11.12.2023, 2228 Zeichen
Zumtobel-CEO Thomas Erath zur Geschäftsentwicklung: „Das Komponenten-Geschäft liefert viele Bestandteile, die in Leuchten verbaut werden. Unsere Komponenten-Tochter Tridonic verkauft 20 Prozent an die Gruppe und hat 80 Prozent externe Kunden. Durch die Verwerfungen in den Supply Chains haben viele Kunden nicht nur bei uns bestellt, sondern auch bei den Konkurrenten und sitzen nun auf hohen Lagerständen, die sie jetzt leider sehr langsam abbauen. Daher fehlt uns die Dynamik im Komponenten-Geschäft. Der Umsatz-Verlust im Komponenten-Geschäft ist mit 20 Prozent relativ hoch. Unser Lichtgeschäft ist sehr stabil. Wenn man weniger Umsatz hat, dann ist auch das Ergebnis beeinträchtigt, weil die Fixkosten nicht mit dem notwendigen Umsatz absolviert werden können. Das Komponenten-Geschäft ist frühzyklisch, bei einer Rezession geht das Komponentengeschäft schneller in die Krise. Zieht die Wirtschaft wieder an, so kommt das Komponenten-Geschäft auch wieder schneller heraus. Die Umsätze im Komponentengeschäfts sind auch viel kurzfristiger. Wir liefern in vier bis sechs Wochen. Im Leuchten-Geschäft sind viele Projekte sehr lange terminiert.“
Zur Restrukturierung und zum Fokus auf das bereinigte Ergebnis: „Es gab Kündigungen im Tridonic und im Zumtobel-Werk, bei denen es auch Sozial-Pläne gibt, die sich mit 9,1 Mio. Euro zu Buche schlagen. Wir wollen die operative Performance und die Runrate des Geschäftes zeigen, deshalb wollen wir ein Ergebnis zeigen, das um die Restrukturierungskosten bereinigt ist. Damit man die Finanzkraft des Konzerns sieht.“
Zur Konjunktur: „Wir sind stark an der Baukonjunktur dran. Wir haben einen Vorteil, aufgrund der hohen Energiepreise haben wir ein starkes Geschäft bei energieeffizienten Lichtlösungen. Das Austauschgeschäft gibt uns Rückenwind.“
Zum Ausblick: „Also ich gehe jetzt nicht davon aus, dass die nächsten zwei Quartale von starkem Wachstum geprägt sind, sondern glaube auch, dass wir uns weiter in einer Rezession beziehungsweise knapp an einer Rezession befinden. Es kommt darauf an, wie lange die Notenbanken die Zinsschraube fest angezogen haben.“
https://boersenradio.at/page/brn/42816/
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 11.12.)
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