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Snap: Hoffentlich kein zweites Twitter ... (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

Bild: © www.shutterstock.com, snapchat, 360b / Shutterstock.com, 360b / Shutterstock.com

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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08.03.2017, 1662 Zeichen

Viele Marktteilnehmer werden hoffen, dass aus Snap Inc. (WKN: A2DLMS / ISIN: US83304A1060) kein zweites Twitter (WKN: A1W6XZ / ISIN: US90184L1026) wird. Schließlich hat der Kurznachrichtendienst nach einem fulminanten Börsenstart relativ schnell das Vertrauen der Investoren verloren. Im Fall von Snap dauerte dies sogar nur wenige Tage.

+44 Prozent, +11 Prozent, -39 Prozent und -10 Prozent. In nur vier Handelstagen hat die Snap-Aktie extreme Kursschwankungen erlebt. Nachdem Anleger den Betreiber des Messaging-Dienstes Snapchat anfangs hochgejubelt hatten, merkten sie schnell, dass immer noch sehr viele Fragen offen sind. Dabei waren schon früh Zweifel angebracht. Ganz besonders fragt man sich, wie sich das Wachstum bei den Nutzerzahlen entwickeln wird. Die dortige Schwäche wurde unter anderem Twitter zum Verhängnis.

Snap-Chart: finanztreff.de

Darüber hinaus hat man mit Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027) einen großen Konkurrenten. Zumal Mark Zuckerberg, Chef und Gründer des führenden Sozialen Netzwerks, durch die Absage an eine Snap-Übernahme durch Facebook besonders angestachelt worden sein sollte, es dem Emporkömmling zu zeigen. Ganz zu schweigen von dem Geld, das Snap derzeit ausgeben muss, um das Wachstum zu finanzieren. 2016 wurden deutliche Verluste erzielt. Heißt also, dass und sie deutlichen Kursschwankungen der Snap-Aktie ebenfalls noch eine Weile begleiten sollten.

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