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Apple: Der Anfang vom Ende? (Christian-Hendrik Knappe)

Bild: © www.shutterstock.com, Apple, Logo FooTToo / Shutterstock.com

27.04.2016, 4367 Zeichen

Aufgrund der Trauerfeier für die verstorbene Silicon-Valley-Legende Bill Campbell hatte Apple die Bekanntgabe der Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal 2015/16 (Januar bis März) kurzfristig um einen Tag auf den 26. April verschoben. Als der Konzern mit dem Apfel im Logo die neuesten Zahlen letztlich vorlegte, fielen die Marktreaktionen stark negativ aus. Trotzdem wäre es zu früh, das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt jetzt schon abzuschreiben.

Dabei kann Apples jüngster Quartalsbericht als wahrhaft geschichtsträchtig angesehen werden. Schließlich hat der erfolgsverwöhnte US-Technologieriese im März-Quartal erstmalig seit 13 Jahren einen Umsatzrückgang ausgewiesen. Zum ersten Mal überhaupt fielen die iPhone-Absätze im Vorjahresvergleich seitdem das Smartphone vor fast neun Jahren das Licht der Welt erblickt und Apple in dieser Zeit einen rasanten Aufstieg beschert hatte. Die Verkäufe schrumpften um etwa 10 Millionen Einheiten auf 51,2 Millionen. Der Absatzrückgang bei den iPhones ist besonders ärgerlich. Schließlich hängt der Geschäftserfolg von Apple in hohem Maße vom Smartphone-Markt ab.

Andere Produkte, wie die Smartwatch oder Dienstleistungsangebote wie Apple Pay, haben längst nicht das Potenzial, rückläufige iPhone-Absätze aufzufangen. Darüber hinaus bleibt es fraglich, ob und wann Apple möglicherweise Elektroautos entwickeln wird. Die Sorge der Anleger vor weiteren Absatzrückgängen auf dem Smartphone-Markt wird auch dadurch befördert, dass der chinesische Markt nicht ganz die Erwartungen von Konzernchef Tim Cook erfüllen konnte. Zuletzt hatten die Absätze in China Schwächen auf anderen Märkten wettmachen können. Nach einem fulminanten Start scheint die Liebe der Chinesen zu den iPhones jedoch nicht mehr allzu groß zu sein.

Auf Konzernebene führte dies zu einem Erlösrückgang im Vorjahresvergleich um knapp 13 Prozent auf 50,6 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn fiel sogar um knapp 23 Prozent auf 10,5 Mrd. US-Dollar. Zudem enttäuschte Apple mit dem Ausblick auf das laufende dritte Geschäftsquartal (April bis Juni). Während Analysten laut Reuters-Konsens Umsätze in Höhe von 47,24 Mrd. US-Dollar in Aussicht stellen, liegt die Unternehmensprognose gerade einmal bei 41 bis 43 Mrd. US-Dollar.

Sowohl die Prognose als auch das abgelaufene Quartal sind für Apple-Verhältnisse enttäuschend. Wenn man die Zahlen jedoch mit anderen Konzernergebnissen vergleicht, wird klar, dass auch weiterhin kaum jemand an Apples Erfolge herankommen kann. Abgesehen von den Quartalsumsätzen von mehr als 50 Mrd. US-Dollar und einem Nettogewinn von mehr als 10 Mrd. US-Dollar kann Apple außerdem mit Aktienrückkäufen und Dividenden aufwarten. Die vierteljährliche Dividende wurde gerade um 10 Prozent auf 0,57 US-Dollar angehoben. Außerdem werden die Aktienrückkäufe ausgeweitet. Eine solche Großzügigkeit kann sich Apple auch leisten. Schließlich schlummern irgendwo auf den Konten Cash-Reserven von mehr als 230 Mrd. US-Dollar. 

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT2S0Z) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,54, die Knock-Out-Schwelle bei 70,75 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DL0CD7, aktueller Hebel 3,47; Knock-Out-Schwelle bei 120,35 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen. 

Stand: 27.04.2016

© Deutsche Bank AG 2016
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. 

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

 


(27.04.2016)

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