20.03.2026, 2386 Zeichen
Die US-Armee hat am 18. März die Produktionsanlagen von CSG-Tochter Excalibur Army im tschechischen Šternberk besucht — und dabei die Morana-Haubitze unter die Lupe genommen. Hintergrund: Das amerikanische Militär sucht aktiv nach einem Nachfolger für seine veralteten, geschleppten M-777-Haubitzen und will bis Juli 2026 einen Vertrag vergeben.
Die Morana ist ein 155-mm-Radpanzer auf einem Tatra-8x8-Fahrgestell. Beim Besuch demonstrierte Excalibur Army nicht nur die Fertigungslinien, sondern auch eine Live-Schießübung. Dabei überzeugte das System mit einer Feuerrate von bis zu sechs Schuss pro Minute und der sogenannten MRSI-Fähigkeit: Bis zu fünf Geschosse können durch unterschiedliche Flugbahnen gleichzeitig auf ein Ziel treffen. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei 41,5 Kilometern, die Besatzung operiert aus einer gepanzerten Kabine mit nur drei Personen.
Genau diese Kombination aus Mobilität und Automatisierung steht im Mittelpunkt der US-Anforderungen. Nachdem das ambitionierte ERCA-Projekt wegen technischer Probleme eingestellt wurde, sucht die US-Armee nun nach einsatzbereiten Lösungen von der Stange — Systeme, die schnell verlegen und ebenso schnell wieder verschwinden können, bevor feindliche Gegenfeuerradare sie orten.
Der Besuch ist noch keine Kaufentscheidung. Er zeigt jedoch, dass CSG im Rennen um einen potenziell bedeutenden US-Beschaffungsauftrag aktiv positioniert ist. Neben der Haubitze selbst präsentierte das Unternehmen sein gesamtes Artillerie-Ökosystem — von der Fahrgestellproduktion bis zur Munitionsherstellung nach NATO-Standard.
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Die Aktie hat in den vergangenen 30 Tagen rund sieben Prozent nachgegeben und notiert damit deutlich unter ihrem Jahreshoch. Ob der US-Beschaffungsprozess bis Juli 2026 tatsächlich zu einem Auftrag führt, bleibt offen — für CSG wäre ein Zuschlag aus Washington ein erheblicher Wachstumsimpuls.
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