Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Was ist quantitatives Trading und warum funktioniert es? (Thomas Vittner)

Bild: © photaq / Drastil, Charts Trading

Autor:
Thomas Vittner

Thomas Vittner, Jahrgang 1969, lebt mit seiner Lebensgefährtin in Wien und handelt seit mehr als 15 Jahren erfolgreich an den internationalen Kapitalmärkten. Er hat einen Lehrauftrag an der Donau Universität in Krems/Österreich im Bereich Aktienhandel inne und ist gerngesehener Keynote-Speaker auf renommierten, internationalen Events wie der „Invest“ oder der „World of Trading“.

Darüber hinaus ist Thomas Vittner Autor mehrerer Börsen Fachbuch-Bestseller („Das Trader Coaching“, „Die Trading Akademie“ oder „Börsenerfolg beginnt im Kopf“). Sein jüngstes Werk „Das Trading Tagebuch“ wurde auch in die englische Sprache übersetzt.

Im Jahr 2016 gründete Vittner das Fintech Startup moomoc. moomoc ist eine Plattform, auf der Anleger quantitative Trading Systeme abonnieren und zu ihrem Vorteil nutzen können. Darüber hinaus bietet moomoc in Zusammenarbeit mit renommierten Vermögensverwaltungen das moomoc Quant Engineering. Privatanleger können dabei Ihre Investments mit erfolgreichen Handelssystemen auf einem persönlichen Depot verwalten lassen.

>> Website


>> zur Startseite mit allen Blogs

05.07.2016, 5606 Zeichen

Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen: mein Name ist Thomas Vittner. Ich bin 47 Jahre alt und lebe in Wien. Seit 2001 handle ich Aktien (genau genommen "Equity") an den internationalen Börsen. Seit 2009 bin ich Asset Manager. Ich habe auch schon ein paar Bücher (Das Trader Coaching, Das Trading Tagebuch etc.) über die Börse geschrieben. Im Jahr 2013 wurde von mir Vittner & Partner gegründet, ein Unternehmen, das computergestützte Handelsmodelle für die Finanzmärkte entwickelt. Mein neuestes Projekt ist http://www.moomoc.com/?l=de. Eine Plattform für Anleger und Trader, die Unterstützung bei Ihrer persönlichen Geldanlage bietet.

Ich werde nach und nach hier in diesem Blog über quantitative Handelsmodelle sprechen und zeigen, dass Börse auch "anders" funktioniert als es in den Medien immer wieder dargestellt wird. Nämlich mit einem statistischen Zugang. Und ich verspreche, dass das Thema nicht so trocken ist, wie es klingt. Denn ich werde dabei mit einigen Mythen aufräumen, die sich so hartnäckig in den Köpfen der Marktteilnehmer eingenistet haben.

Wenn Sie Fragen zu moomoc oder unseren Dienstleistungen haben, kontaktieren Sie mich bitte. office@moomoc.com.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihren Börsenerfolg

Thomas Vittner, Wien im Juli 2016

Was ist quantitatives Trading und warum funktioniert es?

Würden Sie ein Medikament einnehmen, bei dem eine klinische Studie besagt, dass im Rahmen einer Testgruppe von 5000 Personen bei 55% schwere Nebenwirkungen eintraten? Wahrscheinlich nicht. Aber warum eigentlich nicht? Bei dieser Studie handelt es sich doch bloß um einen statistischen Effekt. Für Sie kann die Sache doch ganz anders aussehen. Und überhaupt: die Studie arbeitet mit vergangenen Daten, haben die für die Zukunft überhaupt eine Relevanz? Sehen wir weiter.

Die Märkte kann man nicht schlagen - sagt wer?

Vor kurzem ist etwas interessantes passiert. Wir führen laufend Gespräche mit verschiedenen Vermögensverwaltung, die Interesse an unseren Handelssystemen zeigen. Natürlich gilt es dabei einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten und manche Gesprächspartner sind skeptisch. Das ist auch ihr gutes Recht - doch trotzdem fand ich eine Argumentation sehr aufschlussreich und dies veranlasste mich zu diesem kurzen Essay.

