26.03.2026, 3319 Zeichen
Der australische Bergbaukonzern Lynas Rare Earths baut seine Position außerhalb Chinas weiter aus. Mit einem neuen Abkommen wagt das Unternehmen den Schritt tiefer in die Wertschöpfungskette der Seltenen Erden. Statt nur Rohstoffe zu liefern, sollen künftig fertige Metalle für die Magnetproduktion entstehen.
Neue Anlage in Vietnam
Am Donnerstag gaben die Australier eine Rahmenvereinbarung mit dem südkoreanischen Kabelhersteller LS Eco Energy bekannt. Gemeinsam planen die Partner den Bau einer neuen Metallisierungsanlage in Vietnam. Dort sollen künftig Seltene-Erden-Oxide aus den Lynas-Werken in Malaysia und Australien zu fertigen Metallen verarbeitet werden.
In der ersten Ausbaustufe liegt der Fokus auf Samarium, später folgen Neodym-Praseodym (NdPr) sowie ausgewählte schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium. Der Zeitplan ist ambitioniert: Bereits im vierten Quartal dieses Jahres soll die Produktion in Vietnam anlaufen. LS Eco Energy plant, diese Metalle anschließend für die Herstellung von Dauermagneten in den USA zu verwenden.
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Um die Partnerschaft finanziell zu untermauern, investieren beide Unternehmen über Wandelanleihen jeweils rund 30 Millionen Australische Dollar (etwa 20,8 Millionen US-Dollar) ineinander.
Strategische Unabhängigkeit
Für Lynas schließt sich mit dem Projekt ein kritischer Engpass. Die kommerzielle Metallisierung von Seltenen Erden ist technisch anspruchsvoll und findet bisher fast ausschließlich in China sowie in wenigen Ländern wie Japan und den USA statt. Diese fundamentale Stärkung des Geschäftsmodells spiegelt sich auch in der übergeordneten Kursentwicklung wider. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein starkes Plus von über 64 Prozent, auch wenn der Kurs heute im Zuge allgemeiner Marktschwankungen leicht um 3,48 Prozent auf 11,80 Euro nachgab.
Der Vorstoß in Vietnam reiht sich in eine Serie strategischer Absicherungen ein, mit denen westliche Akteure alternative Lieferketten aufbauen. Erst im März sicherte sich Lynas weitreichende Garantien seiner internationalen Partner:
- Japan Australia Rare Earths (JARE) vereinbarte einen Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm für NdPr und nimmt künftig die Hälfte der schweren Seltenen Erden aus Malaysia ab.
- Das US-Verteidigungsministerium zog mit einer identischen Preisuntergrenze von 110 US-Dollar für NdPr nach.
- Zusätzlich stellten die USA 96 Millionen US-Dollar für künftige Abnahmen über die nächsten vier Jahre bereit.
Die neuen Verarbeitungskapazitäten in Vietnam und die garantierten Abnahmepreise aus den USA und Japan sichern Lynas eine zentrale Rolle bei der Reduzierung der Abhängigkeit von chinesischen Exporten. Mit dem geplanten Produktionsstart im vierten Quartal steht der nächste operative Meilenstein zur Umsetzung dieser Strategie bereits fest.
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