08.12.2017, 4243 Zeichen
Auch wenn Goldpreis-Bullen zuletzt ein teilweise vorteilhaftes Umfeld vorfanden, konnten die Notierungen nicht entsprechend davon profitieren. Das heißt jedoch nicht, dass die Goldpreisrallye damit endgültig abgesagt ist.
Gold gilt als ein so genannter Sicherer Hafen. Diesen steuern Investoren besonders gerne an, wenn es an den Finanzmärkten turbulent zugeht. Angesichts des jüngsten Raketentests Nordkoreas und der Unsicherheiten rund um die deutsche Regierungsbildung nach den Bundestagswahlen am 24. September könnte man annehmen, dass das gelbe Edelmetall gerade jetzt sehr gefragt sein sollte. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Stattdessen stecken Anleger ihr Geld offenbar viel lieber in die als etwas risikoreicher geltenden Aktien. Die jüngste Rekordjagd an der Wall Street ist ein Ausdruck davon. Der Goldpreis kommt dagegen nicht so recht vom Fleck. Einige Male wurde der Versuch unternommen, die Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze (ca. 31 Gramm) nachhaltig zu knacken. Diese Versuche scheiterten jedoch alle.
Es war zuletzt die geplante US-Steuerreform, die den Goldpreis gleich aus mehreren Gründen belastete. Anders als im Fall der gescheiterten Gesundheitsreform konnte die Steuerreform nun einige wichtige Hürden im Kongress passieren. Das entsprechende Gesetz soll Präsident Donald Trump noch in diesem Jahr zur Unterschrift vorgelegt werden. Die Folge wären vor allem deutliche Senkungen von Unternehmenssteuern, was insbesondere den Aktienmarkt freut und die jüngste Rekordjagd an der Wall Street erklärt. Gleichzeitig sollen die Steuererleichterungen die schon sehr gut laufende US-Wirtschaft weiter ankurbeln. Diese Aussicht hatte zuletzt wiederum eine Aufwertung des US-Dollar zur Folge. Ein stärkerer US-Dollar schadet tendenziell dem Goldpreis, da das gelbe Edelmetall in der US-Währung gehandelt wird und die Goldbeschaffung so verteuert wird.
Sollte eine Steuerreform die US-Konjunktur tatsächlich ankurbeln, könnte die Notenbank Fed gezwungen sein, die Zinswende noch schneller voranzutreiben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Höhere Zinsen bedeuten wiederum eine größere Attraktivität von Alternativinvestments zu Gold. Dazu gehören unter anderem Anleihen. Zudem könnten höhere Zinsen den US-Dollar weiter aufwerten.
Goldpreis-Bullen müssen jedoch noch nicht das Handtuch werfen. Im Sommer und Herbst 2017 konnten wir sehr gut sehen, wie schnell eine Zuspitzung der Nordkorea-Krise auch die Finanzmärkte erreichen kann und die Nachfrage nach Gold als Sicherheitsinvestment stimuliert wird. Zumal im Nahen Osten weiterhin viele Konflikte immer noch nicht gelöst sind und ebenfalls zu Belastungsfaktoren werden können. Darüber hinaus ist es unklar, wie lange Deutschland den europäischen Stabilitätsanker darstellen kann. Neuwahlen dürften auch an den Finanzmärkten für Verunsicherung sorgen und damit die Nachfrage nach dem Sicheren Hafen Gold ankurbeln.
Spekulative Anleger, die steigende Goldnotierungen erwarten, können mit einem Gold Wave XXL Call, mit einem Hebel von 3,68 der Deutschen Bank (WKN DM80TS) auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende Goldpreise setzen möchte, erhält mit einem Gold WAVE XXL Put, mit einem Hebel von 3,68 der Deutschen Bank (WKN DM8S6Q) die Gelegenheit dazu.
Stand: 07.12.2017
© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
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