Ich nehme vorweg, dass wir von dieser Vermögensverwaltung eine Ablehnung bekamen. Sie wollten unsere Systeme nach einer internen Prüfung nicht in ihr Strategieportfolio aufnehmen. Die Begründung lautete sinngemäß: Wir von XZY sind der Auffassung, das niemand die Märkte auf lange Sicht outperformen kann. Mathematische oder generell technische Modelle funktionieren des weiteren nicht, weil sie vergeblich versuchen, mit Daten aus der Vergangenheit die Zukunft vorherzusehen.

Die Effizienzmarkthypothese

Nun liegt es auf der Hand, dass jemand, der so eine Aussage tätigt, von der Effizienzmarkthypothese überzeugt ist. Diese besagt in drei Ausprägungsstufen, dass jeglicher Versuch, die Märkte outzuperformen, sinnlos ist, weil alle Informationen in den Kursen bereits enthalten sind und die Marktteilnehmer stets logisch im Sinne dieser Informationen agieren.

Sie finden hier auf Wikipedia mehr Infos zu diesem Thema

Genau das Gegenteil ist der Fall

Empirische Untersuchungen belegen allerdings das Gegenteil. Es gibt sehr wohl statistische Effekte, die man nutzen kann, um an den Märkten Geld zu verdienen. Diese können sowohl fundamental wie auch technisch sein.

Unabhängig davon ist diese Aussage deshalb interessant, weil sie von einem Vermögensverwalter stammt. Denkt man dieses Statement zu Ende, raubt man seinem eigenen Geschäft - Geldanlage für Dritte - seine Existenzberechtigung. Wenn niemand die Märkte schlagen kann, braucht es auch keine Vermögensverwaltung, die mein Geld anlegt. Dann steckte ich mein Geld in einen EFT auf den Gesamtmarkt und nutze den Cost Everage Effekt, in dem ich zum Beispiel monatlich meine Anlage aufstocke. Denn egal ob ich an der Börse mit einem statistischen Modell (Systemtrading) oder mit Erfahrung (Diskretionär) handle, der Grundzweck bleibt gleich: ich versuche vergangene Informationen (Daten) zu meinem Vorteil zu nutzen.

Statistik ist überall

Letztlich sei nicht unerwähnt gelassen, dass auch viele andere, durchaus erfolgreiche, Branchen mit statistischen Daten arbeiten:

Versicherungen (Prämienkalkulationen - u.a. in der Lebensversicherung)
 Politik (Wahlhochrechnung)
 Meinungsumfragen
 Wetter (Unwetterwarnungen)
 Pharma (Medikamenten Tests & Verträglichkeiten)
 Lebensmittelbranche (Verträglichkeiten etc.)
 Stichproben bei Produktionsbetrieben (jeglicher Produkttest)

Statistische Modelle funktionieren. An der Börsen und im Alltag. Jegliche Statistik baut auf vergangenen Daten auf. Kurse von Wertpapieren sind Daten. Charts sind Datenserien. Warum soll diese Grundlogik an den Märkten nicht greifen?

Viele unserer Verhaltensweisen beruhen auf statistischen Effekten, ohne das wir darüber nachdenken. Fliegen ist eigentlich eine verrückte Idee - warum tun wir es trotzdem? Weil es statistisch gesehen die sicherste Art zu Reisen ist. Kondome benutzen wir, um uns zu 94% vor Krankheiten oder Überraschungen zu schützen. Schnitzel essen wir nicht, weil wir es möglicherweise nicht vertragen. Die Aufzählung ließe sich unendlich fortsetzen.

Das Fazit

Statistische Trading Modelle sind nicht der einzige Weg, um an den Märkten Geld zu verdienen. Sie sind nur eine Möglichkeit von vielen. Welchen Weg wir gehen spielt letztlich keine Rolle. Doch es muss uns bewusst sein, dass wir immer wenn wir an der Börsen agieren, wenn auch unbewusst, auf Daten aus der Vergangenheit zurückgreifen und damit die Zukunft zu antizipieren versuchen.


