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PIR-News: Zumtobel, Valneva, Immofinanz, Andritz, Wienerberger, S&T, Addiko, AT&S (Christine Petzwinkler)

30.06.2021, 6090 Zeichen

Der Lichtkonzern Zumtobel Group hat das abgelaufene Geschäftsjahr - wie schon angekündigt - mit einem deutlich höheren Periodenergebnis in Höhe von 45,6 Mio. Euro (Vorjahr: 14,5 Mio. Euro) abgeschlossen. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren, der HV wird eine Dividende von 0,2 Euro je Aktie vorgeschlagen. Für das starke Plus war neben einem Ertragssteuer-Effekt auch das anziehende Geschäft verantwortlich, das sich auch im 1. Quartal weiter bemerkbar macht. Laut CEO Felder profitiert Zumtobel aktuell von aufgestauten Investitionsvorhaben, dem Thema Nachhaltigkeit und energieeffiziente Beleuchtung sowie auch intelligente Straßenbeleuchtungen, die allesamt das Geschäft ankurbeln. Daher rechnet man im laufenden Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 1.086 Mio. bis 1.118 Mio. Euro (vs. 1.044,5 Mio. Euro in 2020/2021). Die Restukturierung ist lauf CEO Felder abgeschlossen, das EBIT konnte als Folge geringerer Restrukturierungskosten 2020/2021 um mehr als 23 Prozent auf 43,4 Mio. Euro gesteigert werden. Laut CEO Alfred Felder hat man durch aktives Management das Unternehmen robust aufgestellt. Auf Kunden-Seite konnten wichtige Projekte gewonnen bzw. realisiert werden, etwa für Amazon oder Apple. Für das laufende Geschäftsjahr wird mitunter aufgrund der Effizienzsteigerung mit einer EBIT-Marge von 4 bis 5 Prozent gerechnet.
Bilanziell sei man ebenfalls gut aufgestellt: Der Free Cashflow liegt laut CFO Thomas Tschol - ua. begünstigt durch geringere Investitionen - bei etwa 100 Mio. Euro, die Verbindlichkeiten sind auf weniger als 100 Mio. Euro reduziert worden, die Eigenkapitalquote liegt bei 31,5 Prozent.
Wie in vielen Branchen ist auch bei Zumtobel die Verfügbarkeit von Halbleiter-Komponenten ein Wermutstropfen. Auch die Preissteigerungen bei Rohstoffen, speziell bei Stahl und Kupfer, wirken sich aus. CEO Felder geht hier allerdings von einer temporären Entwicklung aus. Die höheren Preise könnten überdies an die Kunden weitergeben werden, wie er sagt.
Zumtobel ( Akt. Indikation:  8,65 /8,69, -1,25%)

Der Impfstoff-Entwickler Valneva verhandelt wieder mit der EU und denkt an den Ausbau der Kapazitäten in Österreich, wie die Wiener Zeitung berichtet. Das Unternehmen hat bekanntlich einen Impfstoff gegen Covid-19 in Entwicklung, im Herbst wird mit einer Zulassung gerechnet. Der Impfstoff wird allerdings bereits hergestellt. Der Hauptwirkstoff wird in Schottland produziert, abgefüllt wird in Schweden, in Österreich erfolgt die Qualitätssicherung. 200 von mehr als 650 Mitarbeitern sind am Valneva-Standort in Wien beschäftigt. Diese Zahl könnte sich bald nach oben bewegen. CEO Lingelbach zur Wiener Zeitung. "Wir haben in Europa zu wenig Impfstoffkapazität. Wir denken darüber nach, etwas in Österreich zu tun", sagt er. Evaluiert werden Standorte in Frankreich, Schweden und Österreich. "Wir müssen die Kapazitäten erweitern", sagt Lingelbach zur "Wiener Zeitung", und ergänzt: "Österreich ist definitiv ganz oben auf der Liste". Die ins Stocken geratenen Verhandlungen mit der EU sind wieder aufgenommen worden. "Wir sind in einem sehr fortgeschrittenen Stadium mit der EU über Lieferungen für 2022 und 2023", sagt Lingelbach zur Wiener Zeitung.
Valneva ( Akt. Indikation:  10,80 /10,84, -2,96%)

Die RPR Privatstiftung von Ronny Pecik hat ihren gesamten Geschäftsanteil an der RPPK Immo GmbH, welche insgesamt 13 Mio. Immofinanz-Aktien und 5 von der Immofinanz begebene Pflichtwandelanleihen hält, an die Eurovea Services von Peter Korbacka verkauft. Ronny Pecik ist auch als Mitglied des Vorstands der Immofinanz zurückgetreten, wie die Gesellschaft mitteilt.
Immofinanz ( Akt. Indikation:  18,88 /18,95, -1,07%)

