03.02.2016, 3678 Zeichen
Die aktuelle US-Quartalsberichtssaison hat einige interessante Erkenntnisse zutage gefördert. Während Apple von einigen Anlegern bereits zum alten Eisen gezählt wird, bescheinigen Investoren Facebook eine rosige Zukunft unter den US-Technologiegiganten. Gleichzeitig gilt es aber auch, keine allzu voreiligen Schlüsse zu ziehen.
So unterschiedlich können die Marktreaktionen auf Quartalsberichte ausfallen. Apple hatte mit 18,4 Mrd. US-Dollar für das Dezember-Quartal 2015 einen Rekordgewinn ausgewiesen und damit die Markterwartungen enttäuscht. Facebook ist zwar längst nicht so groß wie der Konzern mit dem Apfel im Logo. Dafür feierten Anleger den jüngsten Quartalsbericht des führenden sozialen Netzwerks. Zumal sich Facebook nicht nur für vergangene Erfolge feiern lassen konnte, sondern für die Zukunft ein starkes Unternehmenswachstum in Aussicht gestellt hat. Anhand dieser beiden Quartalsberichte wurde noch einmal deutlich, dass Börsianer ganz besonders auf die zukünftigen Erwartungen schielen und frühere Erfolge schnell vergessen sind.
Laut Unternehmensangaben vom 27. Januar verbuchte Facebook Ende 2015 etwa 1,59 Milliarden Nutzer auf der gleichnamigen Plattform. Ein Anstieg von 14 Prozent im Vorjahresvergleich. Dabei hat Facebook die Möglichkeiten noch gar nicht ausgeschöpft, die das Schalten von Werbung mit sich bringt. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass in Zeiten des mobilen Internets und der Verbreitung von Smartphones die Zahl der Facebook-Nutzer über internetfähige Handys oder Tablets überproportional gesteigert werden konnte. Angesichts solcher Wachstumszahlen scheint sich Facebook weiterhin auf viel Geld vonseiten der Werbeindustrie freuen zu können.
Im vierten Quartal 2015 machten die mobilen Werbeumsätze bereits rund 80 Prozent der gesamten Werbeeinnahmen aus. Im Vorjahresquartal lag dieser Anteil noch bei 69 Prozent. Dank der sprudelnden Werbeeinnahmen wurde der konzernweite Umsatz um 52 Prozent auf 5,84 Mrd. US-Dollar gesteigert. In der Vergangenheit hatte Facebook das starke Wachstum einige Male mit hohen Kosten bezahlen müssen, so dass der Gewinn darunter zu leiden hatte. Zwischen Oktober und Dezember wurde der Nettogewinn jedoch im Vorjahresvergleich auf 1,56 Mrd. US-Dollar mehr als verdoppelt. Dabei hat man bei Facebook nicht etwa damit aufgehört, in neue Geschäftsfelder zu investieren. Vielmehr gilt es auch weiterhin, den Fotodienst Instagram, den 3D-Brillenhersteller Oculus oder den Kurznachrichtendienst WhatsApp auszubauen.
Die jüngsten Facebook-Zahlen haben dazu beigetragen, dass sowohl Anleger als auch Analysten geradezu euphorisch in Bezug auf die weiteren Geschäftsaussichten für Facebook sind. Allerdings darf man an der Börse besonders dann etwas misstrauisch sein, wenn warnende Stimmen nahezu gänzlich ausbleiben. Im Fall von Facebook gilt es deshalb zum Beispiel die Kosten für Wachstumsinvestitionen im Blick zu behalten. Zumal die Wachstumszahlen bei den Nutzern irgendwann an ihre Grenzen stoßen dürften und der Erfolg auf neuen Geschäftsfeldern alles andere als garantiert ist. Sollte der Gewinn einmal enttäuschen, kann die Stimmung auch schnell umschlagen.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Facebook-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN XM60DQ) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,01, die Knock-Out-Schwelle bei 79,85 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM8SD1, aktueller Hebel 3,78; Knock-Out-Schwelle bei 136,85 US-Dollar) auf fallende Kurse der Facebook-Aktie setzen.
Stand: 02.02.2016
© Deutsche Bank AG 2016
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Treasury & Finance Convention Podcast: Niklas Thannhäuser (Timetoact Group Österreich) bei der #tfc26 #tfckompakt
Apple
Uhrzeit: 12:21:38
Veränderung zu letztem SK: -0.03%
Letzter SK: 267.75 ( 4.84%)
Deutsche Bank
Uhrzeit: 12:21:35
Veränderung zu letztem SK: 0.22%
Letzter SK: 31.83 ( 1.61%)
Meta
Uhrzeit: 12:22:39
Veränderung zu letztem SK: -0.12%
Letzter SK: 520.20 ( -4.90%)
Bildnachweis
1.
Facebook, Logo, Like us
, (© photaq.com) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Polytec Group, AT&S, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, Semperit, Amag, Rosgix, Agrana, Mayr-Melnhof, Uniqa, Frequentis, EVN, Lenzing, Gurktaler AG Stamm, Gurktaler AG VZ, Marinomed Biotech, Palfinger, Porr, SBO, Strabag, voestalpine, FACC, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Deutsche Boerse, MTU Aero Engines, Zalando, Airbus Group.
Random Partner
3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Wiener Börse zu Mittag leichter: FACC, Palfinger, Uniqa gesucht
» Legacy-Software und Künstliche Intelligenz: Wie Unternehmen 35 Jahre IT-...
» ATX-Trends: Palfinger, Porr, Strabag, AT&S, DO & CO ...
» ATX knapp unter Rekordhoch, DAX markiert zweites Allzeithoch in Folge – ...
» Wiener Börse Party #1191: ATX schliesst bei sehr niedrigem Volumen knapp...
» Österreich-Depots: Weekend-Bilanz (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 3.7.: Semperit (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Peter Brezinschek (audio cd.at)
» PIR-News: Strabag kauft Hochhaus, Auftrag für Andritz, HJ-Statistik der ...
» Wiener Börse zu Mittag fester: Palfinger, AT&S und Strabag gesucht
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wiener Börse zu Mittag leichter: FACC, Palfinger,...
- Legacy-Software und Künstliche Intelligenz: Wie U...
- Jumping the ship und Buying the Dip bei wikifolio...
- Neues Kursziel für Palfinger
- EY: Österreichische Versicherungsbranche zeigt si...
- wikifolio Champion per ..: Michael Bichlmeier mit...
Featured Partner Video
Zertifikate Party Österreich: Lars & CD mit launiger SiegerInnen-Suche nach der 20. Awardverleihung (1 Jahr bis zum 21. Zertifikate Award 2027)
Zertifikate Party Österreich mit dem Zertifikate Award Austria Countdown: Eine Stunde NACH dem 20. Zertifikate Award 2026 sprechen Lars Reichel (Gettex , Börse aufs Ohr) und Christian Drastil (prob...
Books josefchladek.com
Joan van der Keuken
Achter Glas
1957
C. de Boer jr.
Dimitri Bogachuk
Atlantic
2025
form.
Ryuji Miyamoto
Kobe 1995 After the Earthquake
1995
Telescope
