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GoPro und die konkretisierte Prognose (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)

Bild: © www.shutterstock.com, GoPro, Nenov Brothers Images / Shutterstock.com , Nenov Brothers Images / Shutterstock.com

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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21.03.2017, 2402 Zeichen

GoPro (WKN: A1XE7G / ISIN: US38268T1034), der US-amerikanische Hersteller von sogenannten „Action Camcordern“ (ich trug selbst bei einem Einsatz im Rahmen einer Delfin-Schutzaktion einmal ein solches Gerät und war durchaus begeistert), hat die Prognose für das erste Quartal konkretisiert. Bisher hieß es, dass der Umsatz im ersten Quartal 2017 bei 190 bis 210 Mio. Dollar liegen soll. Nun meldete sich das Unternehmen und teilte mit: Der tatsächliche Wert steht noch nicht fest, wird aber am oberen Rand dieser Bandbreite liegen.

Na klasse. Im Grunde eine dieser Nachrichten, die zum (für mich) störenden Grundrauschen an den Finanzmärkten führen. Der Art: Es gibt News! Und was? Unsere vorige Prognose wird voraussichtlich erfüllt! Wir sagen aber erst später Genaueres dazu! Warum wartet „man“ dann nicht direkt, bis später dann die konkreten Zahlen vorliegen? Aber so ist das eben heute in der Finanzwelt, und die Investor Relations Abteilung will für ihr Geld wohl auch etwas tun = eine Meldung „raushauen“.

GoPro-Chart: finanztreff.de

GoPro will 270 Arbeitsplätze abbauen

Immerhin gab es auch eine konkrete Ansage von GoPro: Die operativen Ausgaben (gemäß Bilanzierungsstandard GAAP) sollen unter 585 Mio. Dollar gedrückt werden. Wie das gehen soll? Nun, es sollen 270 Arbeitsplätze wegfallen bzw. nicht neu besetzt werden, und es sollen Programmkosten gekürzt werden, was immer das sein mag. Ob das gut oder schlecht ist, vermag ich anhand der wenigen gegebenen Informationen nicht zu beurteilen. Solche Restrukturierungen bedeuten jedenfalls üblicherweise erst einmal, dass Kosten anfallen – GoPro spricht von 10 Mio. Dollar Kosten für Umstrukturierungen im ersten Quartal. Das Ergebnis dürfte dann entsprechend belastet werden. Also: Umsatz am oberen Ende der Prognose, doch Ergebnis vielleicht schlechter als zuvor erwartet – das könnte das wahrscheinlichste Szenario in Bezug auf die GoPro Zahlen zum ersten Quartal sein.

Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Letzter SK:  1.00 ( 6.67%)



 

Bildnachweis

1. GoPro, Nenov Brothers Images / Shutterstock.com , Nenov Brothers Images / Shutterstock.com , (© www.shutterstock.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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