler-Gründer Jack McCollough und Lazaro Hernandez die kreative Leitung übernommen.
Die Prada-Gruppe hingegen zahlte 1,375 Milliarden Dollar, um Versace zurück in italienische Hände zu führen. Der schnelle Abschied von Vitale unterstreicht: Hier ist eine komplette Neuausrichtung geplant. Welche kreative Richtung Versace nun einschlägt, ist eine der spannendsten Fragen der Branche.
Kann das Haus seinen ikonischen Glamour bewahren und gleichzeitig neue Impulse setzen? Die Antwort wird das nächste große Kapitel in der Geschichte der Luxusmode schreiben.
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