Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Für den Privatanleger momentan kaum Anlagemöglichkeiten im Bereich Künstliche Intelligenz


Alphabet
Akt. Indikation:  2244.50 / 2253.50
Uhrzeit:  12:59:06
Veränderung zu letztem SK:  1.12%
Letzter SK:  2224.00 ( 5.19%)

Amazon
Akt. Indikation:  109.94 / 110.38
Uhrzeit:  12:59:06
Veränderung zu letztem SK:  -0.04%
Letzter SK:  110.20 ( 3.58%)

E.ON
Akt. Indikation:  8.69 / 8.73
Uhrzeit:  13:00:07
Veränderung zu letztem SK:  1.22%
Letzter SK:  8.60 ( -1.65%)

Facebook
Akt. Indikation:  160.86 / 161.50
Uhrzeit:  12:59:06
Veränderung zu letztem SK:  1.37%
Letzter SK:  159.00 ( 7.19%)

IBM
Akt. Indikation:  134.10 / 134.64
Uhrzeit:  12:59:06
Veränderung zu letztem SK:  -0.39%
Letzter SK:  134.90 ( 2.61%)

Intel
Akt. Indikation:  36.47 / 36.62
Uhrzeit:  12:59:06
Veränderung zu letztem SK:  0.31%
Letzter SK:  36.43 ( 3.21%)

Nvidia
Akt. Indikation:  161.76 / 162.40
Uhrzeit:  12:59:06
Veränderung zu letztem SK:  0.96%
Letzter SK:  160.54 ( 5.55%)

Tesla
Akt. Indikation:  696.00 / 698.80
Uhrzeit:  12:59:06
Veränderung zu letztem SK:  0.09%
Letzter SK:  696.80 ( 4.52%)

24.04.2018

Zugemailt von / gefunden bei: DJE Kapital AG (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Kommentar von Maximilian Thaler, Erstanalyst für den Sektor Technologie bei der DJE Kapital AG: Schon seit einigen Jahren ist die Künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr vorrangiger Gegenstand akademischer Untersuchungen, sondern findet immer stärker den Einzug in den kommerziellen Markt. Wobei oft unklar ist, worum es sich bei KI und ihren Anwendungen handelt und wie diese unser zukünftiges Leben beeinflusst. KI sind Systeme, die so programmiert sind, dass sie eigenständig lernen bzw. mit menschenähnlichen Entscheidungsstrukturen „intelligente Lösungen“ finden. Ein Beispiel hierfür ist AlphaZero, ein autodidaktisches Programm, das von dem Google -Tochterunternehmen DeepMind entwickelt wurde. DeepMind hat das Programm bei der Entwicklung weder mit Datenbanken noch anderweitigen Informationen bespielt, sondern nur die Regeln erklärt – in diesem Fall die der Strategiespiele Schach, Go und Shogi. Der Computer spielte dann die drei Strategiespiele unzählige Male und mit sehr hoher Prozessgeschwindigkeit gegen sich selbst und verbessert sein neuronales Netz ohne weiteres menschliches Zutun. Man nennt dies „Reinforcing Learning.“ In diesem Fall führte die KI-Technologie dazu, dass AlphaZero alle bisher führenden Programme zum Teil deutlich geschlagen hat. Dieser Durchbruch im Bereich autodidaktischer Lernfähigkeit von Maschinen ist faszinierend und bedenklich zugleich. Google sowie eine Vielzahl an anderen Unternehmen testen die neuen Erkenntnisse in vielen weiteren Anwendungen, die im Wesentlichen mit der Analyse und Auswertung von Daten zusammenhängen, während sich die Präzision der Programme aufgrund der eigenständigen Weiterentwicklung zunehmend verbessert.

Eine Kerntechnologie, die gerade vielfach diskutiert wird, ist das autonome Fahren. Hierbei werden mittels Sensoren und anderer Messsysteme eine enorme Flut an Daten in die Fahrzeuge gespeist. Diese werden durch KI-Programme ausgewertet, um dabei die Software an die unendliche Variabilität in ihrer Umgebung und die Witterungsbedingungen einzustellen und sie zunehmend zu verbessern. Auch wenn bereits erste Pilotprojekte wie die der Google-Tochter Waymo in den USA laufen, kommt es immer noch zu größeren Unfällen bedingt durch das Systemversagen der Programme. Jedoch dürften bei der aktuell steilen Lernkurve diese Startprobleme zeitnah überwunden werden.

