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Harald Mahrer lobt indirekt die EVN (Günter Luntsch)

24.01.2020, 2211 Zeichen

Stolz auf unsere Kläranlagen. Bei der vierstündigen Generalversammlung des Wirtschaftsbunds am 23.1.2020 im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, an der auch Bundeskanzler Kurz und BM Schramböck teilnahmen, konnten wir auch zwei der "Neuen" in der Regierung kennen lernen: BM Christine Aschbacher und Staatssekretär Magnus Brunner. Die Stimmung war gut, die Show war kurzweilig, die Teilnehmer waren angenehm, es hat alles gepasst. Es wurde in erster Linie über die bevorstehende Wirtschaftskammerwahl gesprochen. Man freute sich, dass dieses Mal so viele Vertreter des Wirtschaftsbunds im Parlament sind. Ein Erstarken des Wirtschaftsflügels innerhalb der VP finde ich positiv, von den letzten beiden VP-Finanzministern war ich im Hinblick auf die Besteuerung der Aktionäre ohnehin enttäuscht. Unter anderem wurde die bevorstehende Senkung der KÖSt auf 21% als Erfolg für die Wirtschaft genannt. Das war für mich zwar nicht die dringendste Angelegenheit, aber dagegen habe ich auch nichts. Eindeutig war die Zustimmung zur Koalition mit den Grünen, das Thema Klimaschutz trägt der Wirtschaftsbund dezidiert mit. Magnus Brunner teilte uns mit, dass er mit Umweltministerin Gewessler bereits vorher im Bereich der erneuerbaren Energie zu tun gehabt habe, er sprach sehr positiv von ihr.

Wirtschaftsbund-Präsident Harald Mahrer pries Windkraft, Solar und Kläranlagen aus Österreich, die Kläranlagen würden wir auf der ganzen Welt verkaufen. Ich denke, die EVN darf sich von dieser Lobrede betroffen fühlen. Neun von zehn Delegationen, die nach Österreich kommen, würden wegen Energie- und Umwelttechnologie kommen. Da dürfen sich neben anderen auch einige börsenotierte Firmen betroffen fühlen.

Der neue Finanzminister war leider verhindert, da im Ausland, aber seine ablehnenden Worte zur geplanten Finanztransaktionssteuer, die nur den Aktienkauf, nicht aber den Derivatekauf verteuern sollte, waren Balsam für meine geschundene Aktionärsseele. Endlich einer, der versteht, dass es nicht die "Spekulanten und Verursacher der Krise" (so Faymann) sind, die mit Aktien fürs Alter vorsorgen.
EVN ( Akt. Indikation:  17,26 /17,34, -0,57%)

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 24.01.)


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EVN
Akt. Indikation:  27.35 / 27.70
Uhrzeit:  13:03:43
Veränderung zu letztem SK:  -0.27%
Letzter SK:  27.60 ( -1.60%)



 

Bildnachweis

1. Harald Mahrer mit dem #goboersewien Slogan-Shirt von http://www.boerse-social.com/magazine

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