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Zwischendividende, solange die KESt noch bei 25 Prozent ist? (Wilhelm Rasinger)

Autor:
Wilhelm Rasinger

ist Präsident des IVA, Honorarprofessor für Betriebswirtschaft und Aufsichtsrat bei Wienerberger, Erste Group Bank AG und S IMMO AG.

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26.08.2015, 1646 Zeichen

Derzeit werden die Halbjahresergebnisse präsentiert. Für die Mehrzahl der Aktionäre gibt es keine bösen Überraschungen, die Unternehmen erfüllen die Erwartungen und schlagen sich in einem schwierigen Umfeld beachtlich. Nach wie vor ist das Interesse der Österreicher für ihren eigenen Kapitalmarkt nicht sehr ausgeprägt. Ausländer dominieren das Geschehen in einem der reichsten Länder der Welt – zu mindestens auf dem Papier bzw. auf Basis schwer nachvollziehbarer Statistiken. In dieser heiklen Situation war die Erhöhung der Kapitalertragssteuer mit Anfang 2016 von 25 auf 27,5 Prozent ein unangenehmes, kontraproduktives Signal.

Eine aktionärsfreundliche Möglichkeit wird - im Gegensatz zum Ausland - überhaupt nicht genutzt: die Zwischendividende. Damit wird nicht für Quartalsdividenden argumentiert, wie sie in den USA üblich sind, sondern ein à conto aus dem laufenden Gewinn propagiert, wie es zB in den Niederlanden üblich ist. Heuer könnte noch der Vorteil einer niedrigeren Kaptalertragssteuer für die Privataktionäre lukriert werden.
Besonders angesprochen sind hier die dividendenstarken Unternehmen, die in der Vergangenheit eine Dividendenrendite von über 2 Prozent auswiesen. Ganz oben auf der Liste steht die Post AG, aber auch bei Flughafen Wien, voestalpine, Mayr Melnhof, CA Immo, VIG und EVN würde diese Maßnahme Sinn machen.
Noch ein Vorteil: wenn der Dividendenabschlag auf zwei Termine aufgeteilt wird, ist die momentane Auswirkung auf den Aktienkurs (Kursabschlag) geringer und auch der daraus resultierende Erklärungsbedarf.

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