25.03.2026, 2757 Zeichen
Healwell AI richtet seinen strategischen Kompass aus und rückt das Thema Langlebigkeit ins Zentrum. Am Montag präsentierte das Management auf der ROTH-Investorenkonferenz in Kalifornien, wie künstliche Intelligenz die Altersmedizin verändern soll. Dieser Vorstoß in den wachsenden Longevity-Sektor folgt auf ein Geschäftsjahr, das den Wandel des Unternehmens zum reinen Software-Anbieter markiert.
Im Mittelpunkt der medizinischen Strategie steht die hauseigene DARWEN-Plattform. Das System soll chronische Krankheiten wie Typ-2-Diabetes frühzeitig erkennen und so die gesunde Lebensspanne von Patienten verlängern. Um das Vertrauen großer Gesundheitsdienstleister in Nordamerika zu gewinnen, untermauert das Unternehmen seine Technologie mittlerweile mit 47 wissenschaftlichen Publikationen. Diese klinische Validierung ist die Grundvoraussetzung, um die KI-Lösungen großflächig in bestehende Krankenhausabläufe zu integrieren.
Der operative Umbau zum reinen KI- und SaaS-Anbieter liefert bereits fundamentale Resultate. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen um 427 Prozent auf rund 103,8 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig gelang mit einem bereinigten EBITDA von 2,3 Millionen US-Dollar der Sprung in die Gewinnzone, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 14,2 Millionen US-Dollar verbucht wurde. An der Börse spiegelt sich diese operative Stärke derzeit allerdings kaum wider. Die Aktie gab auf Wochensicht fast 16 Prozent nach und notiert aktuell bei 0,50 Euro.
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Marktbeobachter haben ihre Bewertungsmodelle nach den jüngsten Zahlen angepasst und sehen den fairen Wert der Papiere im Bereich von 2,85 Kanadischen Dollar. Sie kalkulieren nun mit einem moderateren Umsatzwachstum, gewichten aber die verbesserten Gewinnmargen höher.
Neben dem operativen Geschäft und einem Kassenbestand von 18,6 Millionen US-Dollar verfügt Healwell AI über strategische Beteiligungen, darunter ein Anteil an einem xAI-Investmentvehikel. Das Management prüft aktuell die Monetarisierung dieser Randbereiche. Ein Verkauf würde die Bilanz weiter stärken und direkte Mittel für die globale Skalierung der klinischen KI-Lösungen freisetzen.
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BKS
Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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