07.07.2025, 2435 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag mit Kursverlusten beendet. Der Leitindex ATX schloss um 1,07 Prozent schwächer auf 4.384,34 Punkte. Auch die wichtigsten europäischen Handelsplätze gingen tiefer ins Wochenende, während die US-Börsen wegen des "Unabhängigkeitstages" geschlossen blieben. Auf Wochensicht gab der ATX 0,8 Prozent nach. An den Märkten werden die Entwicklungen in der US-Zollpolitik weiterhin genau beobachtet. US-Präsident Donald Trump will einzelne Länder in Kürze darüber informieren, mit welchen Zollsätzen sie auf ihre Exporte in die USA konkret rechnen müssen. Seine Regierung werde voraussichtlich damit beginnen, Briefe zu verschicken, sagte Trump. Laut Experten haben der deutsche Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron jüngst auf eine schnelle Einigung mit möglichst minimalen Zollsätzen gedrängt und nach Meinung von US-Finanzminister Bessent sei eine Einigung mit der EU näher als mit anderen Ländern. Zuletzt wurde bekannt, dass es in den Verhandlungen zwischen den USA und der EU aber nach wie vor keine Einigung gibt. Es werde wohl weiter verhandelt.
Wirtschaftszahlen kamen aus Deutschland. Nach der jüngsten Erholung ist der Auftragseingang der deutschen Industrie im Mai wieder ins Stocken geraten. Allerdings basiert der im Vergleich zum April gemeldete, überraschend deutliche Rückgang auch auf einer Aufwärtsrevision des Aprilwertes.
Die im ATX schwer gewichteten Bankaktien zeigten sich teilweise schwächer als der Gesamtmarkt. Bawag fielen um 1,7 Prozent, Raiffeisen Bank International gaben 2,4 Prozent nach. Erste Bank schlossen um 0,5 Prozent tiefer. Sehr schwach zeigten sich auch Bauaktien. Strabag büßten 1,5 Prozent ein, Porr fielen um 1,8 Prozent und die Aktien des Baustoffkonzerns Wienerberger rutschten um 4,5 Prozent ab. Andritz verbilligten sich um 0,4 Prozent. Die neue Finanzvorständin von Andritz, Vanessa Hellwing, sieht den steirischen Technologiekonzern von den jüngst verhängten US-Zöllen kaum betroffen. Papiere von Pierer Mobility schlossen prozentual unverändert. Die Übernahmekommission der Wiener Börse hat die Einleitung eines Verfahrens beschlossen, in dem geprüft wird, ob für Bajaj Auto International Holding für die geplante Übernahme der Pierer Mobility AG ein Übernahmeangebot an alle machen muss. Unter den wenigen Kursgewinnern waren AT&S (plus 3,1 Prozent) und Kapsch TrafficCom (plus 1,1 Prozent)."
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Baader Bank
Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.
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