16.03.2026, 2950 Zeichen
Ballard Power Systems hat für das Geschäftsjahr 2025 die stärksten Ergebnisse seit Jahren vorgelegt. Rekordauslieferungen, eine drastisch verbesserte Kostenstruktur und zwei bedeutende Neuaufträge kamen gleichzeitig — und die Märkte reagierten entsprechend.
Zahlen mit Substanz
Der Jahresumsatz kletterte um 43 Prozent auf 99,4 Millionen Dollar, getrieben von Rekordlieferungen bei Brennstoffzellenmotoren. Allein im vierten Quartal erzielte das Unternehmen 33,6 Millionen Dollar Umsatz — über den Analystenerwartungen von 31,2 Millionen Dollar. Der Verlust je Aktie lag mit 6 Cent ebenfalls besser als die erwarteten 8 Cent.
Noch bemerkenswerter ist die Margentransformation. Die Bruttomarge stieg im Quartal auf 17 Prozent — ein Sprung von 30 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr verbesserte sie sich um 37 Prozentpunkte auf 5 Prozent. Niedrigere Fertigungsgemeinkosten und Produktkostensenkungen trieben diesen Wandel. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von minus 36 Millionen auf minus 11,6 Millionen Dollar.
Zwei Großaufträge stärken die Pipeline
Parallel zur Ergebnisveröffentlichung meldete Ballard zwei kommerzielle Erfolge. New Flyer bestellte 500 FCmove®-HD+-Brennstoffzellenmotoren mit einer Gesamtleistung von 50 MW — die bislang größte Einzelbestellung aus dieser Partnerschaft. Die Auslieferungen beginnen 2026 für Wasserstoffbusse in Nordamerika.
Zusätzlich sicherte sich Ballard einen Auftrag für 6,4 MW Brennstoffzellenmotoren für zwei Frachtschiffe des Unternehmens eCap Marine, die zwischen Norwegen und den Niederlanden verkehren. Das Unternehmen bezeichnet dies als einen der größten Schifffahrtsaufträge in der Geschichte der Brennstoffzellentechnologie.
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An der TSX legte die Aktie am 12. März um 13,4 Prozent zu, an der Nasdaq waren es zeitweise sogar 16,85 Prozent. BMO Capital erhöhte daraufhin sein Kursziel von 1,40 auf 1,70 Dollar.
Ausblick bleibt vorsichtig
Für 2026 verzichtet das Management auf konkrete Umsatz- oder Gewinnprognosen. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass der Umsatz stärker in der zweiten Jahreshälfte anfallen dürfte. Neue Serviceverträge enthalten Preisschutzklauseln für Tarife, Wechselkurse und Rohstoffvolatilität. Mit einer Liquiditätsreserve von 527,1 Millionen Dollar und einer Current Ratio von 9,25 ist die Bilanz solide aufgestellt — die Frage nach nachhaltig positiven Cashflows bleibt jedoch an die Umsetzung des zweiten Halbjahres geknüpft.
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