Vor allem durch die Digitalisierung vieler Lebensbereiche nimmt die Flut an Daten, die generiert wird, mit immer höherem Tempo zu. Laut Schätzungen wird diese bis 2020 mehr als 44 Billionen Gigabyte erreichen gegenüber rund einem Zehntel hiervon im Jahr 2013. Um diese Daten auszuwerten und zu nutzen, sind immer komplexere Programme notwendig. Ein Bereich mit hohem Anwendungspotential ist die Medizin. Insbesondere IBMs Watson, ein fast menschlich kommunizierender, kognitiver Computer, konnte hier eindrucksvolle Durchbrüche vorweisen. Nachdem dieser rund 3.500 Onkologiefachbücher und über 270.000 wissenschaftliche Artikel analysiert und diese mit realen klinischen Studien aufgearbeitet hatte, konnte er bei Krebspatienten mit sehr hoher Präzision die richtige Diagnose stellen und gleichzeitig den effektivsten Behandlungsplan unter Berücksichtigung der neuesten Forschungsstudien vorschlagen. Somit könnten Ärzte zukünftig von einer KI-basierten Zweitmeinung unterstützt werden, die zudem eine deutlich schnellere Arbeitsweise als der Mensch vorsieht.

Weitere Anwendungen liegen vor allem in der Prognostizierung von Ereignissen. Das könnte unter anderem in der globalen Logistik helfen weitere Effizienzen zu gewinnen und Wertschöpfungsketten zu optimieren. Auch in Industrieprozessen kann mittels vorausschauender Instandhaltung von Maschienen und Anlagen („Predictive Maintenance“) vorhergesagt werden, an welchen Stellen eine Wartung der Systeme vorzunehmen ist, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Sprachassistenz, wie sie zum Beispiel im Amazon Produkt Alexa eingesetzt wird, um eine sprachgesteuerte Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu ermöglichen.

Zunehmend warnen Experten mittlerweile vor der Kehrseite dieser Entwicklung: Einige glauben, dass dieser technologische Fortschritt repetitive Prozesse redundant macht und damit viele Arbeitsplätze kosten wird. Andere, wie zum Beispiel Stephen Hawking, dessen Sprachcomputer selbst auf einer einfachen Form von KI aufbaute, gehen soweit, dass für sie die Vollendung dieser Weiterentwicklung das Ende der Menschheit bedeuten wird, weil die Maschinen dann weit überlegen sind und nicht mehr kontrolliert werden können.

Auch wenn der Stand der Technologie heute weit davon entfernt ist, wird eine überlegte Einführung basierend auf gleichsamen ethischen Grundsätzen eine wichtige Rolle spielen. Viele Länder verfolgen jedoch ihre eigene KI-Agenda, um sich in eine Vorreiterstellung zu bringen und die potentiellen Effizienzsteigerungen als Erste für sich zu nutzen. Zum Beispiel stellte China jüngst einen aggressiven Fünf-Jahres-Plan vor, mit dem es seine Investitionen in die KI-Industrie bis 2020 auf über 50 Mrd. Euro steigern will. Außerdem verkündete Russlands Präsident Putin letztes Jahr, dass die Nation, die das KI-Thema anführt, zur Weltmacht aufsteigen wird. Er verwies aber gleichzeitig auf die Gefahren für die nationale Sicherheit, die mit dieser Technologie verbunden sind. Indes hat Frankreichs Präsident Macron im März konkrete Schritte angekündigt, um die landeseigene Softwareindustrie rund um das Thema KI noch deutlich stärker zu fördern. Auch die Vorstandsvorsitzenden führender Technologiefirmen, allen voran Facebook -CEO Mark Zuckerberg und Tesla -Chef Elon Musk, schalteten sich öffentlich in die Debatte ein. Während ersterer vor allem auf die Möglichkeiten für sichere Autos und bessere Diagnosen für Kranke verweist, sieht Musk in der KI eine der größten Bedrohungen für die Zivilisation und fordert eine proaktive Regulierung der Weiterentwicklung. Insofern dürfte das Thema eine anhaltende Debatte und ein schmaler Grat bleiben zwischen potentiell steigender Arbeitslosigkeit und genereller Verbesserung des Lebensumfelds.

