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"Diese Intercell war eine Fehlentscheidung" (2005) (Christian Drastil)


Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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02.08.2007, 2206 Zeichen
Dieser - zugebenermassen provokante - Titel ist ein Original-Zitat aus unserem Forum, allerdings nicht aus diesen Tagen, sondern aus dem Q2/2005. Damals war die Intercell-Aktie gleich nach dem Börsestart abgestürzt, aus Zeichnern des Angebots wurden rasch "Venturer-wollen-Abzocken-Schreier" und "An-die-New-Economy-Geldverbrennung"-Erinnerer.

Das gleiche passierte mit den 2006er-IPOs Polytec (verlor in den ersten 100 Tagen 19,48 Prozent) und Zumtobel (verlor in den ersten 100 Tagen 17,12 Prozent). Heute notieren die beiden um 40 bzw. 60 Prozent im Plus und zeigten dem ATX mehr als nur die lange Nase. Intercell liegt sowieso um mehrere 100 Prozent im Plus, dank des Börsegangs konnten auch Private an "Wertsteigerungen made in Austria" teilhaben.

Was ich damit sagen will: Sowohl bei Intercell, als auch bei Polytec und Zumtobel war offenbar zum Zeitpunkt des Börsegangs "das Buch nicht gut genug", es fehlten die Anschlussorders, was sicher auch zum Eröffnen der einen oder anderen Shortposition verleitet hat. Und da die "IPO-Zeichner" ein eigenes Volk sind, zählen nur die ersten Tage. Wenn man da keine Gewinne macht, ist die Firma gleich schlecht und die Abzocke durch Emissionsbanken, Pre-IPO-Investoren und das Unternehmen selbst ein "abgekartetes Spiel gegen mich selbst".

Irrtum: Dass die Pricings (incl. Bewertung der Management-Fähigkeiten, künftig für die Aktionäre Mehrwert zu schaffen) sowohl bei Intercell, als auch Polytec und Zumtobel fair waren, beweisen die Unternehmen mit ihren Zahlen, Innovationen und Aussichten.

In diesem Zusammenhang muss man auch gewichten, dass bis auf Kapsch heuer alle IPOs derzeit unter ihrem Ausgabepreis liegen. Die Zeichner sind natürlich enttäuscht, müssen vielleicht aber auch ihre Taktik ändern.

Das gilt auch für unser Real-Money-Depot. Kursstützungen nach dem IPO finden derzeit nur noch vereinzelt statt. Viel wichtiger ist aber sowieso, dass die Qualität der Unternehmen stimmt. Und wie schnell sich eine Stimmung drehen kann, sieht man immer wieder. Bei Intercell, bei Polytec, bei Zumtobel, diese Woche an den Weltbörsen. Wird auch zB bei den beiden Meinl-Papieren passieren.
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