23.03.2026, 2999 Zeichen
Pfizers Krebsmedikamente gewinnen an Gewicht — und das nicht nur in der Pipeline, sondern auch in der Umsatzrechnung. Während das Gesamtgeschäft 2025 leicht schrumpfte, liefert die Onkologie-Sparte zunehmend die Argumente, die Investoren überzeugen sollen.
Studienerfolg bei Brustkrebs
Der selektive CDK4-Inhibitor Atirmociclib hat in der Phase-2-Studie FOURLIGHT-1 seinen primären Endpunkt erreicht. In Kombination mit Fulvestrant senkte die Therapie das Risiko einer Krankheitsprogression oder des Todes bei Patientinnen mit HR+/HER2- metastasierendem Brustkrebs um 40 Prozent — und das bei Patientinnen, die zuvor bereits andere CDK4/6-Inhibitoren erhalten hatten. Damit positioniert sich Atirmociclib als möglicher Nachfolger der aktuellen Standardtherapien in diesem Segment. Eine Phase-3-Studie für die Erstlinienbehandlung läuft bereits.
Das passt zur erklärten Strategie: Pfizer will bis 2030 mehr als acht Blockbuster-Onkologika im Portfolio haben.
Zahlen mit zwei Gesichtern
Im vierten Quartal 2025 übertraf Pfizer die Erwartungen. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,66 Dollar über dem Analystenkonsens von 0,58 Dollar, der Quartalsumsatz erreichte 17,6 Milliarden Dollar.
Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich ein differenzierteres Bild: Der Umsatz von 62,6 Milliarden Dollar bedeutete operativ ein Minus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Klammert man die COVID-Produkte Paxlovid und Comirnaty aus, wuchs das Geschäft hingegen um sechs Prozent. Innerhalb der Onkologie stachen Biosimilars mit einem operativen Wachstum von 76 Prozent im vierten Quartal heraus; das Krebsmittel Padcev legte im Gesamtjahr operativ um 15 Prozent zu.
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Institutionelle Käufer und nächste Meilensteine
Parallel zu den klinischen Fortschritten zeigen institutionelle Investoren Interesse. Hudson Bay Capital Management stockte seine Pfizer-Position im dritten Quartal um knapp 1.785 Prozent auf rund 140.000 Aktien auf; Park Avenue Securities erhöhte seinen Bestand im vierten Quartal um gut 20 Prozent auf rund 238.000 Aktien.
Der Analystenkonsens lautet derzeit „Hold" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 28,14 Dollar. Argus setzt mit einem „Buy"-Rating und einem Ziel von 35 Dollar einen optimistischeren Akzent, HSBC nennt 32 Dollar. Auf der Pipeline-Seite plant Pfizer in den USA eine Zulassungseinreichung für Vepdegestrant sowie weitere Entwicklungsschritte für das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Sigvotatug Vedotin gegen Lungenkrebs — zwei konkrete Katalysatoren, die den Onkologie-Kurs in den kommenden Monaten mitbestimmen dürften.
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