Insgesamt bietet das KI-Thema auf Jahre strukturelles Wachstumspotential, wobei sich hier für den Privatanleger momentan kaum Anlagemöglichkeiten bieten, da die meisten KI-Abteilungen in Großkonzerne wie Alphabet (Google), IBM und Intel integriert und hier bisher nur einen sehr geringen Anteil der Umsätze erwirtschaften. Ansonsten wird vor allem ein amerikanisches börsengelistetes Unternehmen mit KI in Verbindung gebracht: NVIDIA . Das 1993 gegründete Entwicklerhaus ist Spezialist für Grafikprozessoren die in der Welt des Deep Learnings und der KI aufgrund ihrer höheren Rechenleistung deutlich mehr Anwendungen finden, als die bisher genutzten Computerprozessoren. Die restlichen KI-Abteilungen liegen bei wissenschaftlichen Forschungsteams sowie nicht gelisteten Neugründungen, die für den Aktieninvestor (noch) keine Investitionsmöglichkeiten bieten.

Companies im Artikel

Alphabet

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
Show latest Report (21.04.2018)
 



Amazon

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
Show latest Report (21.04.2018)
 



E.ON

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Energie
Show latest Report (21.04.2018)
 



Facebook

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
Show latest Report (21.04.2018)
 



Google

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
Show latest Report (21.04.2018)
 



IBM

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
Show latest Report (21.04.2018)
 



Intel

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
Show latest Report (21.04.2018)
 



Nvidia

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
Show latest Report (21.04.2018)
 



Tesla

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Auto, Motor und Zulieferer
Show latest Report (21.04.2018)
 



Maximilian Thaler, Erstanalyst für den Sektor Technologie bei der DJE Kapital AG, DJE Kapital


Aktien auf dem Radar:Flughafen Wien, AT&S, voestalpine, Warimpex, Addiko Bank, Immofinanz, Semperit, UBM, BTV AG, Bawag, Frequentis, Kostad, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, Porr, Polytec Group, Rosenbauer, Wolford, Oberbank AG Stamm, BKS Bank Stamm, RHI Magnesita, S Immo, Symrise, Beiersdorf, Sartorius, Qiagen, Deutsche Boerse, Siemens Healthineers, Bayer, Daimler.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

VBV
Die VBV-Gruppe ist führend bei betrieblichen Vorsorgelösungen in Österreich. Sowohl im Bereich der Firmenpensionen als auch bei der Abfertigung NEU ist die VBV Marktführer. Neben der VBV-Pensionskasse und der VBV-Vorsorgekasse gehören auch Dienstleistungsunternehmen wie die VBV-Pensionsservice-Center, die VBV-Consult, die VBV-Asset Service und die Betriebliche Altersvorsorge-SoftWare Engineering zur VBV-Gruppe.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A2B667
AT0000A2RYG7
AT0000A2TJR1
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Symrise
    BSN Vola-Event Deutsche Bank
    BSN Vola-Event Merck KGaA
    BSN Vola-Event Siemens Healthineers
    BSN Vola-Event Sartorius
    #gabb #1122

    Featured Partner Video

    Überraschungsfeiertag

    Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 6. Juni 2022 E-Mail: sporttagebuch.michael@gmail.com Instagram: @das_sporttagebuch Twitter: @Sporttagebuch_
    Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 6. Ju...

    Inbox: Für den Privatanleger momentan kaum Anlagemöglichkeiten im Bereich Künstliche Intelligenz


