14.06.2019, 3729 Zeichen
2018 haben Diskussionen zum Thema Datenschutz, Fake News und vor allem der Skandal um die Analysefirma Cambridge Analytica die Facebook -Aktie zeitweise regelrecht abstürzen lassen. Seitdem hat sich das Papier deutlich erholt. Anleger scheinen bereit zu sein, dieses Kapitel zu schließen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dazu auch die Politik bereit ist.
Jahrelang schien es so, als könnten die großen US-Technologieunternehmen nahezu unreguliert tun und lassen, was immer sie möchten. Diese Zeiten sind nun vorbei. Facebook, Amazon , Apple und der Google-Muttergesellschaft Alphabet weht ein immer stärkerer Wind vonseiten verschiedener Regulierungsbehörden entgegen. In Europa wird seit längerer Zeit die Art und Weise, wie Big-Tech das Zahlen von Steuern vermeidet, kritisiert. Zuletzt kamen verstärkt Wettbewerbsfragen auf. Außerdem haben der Diebstahl von Nutzerdaten und der Facebook-Datenskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica die Themen Datenschutz und Fake News in den Fokus der Politik und der breiten Öffentlichkeit rücken lassen.
Im Fall von Facebook wurde in den USA zuletzt vor allem die mutmaßliche Monopolstellung des führenden Sozialen Netzwerks hitzig diskutiert. Schließlich gehören die möglichen Alternativen wie der Kurznachrichtendienst WhatsApp sowie der Foto- und Videodienst Instagram bereits zu dem Konzern. Aus diesem Grund wird sogar eine Zerschlagung Facebooks diskutiert. Eine solche hatte Facebook-Mitgründer Chris Hughes in einem Beitrag in der „New York Times“ gefordert. Die demokratische Senatorin und Bewerberin um das US-Präsidentenamt Elizabeth Warren möchte nicht nur Facebook, sondern auch andere US-Tech-Riesen zerschlagen.
Angesichts eines solchen Gegenwinds, möglicher milliardenschwerer Strafzahlungen in Zusammenhang mit den jüngsten Datenskandalen und den wachsenden Ausgaben für den Kampf gegen Fake News sowie für mehr Datenschutz erlebte Facebook-Konzernchef Mark Zuckerberg auf der diesjährigen Hauptversammlung am 30. Mai ein Novum. Nach vielen erfolgreichen Jahren musste sich Zuckerberg dieses Mal kritischen Fragen stellen. Er versprach, dass das Unternehmen in Zukunft seiner Verantwortung im Hinblick auf Probleme wie den Datenschutz der Facebook-Nutzer stärker gerecht werden möchte und diese bereits „proaktiv“ angehen wird. Man darf gespannt sein, ob solche Beteuerungen den Regulierungsbehörden in der EU und den USA ausreichen werden.
Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass mutmaßlich zu mächtige Technologiekonzerne in den USA in den Fokus der Regulierungsbehörden geraten. Der Software-Riese Microsoft ist ein gutes Beispiel. Allerdings hat die US-Politik in der Vergangenheit vom äußersten, einer Zerschlagung, abgesehen. So weit dürften sie auch im Fall von Facebook nicht gehen, vor allem, wenn man bedenkt, dass Washington seine weltweit tätigen Tech-Konzerne insbesondere in Zeiten eines Handelsstreits mit China nicht schwächen möchte. Auf Unternehmensseite wird man darauf achten, mögliche Strafen hinsichtlich Datenschutzvergehen oder der Ausnutzung einer Monopolstellung auf Geldzahlungen zu beschränken. Ein Blick auf die Gewinnsituation bei Facebook & Co zeigt, dass diese Unternehmen solche Zahlungen derzeit relativ leicht stemmen können.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Facebook-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DC43TK) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,11, die Barriere bei 141,90 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DS6CJ1, aktueller Hebel 4,25, Barriere bei 207,95 US-Dollar) auf fallende Kurse der Facebook-Aktie setzen.
