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Flexibilität zahlt sich aus (Lars Brandau, Marc Schmidt)

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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17.01.2017, 2958 Zeichen

Es ist fast schon ein lieb gewonnenes Ritual. Pünktlich zum Jahreswechsel kommt die Prognoseflut auf die Anleger zu, die sie bei ihren Anlagenentscheidungen nicht wirklich weiterbringt. Kaum jemand hat in diesem Zusammenhang seine Zweifel klarer formuliert als Karl Valentin. „Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen“. Entsprechend wagen sich viele Experten noch nicht aus der Deckung und geben äußerst verhaltene Prognosen ab. Laut einer Handelsblatt-Umfrage unter Bankanalysten wird dem Leitindex DAX für 2017 kaum Bewegungspotenzial zugetraut. Doch genau dieser Pessimismus macht zuversichtlich. Denn: Eine alte Börsenweisheit besagt: „Eine Hausse entsteht aus dem Pessimismus, wächst mit der Skepsis, reift durch Optimismus heran und stirbt an der Euphorie.“ Aus diesem Blickwinkel sollten wir uns auf ein gutes Börsenjahr 2017 freuen können. Es wird auf die Berichtssaison und auf die Qualität der führenden wirtschaftlichen Indikatoren ankommen. Sicher auch darauf, wie sich Krisen und Konflikte entwickeln. Und vor allem, wie sie von den Börsen interpretiert und eingepreist werden.

In der Trend-Umfrage des DDV für den Januar scheinen sich die Privatanleger in Deutschland bereits auf die Gegebenheiten eingestellt zu haben. Knapp drei Viertel von ihnen favorisieren in der gegenwärtigen Marktphase Anlageprodukte ohne 100-prozentigen Kapitalschutz. Ein Drittel spricht sich in diesem Kontext für Aktienanleihen aus. Gefolgt von Discount-Zertifikaten, Bonus- und Express-Strukturen. Nur etwas mehr als ein Viertel spricht sich gegenwärtig noch für Kapitalschutz-Produkte aus.

Wichtig wird es nicht nur für Zertifikate-Anleger sein, flexibel in der Anlage und der Allokation des eigenen Depots zu bleiben. Das gilt ebenso für die Anleger, die sich im langfristig orientierten Vermögensaufbau befinden, wie für jene, die lieber beim Daytrading engagiert sind.

Dem DDV geht es hierbei nicht so sehr um die Tageskomik an den Märkten. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Transparenz der Produkte und auf den offenen Diskurs mit allen Anspruchsgruppen; vom Anleger über den Verbraucherschützer, den Vertretern der Aufsicht und der Politik bis hin zu den Journalisten. Insofern wird es angesichts der Vielfältigkeit der Themen ein weiteres herausforderndes und sicher spannendes Jahr.

Ein Beitrag von Lars Brandau

Er ist seit Gründung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) dessen Geschäftsführer und vertritt den DDV auch in den Arbeitsgruppen des europäischen Dachverbands EUSIPA. Der studierte Germanist und Politologe gilt als ausgewiesener Kommunikationsprofi. Zuvor war Lars Brandau unter anderem in verschiedenen leitenden Funktionen beim Nachrichtensender n-tv tätig; zuletzt als Chefmoderator. In dieser Zeit berichtete er als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten, kommentierte zahlreiche Landtags- und Bundestagswahlen und moderierte drei Jahre lang die Telebörse. Weitere Informationen unter: www.derivateverband.de

 


(17.01.2017)

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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

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