    24.04.2018, 9108 Zeichen

    24.04.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: DJE Kapital AG (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Kommentar von Maximilian Thaler, Erstanalyst für den Sektor Technologie bei der DJE Kapital AG: Schon seit einigen Jahren ist die Künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr vorrangiger Gegenstand akademischer Untersuchungen, sondern findet immer stärker den Einzug in den kommerziellen Markt. Wobei oft unklar ist, worum es sich bei KI und ihren Anwendungen handelt und wie diese unser zukünftiges Leben beeinflusst. KI sind Systeme, die so programmiert sind, dass sie eigenständig lernen bzw. mit menschenähnlichen Entscheidungsstrukturen „intelligente Lösungen“ finden. Ein Beispiel hierfür ist AlphaZero, ein autodidaktisches Programm, das von dem Google -Tochterunternehmen DeepMind entwickelt wurde. DeepMind hat das Programm bei der Entwicklung weder mit Datenbanken noch anderweitigen Informationen bespielt, sondern nur die Regeln erklärt – in diesem Fall die der Strategiespiele Schach, Go und Shogi. Der Computer spielte dann die drei Strategiespiele unzählige Male und mit sehr hoher Prozessgeschwindigkeit gegen sich selbst und verbessert sein neuronales Netz ohne weiteres menschliches Zutun. Man nennt dies „Reinforcing Learning.“ In diesem Fall führte die KI-Technologie dazu, dass AlphaZero alle bisher führenden Programme zum Teil deutlich geschlagen hat. Dieser Durchbruch im Bereich autodidaktischer Lernfähigkeit von Maschinen ist faszinierend und bedenklich zugleich. Google sowie eine Vielzahl an anderen Unternehmen testen die neuen Erkenntnisse in vielen weiteren Anwendungen, die im Wesentlichen mit der Analyse und Auswertung von Daten zusammenhängen, während sich die Präzision der Programme aufgrund der eigenständigen Weiterentwicklung zunehmend verbessert.

    Eine Kerntechnologie, die gerade vielfach diskutiert wird, ist das autonome Fahren. Hierbei werden mittels Sensoren und anderer Messsysteme eine enorme Flut an Daten in die Fahrzeuge gespeist. Diese werden durch KI-Programme ausgewertet, um dabei die Software an die unendliche Variabilität in ihrer Umgebung und die Witterungsbedingungen einzustellen und sie zunehmend zu verbessern. Auch wenn bereits erste Pilotprojekte wie die der Google-Tochter Waymo in den USA laufen, kommt es immer noch zu größeren Unfällen bedingt durch das Systemversagen der Programme. Jedoch dürften bei der aktuell steilen Lernkurve diese Startprobleme zeitnah überwunden werden.

    Vor allem durch die Digitalisierung vieler Lebensbereiche nimmt die Flut an Daten, die generiert wird, mit immer höherem Tempo zu. Laut Schätzungen wird diese bis 2020 mehr als 44 Billionen Gigabyte erreichen gegenüber rund einem Zehntel hiervon im Jahr 2013. Um diese Daten auszuwerten und zu nutzen, sind immer komplexere Programme notwendig. Ein Bereich mit hohem Anwendungspotential ist die Medizin. Insbesondere IBMs Watson, ein fast menschlich kommunizierender, kognitiver Computer, konnte hier eindrucksvolle Durchbrüche vorweisen. Nachdem dieser rund 3.500 Onkologiefachbücher und über 270.000 wissenschaftliche Artikel analysiert und diese mit realen klinischen Studien aufgearbeitet hatte, konnte er bei Krebspatienten mit sehr hoher Präzision die richtige Diagnose stellen und gleichzeitig den effektivsten Behandlungsplan unter Berücksichtigung der neuesten Forschungsstudien vorschlagen. Somit könnten Ärzte zukünftig von einer KI-basierten Zweitmeinung unterstützt werden, die zudem eine deutlich schnellere Arbeitsweise als der Mensch vorsieht.

    Weitere Anwendungen liegen vor allem in der Prognostizierung von Ereignissen. Das könnte unter anderem in der globalen Logistik helfen weitere Effizienzen zu gewinnen und Wertschöpfungsketten zu optimieren. Auch in Industrieprozessen kann mittels vorausschauender Instandhaltung von Maschienen und Anlagen („Predictive Maintenance“) vorhergesagt werden, an welchen Stellen eine Wartung der Systeme vorzunehmen ist, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Sprachassistenz, wie sie zum Beispiel im Amazon Produkt Alexa eingesetzt wird, um eine sprachgesteuerte Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu ermöglichen.

