12.03.2026, 2178 Zeichen
Die Tochtergesellschaft Canada Life hat vor zwei Tagen einen Pensions-Deal in Großbritannien erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Volumen von 105 Millionen Britischen Pfund übernimmt der Versicherer die Verpflichtungen für rund 1.800 Mitglieder eines britischen Vorsorgeplans. Dieser Schritt festigt die Position des Unternehmens im wachsenden Markt für die Risikoübernahme von Pensionsfonds.
Bei der Transaktion handelt es sich um einen sogenannten Full-Scheme Buy-in. Canada Life sichert damit die künftigen Leistungen für über 350 Anwärter und mehr als 1.450 Rentner ab. Beraten wurde der Prozess unter anderem von LCP und der Anwaltskanzlei Gowling WLG.
Kann Great-West Lifeco durch solche Nischengeschäfte seine Marktanteile in Europa weiter ausbauen? Das Unternehmen nutzt diese Transaktionen gezielt, um die langfristige Stabilität seiner internationalen Sparte zu stärken und die Präsenz im britischen De-Risking-Markt zu erhöhen.
Die aktuelle Meldung folgt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Bereits im Februar verkündete Great-West Lifeco Rekordgewinne für das Jahr 2025. In der Folge erhöhte der Konzern die Dividende und setzte seine Aktienrückkäufe fort. Die Integration solcher Buy-in-Deals bleibt ein fester Bestandteil der Strategie, um im Bereich der Finanzdienstleistungen weltweit profitabel zu wachsen.
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Die erfolgreiche Abwicklung in Großbritannien zeigt, dass Great-West Lifeco seine operative Schlagzahl im europäischen Geschäft beibehält. Nach den starken Zahlen vom Februar liegt der Fokus nun auf der Umsetzung weiterer De-Risking-Projekte im laufenden Turnus.
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