(05.07.2016)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1136: ATX etwas stärker - AT&S schon wieder top, Gedanken zu Oberbank, BKS und Lenzing, Heiko Thieme lag richtig




 

Bildnachweis

1. Charts Trading , (© photaq / Drastil)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Österreichische Post, RBI, Semperit, EuroTeleSites AG, Austriacard Holdings AG, Amag, Bajaj Mobility AG, AT&S, FACC, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EVN, CPI Europe AG, Telekom Austria.


Random Partner

Porr
Die Porr ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Als Full-Service-Provider bietet das Unternehmen alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Unverändert (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 16.4.: Extremes zu CPI Europe und Verbund (Börse Geschic...

» Nachlese: Julia Lackner (audio cd.at)

» PIR-News: News zu Flughafen Wien, Bawag, AT&S, Frequentis (Christine Pet...

» ATX bei 3900 – AT&S erneut Tagessieger, Oberbank-Debatte erneuert (Podcast)

» Wiener Börse Party #1136: ATX etwas stärker - AT&S schon wieder top, Ged...

» Wiener Börse zu Mittag etwas festert: AT&S, Bajaj Mobility und Wienerber...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Wienerberger, Strabag, Costco

» LinkedIn-NL: 20 Jahre Zertifikate Forum Austria startete mit einer Emiss...

» Von der OMV-Strategin zur Startup-Championesse: Anna Grausgrubers Weg du...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Erste Group(1), Uniqa(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: voestalpine(1), SBO(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Porr(5), Strabag(1)
    Star der Stunde: Flughafen Wien 1.19%, Rutsch der Stunde: EuroTeleSites AG -0.98%
    Star der Stunde: Agrana 0.86%, Rutsch der Stunde: FACC -1.51%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: VIG(2), Kontron(2), FACC(2), CPI Europe AG(1), Erste Group(1), OMV(1), RBI(1), voestalpine(1)
    Star der Stunde: Bajaj Mobility AG 3.1%, Rutsch der Stunde: FACC -1.07%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: VIG(1), Kontron(1), RBI(1), Telekom Austria(1)
    Star der Stunde: Porr 0.57%, Rutsch der Stunde: DO&CO -1.05%

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1132: ATX etwas fester, Addiko Prediction stimmte; Frequentis, Telekom und Polytec gesucht

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Joan van der Keuken
    Achter Glas
    1957
    C. de Boer jr.

    Mark Mahaney
    Polar Night
    2019/2021
    Trespasser

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture

    Ryuji Miyamoto
    Kobe 1995 After the Earthquake
    1995
    Telescope

    Marcel Natkin (ed.)
    Le nu en photographie
    1937
    Éditions Mana


    05.07.2016, 5606 Zeichen

    Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen: mein Name ist Thomas Vittner. Ich bin 47 Jahre alt und lebe in Wien. Seit 2001 handle ich Aktien (genau genommen "Equity") an den internationalen Börsen. Seit 2009 bin ich Asset Manager. Ich habe auch schon ein paar Bücher (Das Trader Coaching, Das Trading Tagebuch etc.) über die Börse geschrieben. Im Jahr 2013 wurde von mir Vittner & Partner gegründet, ein Unternehmen, das computergestützte Handelsmodelle für die Finanzmärkte entwickelt. Mein neuestes Projekt ist http://www.moomoc.com/?l=de. Eine Plattform für Anleger und Trader, die Unterstützung bei Ihrer persönlichen Geldanlage bietet.

    Ich werde nach und nach hier in diesem Blog über quantitative Handelsmodelle sprechen und zeigen, dass Börse auch "anders" funktioniert als es in den Medien immer wieder dargestellt wird. Nämlich mit einem statistischen Zugang. Und ich verspreche, dass das Thema nicht so trocken ist, wie es klingt. Denn ich werde dabei mit einigen Mythen aufräumen, die sich so hartnäckig in den Köpfen der Marktteilnehmer eingenistet haben.