    Zunehmend warnen Experten mittlerweile vor der Kehrseite dieser Entwicklung: Einige glauben, dass dieser technologische Fortschritt repetitive Prozesse redundant macht und damit viele Arbeitsplätze kosten wird. Andere, wie zum Beispiel Stephen Hawking, dessen Sprachcomputer selbst auf einer einfachen Form von KI aufbaute, gehen soweit, dass für sie die Vollendung dieser Weiterentwicklung das Ende der Menschheit bedeuten wird, weil die Maschinen dann weit überlegen sind und nicht mehr kontrolliert werden können.

    Auch wenn der Stand der Technologie heute weit davon entfernt ist, wird eine überlegte Einführung basierend auf gleichsamen ethischen Grundsätzen eine wichtige Rolle spielen. Viele Länder verfolgen jedoch ihre eigene KI-Agenda, um sich in eine Vorreiterstellung zu bringen und die potentiellen Effizienzsteigerungen als Erste für sich zu nutzen. Zum Beispiel stellte China jüngst einen aggressiven Fünf-Jahres-Plan vor, mit dem es seine Investitionen in die KI-Industrie bis 2020 auf über 50 Mrd. Euro steigern will. Außerdem verkündete Russlands Präsident Putin letztes Jahr, dass die Nation, die das KI-Thema anführt, zur Weltmacht aufsteigen wird. Er verwies aber gleichzeitig auf die Gefahren für die nationale Sicherheit, die mit dieser Technologie verbunden sind. Indes hat Frankreichs Präsident Macron im März konkrete Schritte angekündigt, um die landeseigene Softwareindustrie rund um das Thema KI noch deutlich stärker zu fördern. Auch die Vorstandsvorsitzenden führender Technologiefirmen, allen voran Facebook -CEO Mark Zuckerberg und Tesla -Chef Elon Musk, schalteten sich öffentlich in die Debatte ein. Während ersterer vor allem auf die Möglichkeiten für sichere Autos und bessere Diagnosen für Kranke verweist, sieht Musk in der KI eine der größten Bedrohungen für die Zivilisation und fordert eine proaktive Regulierung der Weiterentwicklung. Insofern dürfte das Thema eine anhaltende Debatte und ein schmaler Grat bleiben zwischen potentiell steigender Arbeitslosigkeit und genereller Verbesserung des Lebensumfelds.

    Insgesamt bietet das KI-Thema auf Jahre strukturelles Wachstumspotential, wobei sich hier für den Privatanleger momentan kaum Anlagemöglichkeiten bieten, da die meisten KI-Abteilungen in Großkonzerne wie Alphabet (Google), IBM und Intel integriert und hier bisher nur einen sehr geringen Anteil der Umsätze erwirtschaften. Ansonsten wird vor allem ein amerikanisches börsengelistetes Unternehmen mit KI in Verbindung gebracht: NVIDIA . Das 1993 gegründete Entwicklerhaus ist Spezialist für Grafikprozessoren die in der Welt des Deep Learnings und der KI aufgrund ihrer höheren Rechenleistung deutlich mehr Anwendungen finden, als die bisher genutzten Computerprozessoren. Die restlichen KI-Abteilungen liegen bei wissenschaftlichen Forschungsteams sowie nicht gelisteten Neugründungen, die für den Aktieninvestor (noch) keine Investitionsmöglichkeiten bieten.

    Companies im Artikel

    Alphabet

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    Amazon

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    E.ON

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Energie
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    Facebook

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    Google

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    IBM

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    Intel

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    Nvidia

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Computer, Software & Internet
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    Tesla

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Auto, Motor und Zulieferer
    Show latest Report (21.04.2018)
     



    Maximilian Thaler, Erstanalyst für den Sektor Technologie bei der DJE Kapital AG, DJE Kapital




    Was noch interessant sein dürfte:


    Inbox: Kapsch TrafficCom in den USA gefragt

    Inbox: Warimpex kauft und verkauft in Budapest

    Inbox: Otto Lucius ad MiFID II: „Wichtig ist, dass wir als Branche zusammen mit der FMA etwas Positives für die Kunden bewegen“

    Inbox: Immo-Branche profitiert von starken Renditen für Investoren und positivem Konjunkturausblick

    Inbox: voestalpine mit positivem Signal für die europäische Industrie

    Inbox: Petro Welt: Internationale Expansion und Stärkung der Position in den Kernmärkten statt Dividende