Wienerberger will mit den ambitionierten Zielen des Nachhaltigkeitsprogramms 2023 den wertschaffenden Wachstumskurs in den kommenden Jahren fortsetzen. In Unterstützung des European Green Deals will Wienerberger etwa bis spätestens 2050 mittels Dekarbonisierung der Produktionsprozesse, innovativem Produktportfolio und mit neuen Technologien klimaneutral sein. In einem ersten Schritt werden bis 2023 die CO2-Emissionen um 15 Prozent reduziert. Wienerberger investiert 60 Mio. Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung, innovative Prozesse und neue Produkte, um diese Entwicklungen dauerhaft und nachhaltig zu fördern. Wienerberger hat für das Nachhaltigkeitsprogramm die eigenen Wertschöpfungsketten analysiert und fünf spezifische Kernthemen identifiziert: Klima & Energie, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität & Umwelt, Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter sowie Unternehmensethik & soziale Auswirkungen. Die Kreislaufwirtschaft ist eine weitere zentrale Säule des Wienerberger Nachhaltigkeitsprogramms 2023: Künftig werden alle neuen Produkte bei Wienerberger zu 100 Prozent wiederverwendbar oder recycelbar sein.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  32,50 /32,54, -0,12%)

Aktienkäufe: Immofinanz-Aufsichtsratmitglied Bettina Breiteneder hat 5.250 Aktien zu je im Schnitt 19,07 Euro erworben.
Die grosso Holding von Erhard Grossnigg hat S&T-Aktien erworben. Es wurde der Kauf von 13.000 S&T Aktien zum Preis von je 19,78 Euro veröffentlicht. Die Transkation hat einen Wert von mehr als 257.000 Euro.
Das Addiko Group-Aufsichtsratmitglied Pieter van Groos hat 1.500 Aktien zu je 14,065 Euro erworben, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht.
Immofinanz ( Akt. Indikation:  18,88 /18,95, -1,07%)
S&T ( Akt. Indikation:  19,49 /19,51, 0,67%)
Addiko Bank ( Akt. Indikation:  13,75 /13,95, -2,12%)

Andritz erhielt von United Paper Public Company Limited den Auftrag zur Lieferung einer kompletten OCC-Linie für die Anlage in Prachinburi, Thailand. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2022 geplant.
Andritz ( Akt. Indikation:  47,18 /47,26, -1,79%)

Die Erste Group bestätigt die Kauf-Empfehlung für AT&S und erhöht das Kursziel von 33,0 auf 45,0 Euro. Die Analysten von Morgan Stanley bestätigen das "Equal Weight"-Rating für Andritz und erhöhen das Kursziel von 47,0 auf 51,0 Euro.
AT&S ( Akt. Indikation:  36,20 /36,30, -0,96%)
Andritz ( Akt. Indikation:  47,18 /47,26, -1,79%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 30.06.)


(30.06.2021)

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Börsepeople im Podcast S23/18: Christine Catasta




Addiko Bank
Akt. Indikation:  25.80 / 26.40
Uhrzeit:  08:10:06
Veränderung zu letztem SK:  -0.38%
Letzter SK:  26.20 ( 0.00%)

Andritz
Akt. Indikation:  73.20 / 73.85
Uhrzeit:  07:51:32
Veränderung zu letztem SK:  -0.31%
Letzter SK:  73.75 ( 1.24%)

Immofinanz
Akt. Indikation:  16.22 / 16.29
Uhrzeit:  08:12:07
Veränderung zu letztem SK:  -0.40%
Letzter SK:  16.32 ( 0.74%)

Kontron
Akt. Indikation:  23.26 / 23.34
Uhrzeit:  07:53:40
Veränderung zu letztem SK:  0.17%
Letzter SK:  23.26 ( -0.34%)

Valneva
Akt. Indikation:  4.70 / 4.74
Uhrzeit:  08:12:13
Veränderung zu letztem SK:  -0.63%
Letzter SK:  4.75 ( 3.53%)

Wienerberger
Akt. Indikation:  30.40 / 30.46
Uhrzeit:  08:12:07
Veränderung zu letztem SK:  -0.49%
Letzter SK:  30.58 ( -0.39%)

Zumtobel
Akt. Indikation:  4.15 / 4.22
Uhrzeit:  08:01:50
Veränderung zu letztem SK:  -0.30%
Letzter SK:  4.20 ( 1.94%)



 

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    Der Impfstoff-Entwickler Valneva verhandelt wieder mit der EU und denkt an den Ausbau der Kapazitäten in Österreich, wie die Wiener Zeitung berichtet. Das Unternehmen hat bekanntlich einen Impfstoff gegen Covid-19 in Entwicklung, im Herbst wird mit einer Zulassung gerechnet. Der Impfstoff wird allerdings bereits hergestellt. Der Hauptwirkstoff wird in Schottland produziert, abgefüllt wird in Schweden, in Österreich erfolgt die Qualitätssicherung. 200 von mehr als 650 Mitarbeitern sind am Valneva-Standort in Wien beschäftigt. Diese Zahl könnte sich bald nach oben bewegen. CEO Lingelbach zur Wiener Zeitung. "Wir haben in Europa zu wenig Impfstoffkapazität. Wir denken darüber nach, etwas in Österreich zu tun", sagt er. Evaluiert werden Standorte in Frankreich, Schweden und Österreich. "Wir müssen die Kapazitäten erweitern", sagt Lingelbach zur "Wiener Zeitung", und ergänzt: "Österreich ist definitiv ganz oben auf der Liste". Die ins Stocken geratenen Verhandlungen mit der EU sind wieder aufgenommen worden. "Wir sind in einem sehr fortgeschrittenen Stadium mit der EU über Lieferungen für 2022 und 2023", sagt Lingelbach zur Wiener Zeitung.
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    AT&S ( Akt. Indikation:  36,20 /36,30, -0,96%)
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