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DAX-Analyse am Morgen: Boden in Sicht? (Christoph Scherbaum)

Bild: © Martina Draper, Sturz, stürzen, fallen, gefallen, am Boden

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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31.07.2017, 1394 Zeichen

Am Freitag weitete der deutsche Leitindex seine Verluste noch einmal aus – mit einem neuen Monatstief bei 12.099 Punkten rutschte der DAX zwischenzeitlich sogar unter die 12.100er-Marke und ging letztlich mit einem Minus von 0,4% ins Wochenende. Auf Wochensicht hat das Börsenbarometer damit 0,6% eingebüßt und steht mit dem Endstand bei 12.163 Zählern charttechnisch weiterhin unter Druck. Denn:

Hält die Abwärtsbewegung auch in der neuen Woche an, müsste ein erster Test der Doppel-Unterstützung bei 12.075 (Volumenkante) bzw. 12.050 (untere Kante des April-Gaps) einkalkuliert werden. Hält diese Zone die Kurse nicht auf, wartet im Anschluss bereits die runde 12.000er-Marke mit den April-Tiefs auf die Blue Chips. Mit Blick auf die Wall Street – der Dow Jones ging den dritten Tag in Folge auf einem Rekordhoch aus dem Handel – lässt sich allerdings ebenso gut ein zweites Szenario skizzieren:

Sollte der DAX im Bereich von 12.100 nun einen Boden gefunden haben, könnte durchaus eine Erholung zurück über 12.200 bis zur 12.300er-Hürde bzw. den Juni-Tiefs knapp darüber starten. Überwindet der Index diesen horizontalen Bremsbereich (wichtig: auf Schlusskursbasis!), stünde weiteres Aufwärtspotenzial bis zum 2015er-Top bei 12.391 und der 12.400er-Schwelle zur Verfügung. Eine Fülle von Unternehmenszahlen dürfte für zusätzliche Bewegung am Markt sorgen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets /


(31.07.2017)

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Uhrzeit:  13:03:16
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