    Inbox: Raiffeisen Bank tritt Blockchain Research Institute bei

    Inbox: Urteil rechtskräftig: Ronny Leitgeb vom Vorwurf der Beihilfe zur Untreue gegenüber der Immofinanz freigesprochen

    Inbox: SW Umwelttechnik: Buchgewinn dank Liegenschafts-Verkauf

    Inbox: Professionelle Fondskäufer haben die Rückkehr der Volatilität erwartet



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    SportWoche Podcast S1/12: Plausch mit Alexandra Baldessarini über Hundesport und Sport mit Hunden




    Alphabet
    Akt. Indikation:  2244.50 / 2253.50
    Uhrzeit:  12:59:06
    Veränderung zu letztem SK:  1.12%
    Letzter SK:  2224.00 ( 5.19%)

    Amazon
    Akt. Indikation:  109.94 / 110.38
    Uhrzeit:  12:59:06
    Veränderung zu letztem SK:  -0.04%
    Letzter SK:  110.20 ( 3.58%)

    E.ON
    Akt. Indikation:  8.69 / 8.73
    Uhrzeit:  13:00:07
    Veränderung zu letztem SK:  1.22%
    Letzter SK:  8.60 ( -1.65%)

    Facebook
    Akt. Indikation:  160.86 / 161.50
    Uhrzeit:  12:59:06
    Veränderung zu letztem SK:  1.37%
    Letzter SK:  159.00 ( 7.19%)

    IBM
    Akt. Indikation:  134.10 / 134.64
    Uhrzeit:  12:59:06
    Veränderung zu letztem SK:  -0.39%
    Letzter SK:  134.90 ( 2.61%)

    Intel
    Akt. Indikation:  36.47 / 36.62
    Uhrzeit:  12:59:06
    Veränderung zu letztem SK:  0.31%
    Letzter SK:  36.43 ( 3.21%)

    Nvidia
    Akt. Indikation:  161.76 / 162.40
    Uhrzeit:  12:59:06
    Veränderung zu letztem SK:  0.96%
    Letzter SK:  160.54 ( 5.55%)

    Tesla
    Akt. Indikation:  696.00 / 698.80
    Uhrzeit:  12:59:06
    Veränderung zu letztem SK:  0.09%
    Letzter SK:  696.80 ( 4.52%)



     

    Bildnachweis

    1. Maximilian Thaler, Erstanalyst für den Sektor Technologie bei der DJE Kapital AG, DJE Kapital   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Flughafen Wien, AT&S, voestalpine, Warimpex, Addiko Bank, Immofinanz, Semperit, UBM, BTV AG, Bawag, Frequentis, Kostad, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, Porr, Polytec Group, Rosenbauer, Wolford, Oberbank AG Stamm, BKS Bank Stamm, RHI Magnesita, S Immo, Symrise, Beiersdorf, Sartorius, Qiagen, Deutsche Boerse, Siemens Healthineers, Bayer, Daimler.


    Random Partner

    VBV
    Die VBV-Gruppe ist führend bei betrieblichen Vorsorgelösungen in Österreich. Sowohl im Bereich der Firmenpensionen als auch bei der Abfertigung NEU ist die VBV Marktführer. Neben der VBV-Pensionskasse und der VBV-Vorsorgekasse gehören auch Dienstleistungsunternehmen wie die VBV-Pensionsservice-Center, die VBV-Consult, die VBV-Asset Service und die Betriebliche Altersvorsorge-SoftWare Engineering zur VBV-Gruppe.

    >> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Maximilian Thaler, Erstanalyst für den Sektor Technologie bei der DJE Kapital AG, DJE Kapital


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    AT0000A2B667
    AT0000A2RYG7
    AT0000A2TJR1
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Symrise
      BSN Vola-Event Deutsche Bank
      BSN Vola-Event Merck KGaA
      BSN Vola-Event Siemens Healthineers
      BSN Vola-Event Sartorius
      #gabb #1122

      Featured Partner Video

      Überraschungsfeiertag

      Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 6. Juni 2022 E-Mail: sporttagebuch.michael@gmail.com Instagram: @das_sporttagebuch Twitter: @Sporttagebuch_
      Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 6. Ju...