04.08.2017, 4663 Zeichen
Gerade als sich die Apple -Aktie eine Verschnaufpause von ihrer Rekordjagd gegönnt hatte, sorgte die Vorlage des jüngsten Geschäftsberichts für neuen Schwung. Ob dieser Schwung beibehalten werden kann, dürfte sich anhand der Nachrichtenlage rund um das nächste iPhone-Modell entscheiden.
Die Apple-Aktie hat im bisherigen Jahresverlauf einen beeindruckenden Kursverlauf hingelegt. Am laufenden Band wurden neue Rekordstände erzielt. Das Vertrauen der US-Investorenlegende Warren Buffett und vor allem die Vorfreude bei Fans und Anlegern auf das aller Voraussicht nach in diesem Herbst erscheinende Jubiläums-iPhone sorgten für den steilen Anstieg der Apple-Aktie. In den vergangenen Wochen kamen auf Investorenseite jedoch einige Zweifel auf, ob Apple die Produktion des „iPhone 8“ rechtzeitig in Gang bekommen würde, um die erwartet hohe Nachfrage zu bedienen. Außerdem sind die Erwartungen an das Smartphone zum zehnjährigen Jubiläum des iPhones enorm. Einige Fans könnten enttäuscht reagieren, wenn die ganz großen technologischen Neuerungen ausbleiben sollten. Der jüngste Quartalsbericht scheint jedoch jegliche Sorgen wie weggewischt zu haben.
Am Abend des 1. August legte Apple die Ergebnisse zu seinem dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 (April bis Juni) vor. Die Umsatzerlöse kletterten im Vorjahresvergleich um 7 Prozent auf 45,4 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn stieg sogar um rund 12 Prozent auf 8,7 Mrd. US-Dollar. Bereinigt um Einmaleffekte lag der Gewinn je Aktie bei 1,67 US-Dollar (Vorjahr: 1,42 US-Dollar). Damit wurden die Markterwartungen sowohl auf der Umsatzseite als auch bei den Ergebnissen geschlagen. Analysten hatten laut Reuters-Konsens ein Umsatzplus von 6 Prozent auf 44,9 Mrd. US-Dollar sowie einen EPS-Anstieg auf 1,57 US-Dollar in Aussicht gestellt.
Apple konnte bei der jüngsten Zahlenvorlage mit weiteren positiven Nachrichten aufwarten. Dabei geht es insbesondere um das kommende iPhone-Modell. Das Unternehmen prognostiziert für das laufende vierte Geschäftsquartal Umsatzerlöse von 49 bis 52 Mrd. US-Dollar. Damit ist das Unternehmen deutlich optimistischer als viele Marktexperten. Der Reuters-Konsens lag zuletzt bei 49,21 Mrd. US-Dollar. Dieser Optimismus vonseiten des Apple-Managements könnte ein Indiz dafür sein, dass man die Erlöse mithilfe des Jubiläums-iPhones ankurbeln möchte. Das heißt, dass die Sorgen um eine Produktionsverzögerung unbegründet sein könnten. Darüber hinaus nahmen Anleger den Umstand positiv auf, dass der Umsatzanteil des iPhones zuletzt zurückgegangen ist und andere Produkte, insbesondere der Dienstleistungsbereich, für einen Wachstumsschub gesorgt haben.
Trotz der zurückgekehrten Euphorie rund um Apple bleibt die Frage, ob die Apple-Aktie Luft nach oben hat. Angesichts der jüngsten Kursrallye liegt die Vermutung nahe, dass die positiven Aussichten für das Jubiläums-iPhone bereits eingepreist sein könnten. Zudem enttäuschte Apple zuletzt in Indien und China, und damit in zwei entscheidenden Wachstumsmärkten. Im Juni-Quartal musste der Konzern mit dem Apfel im Logo in China sogar mit einem Umsatzrückgang von 10 Prozent fertig werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Euphorie rund um das „iPhone 8“ auch in China und Indien für neuen Schub sorgen kann.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN DM1GXR, Laufzeit bis zum 13.06.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liegt derzeit bei 15,57. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN DM23U7, aktueller Hebel 13,93; Laufzeit bis zum 13.06.2018) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.
Stand: 03.08.2017
© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
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