12.03.2026, 3076 Zeichen
USA Rare Earth verstärkt seine Führungsebene und den Aufsichtsrat deutlich. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Kommerzialisierung seines Flaggschiff-Projekts Round Top und die Verhandlungen mit der US-Regierung vor. Gelingt es dem Unternehmen, die strategische Abhängigkeit von China rechtzeitig zu verringern?
Dr. Thomas Caulfield, Executive Chairman von GlobalFoundries, verstärkt seit dieser Woche den Aufsichtsrat. Parallel dazu wurden Schlüsselpositionen im Management neu besetzt, darunter ein Chief Legal Officer und ein Chief Global Policy Officer. Diese Neuzugänge sollen insbesondere die Abwicklung komplexer Regierungsverträge und nationaler Sicherheitsprüfungen steuern. Im Fokus steht dabei der Zugang zu Fördermitteln in Höhe von bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar aus dem CHIPS and Science Act.
Das Unternehmen hat sich kürzlich die vollständige Kontrolle über das Round-Top-Projekt in West-Texas gesichert. Der Standort gilt als eines der bedeutendsten Vorkommen für schwere Seltenerdmetalle in Nordamerika. Gestützt durch eine private Finanzierungsrunde über 1,5 Milliarden US-Dollar im Januar strebt das Management den kommerziellen Betrieb bis 2028 an.
Die langfristigen Planungen sehen bis 2030 eine tägliche Produktionskapazität von 40.000 Tonnen vor. Bei Erreichen dieser Ziele kalkuliert das Unternehmen mit einem potenziellen Jahresumsatz von 2,6 Milliarden US-Dollar und einem Cashflow von rund 900 Millionen US-Dollar.
Der personelle Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter regulatorischer Anforderungen. Während China derzeit rund 90 bis 95 Prozent der weltweiten Verarbeitung kontrolliert, untersagen neue US-Verteidigungsrichtlinien ab dem 1. Januar 2027 den Einsatz chinesischer Seltenerdmaterialien in amerikanischen Waffensystemen.
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USA Rare Earth setzt daher auf eine vertikale Integration: Neben den Minen in Texas betreibt das Unternehmen bereits eine Magnetproduktionsstätte in Oklahoma, um eine vollständig heimische Lieferkette anzubieten. Dieser Schritt ist insbesondere für westliche Rüstungskonzerne von Bedeutung, die ihre Abhängigkeit von ausländischer Verarbeitung reduzieren müssen.
Die strategische Ausrichtung zielt darauf ab, die Corporate Governance an die Anforderungen großer Bundesförderprogramme anzupassen. Mit Blick auf die regulatorische Frist Anfang 2027 und den geplanten Produktionsstart 2028 positioniert sich das Unternehmen als zentraler Akteur, um die Lieferketten von chinesischen Preiseinflüssen zu entkoppeln.
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