10.01.2022, 3424 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Für die heimische Börse gab es zum Wochenausklang einen leichten Zuwachs, der ATX konnte 0,3% höher schliessen, was für die gesamte Woche gesehen einen Zuwachs von stolzen 3,0% bedeutete. Nach einem schwachen Start konnte sich das heimische Börsenbarometer mit einigen Auf und Abs kontinuierlich nach oben bewegen und diese Zuwächse auch bis zum Schluss verteidigen. Neben den US-Arbeitsmarktdaten standen auch die Verbraucherpreise im Fokus, in der Eurozone ist die Inflationsrate im Dezember mit 5,0 Prozent auf den höchsten Stand seit Einführung des Euro gestiegen, allgemein war ein leichter Rückgang erwartet worden, zusätzlich hat sich auch die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone etwas eingetrübt, der Economic Sentiment Indicator gab etwas stärker nach als erwartet. Kursbewegende Unternehmensnachrichten blieben auch am Freitag wie schon in der gesamten Woche Mangelware, stark waren die Banken, die so dank ihrer starken Gewichtung zur guten Performance des Index beitrugen, die Bawag konnte sich um 2,5% verbessern, die Erste Group verzeichnete ein Plus von 0,7%, für die Raiffeisen Bank International ging es ebenfalls um 0,7% nach oben und die Addiko Bank konnte um 0,4% anziehen. Auch die Ölwerte hatten im Gleichklang mit dem europäischen Sektor einen guten Tag, die OMV erzielte einen Anstieg von 1,4%, für Schoeller-Bleckmann ging es um 0,9% nach oben. Etwas anders war die Situation bei den Versicherungsunternehmen, diese konnten nur bedingt von den großen Konkurrenten profitieren, uniqa musste 1,6% nachgeben, für die Vienna Insurance Group gab es ein leichtes Plus von 0,4%. Die Liste der Verlierer wurde von AT&S angeführt, für den Halbleiterhersteller ging es um 3,9% nach unten, auch Do & Co wurde verkauft, das Cateringunternehmen musste 2,8% nachgeben. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich erneut Frequentis setzen, der Audio-Softwareanbieter verzeichnete einen weiteren bemerkenswerten Zuwachs von 8,2%. Gut nachgefragt war auch Amag, für den Aluminiumhersteller ging es um 3,0% nach oben, auch Zumtobel hatte einen guten Tag und konnte mit einem Anstieg von 1,8% aus dem Handel gehen. Am Donnerstag stehen ein Ergebnisbericht von Agrana sowie ein Trading Update von der OMV auf dem Programm.
Unternehmens-News:
Der von S IMMO AG angebotene Preis für die IMMOFINANZ-Aktie spiegelt laut Immofinanz den aktuellen Unternehmenswert, die deutlich positive Unternehmensentwicklung 2021 trotz Corona-Pandemie und das zukünftige attraktive Wachstumspotenzial nicht wider. Vorstand, Aufsichtsrat und Betriebsrat der Gesellschaft beurteilen in den heute veröffentlichten Stellungnahmen den Angebotspreis von €23,00/Aktie folglich als nicht genügend attraktiv. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen daher den Aktionären, das Teilangebot der S IMMO für rund 10% der ausstehenden Aktien der IMMOFINANZ nicht anzunehmen. Der von der S IMMO AG (via mittelbare Tochtergesellschaft CEE Immobilien GmbH als Bieterin) in dem Teilangebot gebotene Preis von €23,00 in bar je IMMOFINANZ-Aktie weist deutliche Abschläge zu Referenzwerten für die Bestimmung eines fairen Werts der IMMOFINANZ-Aktie auf. So liegt der Angebotspreis deutlich unter dem aktuellen EPRA NTA je Aktie von €30,77, was einem Abschlag von rund 25% entspricht. Auch im Vergleich zu anderen wichtigen Bewertungskennzahlen, wie EPRA NAV je Aktie oder IFRS-Buchwert je Aktie, ergeben sich hohe Abschläge.
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Der Running Gag der CIRA hat echt funktioniert (und das sogar in halber Zeit)
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Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.
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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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