Stand: 13.06.2019
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1159: ATX fester, AT&S schon wieder die Nr.1, dies vor dem morgigen Wiener Börse Preis
Alphabet
Uhrzeit: 11:07:25
Veränderung zu letztem SK: 0.78%
Letzter SK: 329.35 ( -2.09%)
Amazon
Uhrzeit: 11:07:19
Veränderung zu letztem SK: 0.88%
Letzter SK: 227.40 ( -2.08%)
Apple
Uhrzeit: 11:07:19
Veränderung zu letztem SK: -0.30%
Letzter SK: 260.00 ( 0.38%)
Meta
Uhrzeit: 11:06:26
Veränderung zu letztem SK: -0.31%
Letzter SK: 520.90 ( -1.41%)
Microsoft
Uhrzeit: 11:07:08
Veränderung zu letztem SK: -0.12%
Letzter SK: 360.85 ( -1.44%)
Bildnachweis
1.
Facebook, Logo, Like us
, (© photaq.com) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:AT&S, Rosenbauer, Telekom Austria, Zumtobel, Semperit, CPI Europe AG, Bawag, Porr, Strabag, Polytec Group, DO&CO, Frequentis, Kapsch TrafficCom, Verbund, voestalpine, Bajaj Mobility AG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Amag, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Infineon, Goldman Sachs, Fresenius Medical Care, Allianz, Bayer, Beiersdorf, Fresenius, Merck KGaA.
Random Partner
Bajaj Mobility AG (vormals Pierer Mobility AG)
Die Bajaj Mobility AG (vormals PIERER Mobility AG) ist die Holdinggesellschaft der KTM-Gruppe, einem der führenden Motorradhersteller Europas. Mit ihren Marken KTM, Husqvarna und GASGAS zählt die KTM AG zu den europäischen Premium-Motorradherstellern. Das Produktportfolio umfasst neben Motorrädern mit Verbrennungsmotor auch High-End-Komponenten (WP) sowie Fahrzeuge mit innovativen Elektroantrieben.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Etwas leichter (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 20.5.: Maculan, Addiko Bank (Börse Geschichte) (BörseGes...
» Nachlese: Gerald Reischl AT&S, Nina Ritzinger (audio cd.at)
» Wiener Börse Party #1159: ATX fester, AT&S schon wieder die Nr.1, dies v...
» PIR-News: Auftrag für Andritz, Research zu AT&S, Porr, Polytec, Kontron-...
» Wiener Börse zu Mittag fester: AT&S, Frequentis und RBI gesucht
» ATX-Trends: VIG, Verbund, DO & CO ....
» Börsepeople im Podcast S25/03: Gerald Reischl
» ATX im Plus, Emerald Horizon vor Börsegang und frisches Research zu Wien...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Fear of missing out bei wikifolio 21.05.26: Rhein...
- wikifolio Champion per ..: Paul Pleus mit PPinves...
- Flughafen Wien steigert Umsatz und Ergebnis im 1....
- Andritz liefert zwei Anlagen in die DR Kongo
- AT&S-CEO: "Haben die Wettbewerbsfähigkeit deutlic...
- Strabag: Auftragsbestand auf mehr als 33 Mrd. Eur...
Featured Partner Video
Private Investor Relations Podcast #32: CFO Daniela Klauser stellt die seit Ende Jänner börsenotierte Asta Energy Solutions AG vor
Herzlich willkommen zum Private Investor Relations Podcast. Dieser Kanal auf audio-cd.at ist presented by CIRA, EY und wikifolio mit dem investierbaren Austria 30 Private IR Portfolio.
He...
Books josefchladek.com
Stephen Shore
Uncommon Places
1982
Aperture
Lisette Model
Lisette Model
1979
Aperture
Siri Kaur
Sistermoon
2025
Void
Daido Moriyama
Farewell Photography (English Version
2018
Getsuyosha, bookshop M
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
