Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Telekom und Zscaler verkünden das Ende klassischer VPNs ( Finanztrends)

04.03.2026, 4248 Zeichen

Die Zukunft des sicheren Fernzugriffs gehört Cloud-Plattformen mit KI-gesteuerter Zero-Trust-Sicherheit. Das zeigen aktuelle Ankündigungen der Deutschen Telekom und des Cybersicherheitsspezialisten Zscaler. Sie markieren einen Wendepunkt für Unternehmen, die veraltete Infrastrukturen modernisieren müssen.

Anzeige

Angesichts der im Artikel beschriebenen Modernisierung des Fernzugriffs stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, neue regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, was Geschäftsführer jetzt über Cyber Security und die aktuellen Gesetze wissen müssen. Was Geschäftsführer über Cyber Security 2024 wissen müssen

Warum traditionelle VPNs zum Sicherheitsrisiko werden

Jahrelang galten Virtual Private Networks (VPNs) als Standard für den Fernzugriff. In der heutigen, verteilten Arbeitswelt entpuppen sie sich jedoch zunehmend als Schwachstelle. Ihr Grundproblem: Einmal authentifiziert, erhält ein Nutzer oft weitreichenden Zugriff auf das gesamte Netzwerk. Das erleichtert Angreifern die laterale Bewegung im System.

Hinzu kommen regelmäßig entdeckte Sicherheitslücken in VPN-Lösungen, die für Ransomware-Angriffe ausgenutzt werden. Die Verwaltung dieser Infrastrukturen für eine flexible Belegschaft ist zudem komplex und teuer. Experten sind sich einig: Die Technologie ist den Anforderungen moderner, Cloud-zentrierter Umgebungen nicht mehr gewachsen.

Zero Trust: Der neue Goldstandard „Misstraue immer, prüfe ständig“

Als Antwort auf die VPN-Schwächen setzt sich das Zero-Trust-Modell durch. Sein Kerngedanke ist radikal einfach: „Niemals vertrauen, immer überprüfen“. Jede Zugriffsanfrage wird als potenzielle Bedrohung behandelt und streng verifiziert.

Der Zugriff wird dabei nicht pauschal auf das Netzwerk, sondern granular auf genau die Anwendungen beschränkt, die ein Mitarbeiter benötigt. Selbst bei einem kompromittierten Gerät kann sich ein Angreifer so nicht frei bewegen. Die Systeme prüfen kontinuierlich Identität, Standort und Gerätezustand, bevor sie Zugriff gewähren.

SASE: Die All-in-One-Cloud-Lösung für Netzwerk und Sicherheit

Die logische Weiterentwicklung ist Secure Access Service Edge (SASE). Diese Plattformen bündeln Zero-Trust-Netzwerkzugang (ZTNA) mit weiteren Sicherheitsfunktionen wie SD-WAN und Cloud Access Security Brokers (CASB) in einem einzigen, Cloud-nativen Dienst.

Unternehmen erhalten so eine integrierte Lösung, die konsistente Sicherheitsrichtlinien für alle Nutzer durchsetzt – unabhängig von deren Standort. Zscaler prognostiziert, dass SASE eigenständige SD-WAN-Lösungen in drei bis fünf Jahren vollständig verdrängen wird. Der Trend geht klar zur vereinheitlichten Plattform.

KI wird zum entscheidenden Game-Changer

Die Ankündigungen der Telekom und Zscaler zeigen: Die nächste Phase der Modernisierung ist bereits eingeläutet. Künstliche Intelligenz wird zur Schlüsselkomponente, um proaktiv auf automatisiert werdende Cyberangriffe zu reagieren.

Die Deutsche Telekom forderte, Zero-Trust-Prinzipien auf KI-Agenten auszuweiten. Das Ziel: Die Automatisierung von Geschäftsprozessen absichern. Ein kompromittierter KI-Agent könnte sonst gefälschte Rechnungen freigeben oder interne Abläufe sabotieren. Der Fokus auf intelligente Sicherheit wird auch durch strenge EU-Regularien wie NIS2 und DORA vorangetrieben.

Anzeige

Da der Artikel die wachsende Bedeutung von KI-Sicherheit und EU-Regularien betont, sollten Unternehmen die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen. Das kostenlose E-Book zur EU-KI-Verordnung bietet Ihnen einen kompakten Umsetzungsleitfaden zu Anforderungen und Fristen. EU-KI-Verordnung kompakt: Jetzt gratis E-Book sichern

Die Zukunft ist adaptiv und integriert

Die Modernisierung des Fernzugriffs ist kein Projekt, sondern ein Dauerprozess. Unternehmen mit veralteten VPNs müssen jetzt handeln. Der Übergang zu einer SASE-Architektur auf Zero-Trust-Basis ist der unumgängliche nächste Schritt.

Die Zukunft liegt in adaptiven, KI-gestützten Plattformen. Sie steuern Zugriffe nicht nur, sondern lernen kontinuierlich dazu und passen sich neuen Bedrohungen an. Für die IT-Sicherheit bedeutet das den Abschied von starren Perimeter-Modellen – hin zu einer dynamischen Verteidigungsstrategie für Daten und Anwendungen, wo immer sie sich befinden.


(04.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1146: ATX zum Ultimo zunächst leichter, Polytec top und mit neuem selbstgesteckten Ziel, Therese Frank will rock you


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Strabag, Zumtobel, Lenzing, Agrana, Uniqa, Wolford, RBI, OMV, Porr, Palfinger, Fabasoft, Rosgix, Erste Group, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Wiener Privatbank, Warimpex, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria.


Random Partner

Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Ultimo April-Bilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 30.4.: MAI, S Immo (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Robert Halver (audio cd.at)

» PIR-News: Zahlen von Polytec und Erste Group, Research zu Post und Asta ...

» ATX zum Ultimo zunächst schwächer– Polytec setzt sich Ziel für die Aktie...

» Wiener Börse Party #1146: ATX zum Ultimo zunächst leichter, Polytec top ...

» Wiener Börse zum Ultimo Mittag etwas leichter: Polytec, Frequentis und A...

» ATX-Trends: Andritz, Warimpex, Palfinger, Bawag ...

» Österreich-Depots: Eher enttäuschende Zahlen bei Sportradar (Depot Komme...

» Börsegeschichte 29.4.: OMV; Bajaj Mobility (Börse Geschichte) (BörseGesc...



Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr


PIR-Zeichnungsprodukte

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: voestalpine(2)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: Strabag(2), OMV(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Mayr-Melnhof(2), Wienerberger(1), Rosenbauer(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Kontron(1), Bawag(1)
    Star der Stunde: AT&S 1.74%, Rutsch der Stunde: UBM -1.59%
    Star der Stunde: Telekom Austria 1.04%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -1.78%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: DO&CO(1), Kontron(1)
    Star der Stunde: Flughafen Wien 0.6%, Rutsch der Stunde: AT&S -2.39%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: AT&S(1)