13.03.2026, 2572 Zeichen
Grounded Lithium verfolgt derzeit einen zweigleisigen Ansatz, um die Erschließung seiner Ressourcen in Saskatchewan zu finanzieren. Während das Unternehmen sein großflächiges Lithium-Flaggschiffprojekt vorantreibt, soll eine parallel laufende Öl- und Gasförderung kurzfristig das nötige Kapital liefern. Dieser strategische Mix steht nun vor einer ersten Bewährungsprobe.
Im Zentrum der kurzfristigen Planung steht ein Bohrprogramm für zwei Öl- und Gasquellen im Marsden-Gebiet. Die Arbeiten begannen Ende Februar und zielen auf eine schnelle Inbetriebnahme ab. Das Management rechnet damit, dass die Quellen je nach Rohstoffpreisen bereits innerhalb von sechs bis zwölf Monaten ihre Kosten einspielen.
Die daraus resultierenden Nettoerträge sind fest eingeplant: Sie sollen als Betriebskapital direkt in das Kindersley-Lithiumprojekt fließen. Damit versucht Grounded Lithium, die Abhängigkeit von externen Kapitalerhöhungen zu verringern und die Entwicklung des Kernprojekts aus eigenem Cashflow zu stützen.
Das Kindersley-Lithiumprojekt bleibt trotz der fossilen Aktivitäten das strategische Herzstück. Eine wirtschaftliche Vorbewertung (PEA) aus dem Jahr 2023 bescheinigte dem Vorhaben bereits ein erhebliches Potenzial mit einem Barwert nach Steuern von 1,0 Milliarde US-Dollar und einer internen Verzinsung (IRR) von 48,5 %.
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Anleger warten nun auf die Veröffentlichung der detaillierten Vor-Machbarkeitsstudie (PFS). Diese wurde für den Zeitraum um den Jahreswechsel 2025/2026 angekündigt. Die Ergebnisse dieser Studie werden entscheidende Einblicke in den weiteren Entwicklungspfad und die tatsächliche wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts geben.
Die Ergebnisse der aktuellen Bohrungen in Marsden werden zeigen, wie effektiv die interne Finanzierung der Lithium-Pläne tatsächlich anläuft. Parallel dazu bildet die erwartete PFS die Grundlage für die Bewertung des Unternehmens in einem Marktumfeld, das bis 2030 mit deutlichen Angebotsdefiziten bei Lithium rechnet.
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