    Wenn Sie Fragen zu moomoc oder unseren Dienstleistungen haben, kontaktieren Sie mich bitte. office@moomoc.com.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihren Börsenerfolg

    Thomas Vittner, Wien im Juli 2016

    Was ist quantitatives Trading und warum funktioniert es?

    Würden Sie ein Medikament einnehmen, bei dem eine klinische Studie besagt, dass im Rahmen einer Testgruppe von 5000 Personen bei 55% schwere Nebenwirkungen eintraten? Wahrscheinlich nicht. Aber warum eigentlich nicht? Bei dieser Studie handelt es sich doch bloß um einen statistischen Effekt. Für Sie kann die Sache doch ganz anders aussehen. Und überhaupt: die Studie arbeitet mit vergangenen Daten, haben die für die Zukunft überhaupt eine Relevanz? Sehen wir weiter.

    Die Märkte kann man nicht schlagen - sagt wer?

    Vor kurzem ist etwas interessantes passiert. Wir führen laufend Gespräche mit verschiedenen Vermögensverwaltung, die Interesse an unseren Handelssystemen zeigen. Natürlich gilt es dabei einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten und manche Gesprächspartner sind skeptisch. Das ist auch ihr gutes Recht - doch trotzdem fand ich eine Argumentation sehr aufschlussreich und dies veranlasste mich zu diesem kurzen Essay.

    Ich nehme vorweg, dass wir von dieser Vermögensverwaltung eine Ablehnung bekamen. Sie wollten unsere Systeme nach einer internen Prüfung nicht in ihr Strategieportfolio aufnehmen. Die Begründung lautete sinngemäß: Wir von XZY sind der Auffassung, das niemand die Märkte auf lange Sicht outperformen kann. Mathematische oder generell technische Modelle funktionieren des weiteren nicht, weil sie vergeblich versuchen, mit Daten aus der Vergangenheit die Zukunft vorherzusehen.

    Die Effizienzmarkthypothese

    Nun liegt es auf der Hand, dass jemand, der so eine Aussage tätigt, von der Effizienzmarkthypothese überzeugt ist. Diese besagt in drei Ausprägungsstufen, dass jeglicher Versuch, die Märkte outzuperformen, sinnlos ist, weil alle Informationen in den Kursen bereits enthalten sind und die Marktteilnehmer stets logisch im Sinne dieser Informationen agieren.

    Sie finden hier auf Wikipedia mehr Infos zu diesem Thema

    Genau das Gegenteil ist der Fall

    Empirische Untersuchungen belegen allerdings das Gegenteil. Es gibt sehr wohl statistische Effekte, die man nutzen kann, um an den Märkten Geld zu verdienen. Diese können sowohl fundamental wie auch technisch sein.

    Unabhängig davon ist diese Aussage deshalb interessant, weil sie von einem Vermögensverwalter stammt. Denkt man dieses Statement zu Ende, raubt man seinem eigenen Geschäft - Geldanlage für Dritte - seine Existenzberechtigung. Wenn niemand die Märkte schlagen kann, braucht es auch keine Vermögensverwaltung, die mein Geld anlegt. Dann steckte ich mein Geld in einen EFT auf den Gesamtmarkt und nutze den Cost Everage Effekt, in dem ich zum Beispiel monatlich meine Anlage aufstocke. Denn egal ob ich an der Börse mit einem statistischen Modell (Systemtrading) oder mit Erfahrung (Diskretionär) handle, der Grundzweck bleibt gleich: ich versuche vergangene Informationen (Daten) zu meinem Vorteil zu nutzen.

    Statistik ist überall

    Letztlich sei nicht unerwähnt gelassen, dass auch viele andere, durchaus erfolgreiche, Branchen mit statistischen Daten arbeiten:

    Versicherungen (Prämienkalkulationen - u.a. in der Lebensversicherung)
     Politik (Wahlhochrechnung)
     Meinungsumfragen
     Wetter (Unwetterwarnungen)
     Pharma (Medikamenten Tests & Verträglichkeiten)
     Lebensmittelbranche (Verträglichkeiten etc.)
     Stichproben bei Produktionsbetrieben (jeglicher Produkttest)

    Statistische Modelle funktionieren. An der Börsen und im Alltag. Jegliche Statistik baut auf vergangenen Daten auf. Kurse von Wertpapieren sind Daten. Charts sind Datenserien. Warum soll diese Grundlogik an den Märkten nicht greifen?

