13.03.2026, 3279 Zeichen
Die Organisatoren des 7. Internationalen Psychiatriekongresses in Bern haben weitreichende Programm-Updates bekanntgegeben. Das Großereignis findet im Juni im Hörsaal Ettore Rossi des Berner Inselspitals statt. Ein prominenter Wechsel im Keynote-Programm sorgt für Aufsehen.
Das Vorbereitungskomitee meldet einen beispiellosen Ansturm auf den Call for Abstracts. Noch nie seien so viele wissenschaftliche und praxisnahe Beiträge eingegangen. Alle Einreichenden haben bereits Rückmeldung erhalten.
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Gleichzeitig verkündeten die Veranstalter einen prominenten Wechsel: Der ursprünglich geplante Keynote-Speaker Philipp Conus sagte ab. Als Ersatz konnte der renommierte US-Journalist und Mad in America-Gründer Robert Whitaker gewonnen werden. Whitaker reist im Rahmen einer Europareise eigens nach Bern. Seine kritischen Analysen zur psychiatrischen Medikamentation treffen den Nerv des Kongressthemas.
Während das wissenschaftliche Programm steht, bleibt eine Tür noch offen: Der Aufruf für persönliche Recovery-Geschichten. Diese Erfahrungsberichte von Menschen, die eigene psychische Krisen bewältigt haben, sind ein zentraler Pfeiler des Kongresses. Die Frist für Einsendungen wurde nun um zwei Wochen bis Ende März verlängert.
Die Organisatoren erhoffen sich weitere inspirierende Berichte. Sie zeigen, wie Genesung jenseits klassischer klinischer Pfade gelingen kann. Gerade diese authentischen Perspektiven verändern das gesellschaftliche Verständnis psychischer Erkrankungen.
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Mit der gestrigen Öffnung des Anmeldeportals beginnt die heiße Phase. Die Veranstalter weisen auf den nahenden Ablauf der Frühbucherfrist am 15. März hin. Bis dahin kosten Tickets 300 Schweizer Franken, danach steigt der Preis auf 360 Franken.
Eine gestaffelte Preisstruktur soll breite Teilnahme ermöglichen: Aktive Referenten zahlen 240 Franken. Studierende, Betroffene und Angehörige kommen für 180 Franken rein. Für Personen mit Minimaleinkommen kostet der Zugang 100 Franken. Die reguläre Anmeldefrist endet am 12. Juni.
Der Kongress steht unter dem Motto der Interaktionen in einer recovery-orientierten Gesellschaft. Er bringt Fachleute aus Psychiatrie, Pflege und Sozialer Arbeit mit Angehörigen und Betroffenen zusammen. Dieser trialogische Ansatz gilt als moderner Standard.
Im Fokus stehen Versorgungsmodelle, die nicht defizitorientiert sind, sondern Autonomie und Bedarf der Menschen ins Zentrum rücken. Die Abkehr von reinen Therapietreue-Modellen hin zu einer menschenrechtsbasierten Versorgung gewinnt in der Schweiz an Bedeutung. Die hohe Nachfrage nach Tickets und Beiträgen unterstreicht das immense Interesse an diesem Wandel.
Börsepeople im Podcast S23/26: Johanna Hager
Uniqa
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