    Viele unserer Verhaltensweisen beruhen auf statistischen Effekten, ohne das wir darüber nachdenken. Fliegen ist eigentlich eine verrückte Idee - warum tun wir es trotzdem? Weil es statistisch gesehen die sicherste Art zu Reisen ist. Kondome benutzen wir, um uns zu 94% vor Krankheiten oder Überraschungen zu schützen. Schnitzel essen wir nicht, weil wir es möglicherweise nicht vertragen. Die Aufzählung ließe sich unendlich fortsetzen.

    Das Fazit

    Statistische Trading Modelle sind nicht der einzige Weg, um an den Märkten Geld zu verdienen. Sie sind nur eine Möglichkeit von vielen. Welchen Weg wir gehen spielt letztlich keine Rolle. Doch es muss uns bewusst sein, dass wir immer wenn wir an der Börsen agieren, wenn auch unbewusst, auf Daten aus der Vergangenheit zurückgreifen und damit die Zukunft zu antizipieren versuchen.


    (05.07.2016)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1136: ATX etwas stärker - AT&S schon wieder top, Gedanken zu Oberbank, BKS und Lenzing, Heiko Thieme lag richtig




     

    Bildnachweis

    1. Charts Trading , (© photaq / Drastil)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Österreichische Post, RBI, Semperit, EuroTeleSites AG, Austriacard Holdings AG, Amag, Bajaj Mobility AG, AT&S, FACC, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EVN, CPI Europe AG, Telekom Austria.


    Random Partner

    Porr
    Die Porr ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Als Full-Service-Provider bietet das Unternehmen alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Österreich-Depots: Unverändert (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 16.4.: Extremes zu CPI Europe und Verbund (Börse Geschic...

    » Nachlese: Julia Lackner (audio cd.at)

    » PIR-News: News zu Flughafen Wien, Bawag, AT&S, Frequentis (Christine Pet...

    » ATX bei 3900 – AT&S erneut Tagessieger, Oberbank-Debatte erneuert (Podcast)

    » Wiener Börse Party #1136: ATX etwas stärker - AT&S schon wieder top, Ged...

    » Wiener Börse zu Mittag etwas festert: AT&S, Bajaj Mobility und Wienerber...

    » Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Wienerberger, Strabag, Costco

    » LinkedIn-NL: 20 Jahre Zertifikate Forum Austria startete mit einer Emiss...

    » Von der OMV-Strategin zur Startup-Championesse: Anna Grausgrubers Weg du...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten



    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Erste Group(1), Uniqa(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: voestalpine(1), SBO(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Porr(5), Strabag(1)
      Star der Stunde: Flughafen Wien 1.19%, Rutsch der Stunde: EuroTeleSites AG -0.98%
      Star der Stunde: Agrana 0.86%, Rutsch der Stunde: FACC -1.51%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: VIG(2), Kontron(2), FACC(2), CPI Europe AG(1), Erste Group(1), OMV(1), RBI(1), voestalpine(1)
      Star der Stunde: Bajaj Mobility AG 3.1%, Rutsch der Stunde: FACC -1.07%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: VIG(1), Kontron(1), RBI(1), Telekom Austria(1)
      Star der Stunde: Porr 0.57%, Rutsch der Stunde: DO&CO -1.05%

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1132: ATX etwas fester, Addiko Prediction stimmte; Frequentis, Telekom und Polytec gesucht

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Jerker Andersson
      ABC Diary
      2025
      Self published

      Gerhard Puhlmann
      Die Stalinallee
      1953
      Verlag der Nation

      Otto Neurath & Gerd Arntz
      Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
      1930
      Bibliographisches Institut AG

      Siri Kaur
      Sistermoon
      2025
      Void

      Jan Tschichold
      Typografische Entwurfstechnik
      1932
      Akadem. Verlag Dr. Fr. Wedekind & Co