01.10.2025, 2159 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat den Handel gestern Dienstag knapp im Minus beendet. Der österreichische Leitindex ATX ermäßigte sich um 0,22 Prozent auf 4.636,01 Punkte. Der breiter gefasste ATX Prime fiel leicht um 0,14 Prozent auf 2.317,61 Zähler. Auch an anderen Börsen in Europa gab es am Dienstag kaum Bewegung. Für Zurückhaltung der Investoren dürfte der drohende "Shutdown" in den USA führen.
Ohne eine Einigung im US-Kongress in letzter Minute droht ab heute Mittwoch ein Stillstand der Arbeit in US-Regierungsbehörden. Im Kongress muss eine Einigung zum Haushalt erzielt werden, damit frisches Geld fließen kann. Dafür sind aber auch Stimmen der Demokraten nötig.
Gut gesucht waren im ATX die Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S und lagen mit einem Plus von 3,2 Prozent ganz oben im Index. Schwach zeigten sich die Ölwerte OMV und Schoeller Bleckmann mit Verlusten von 2,2 bzw. 1,0 Prozent. Europaweit litten Ölwerte gestern Dienstag unter dem jüngsten Rückgang der Rohölpreise. Auf den Ölpreisen dürfte auch ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg gelastet haben, demzufolge das Ölkartell OPEC+ eine weitere Anhebung der Fördermenge im November erwägt. Belastet wurde der ATX auch von den Abgaben der schwer gewichteten Bankwerten. Erste Group verloren 1,4 Prozent. Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) fielen um 1,7 Prozent auf 29,34 Euro. Analysten von Barclays haben die RBI-Aktie von "overweight" auf "equal weight" abgestuft. Angesichts der starken Gewinne der Aktie und des Russland-Risikos sehen die Analysten die Titel nun vorsichtiger, heißt es in der Barclays-Studie.
Lenzing-Aktien konnten sich trotz einer Kurszielsenkung von ihren jüngsten Verlusten etwas erholen und stiegen um 1,2 Prozent auf 25,45 Euro. Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für Titel des Faserherstellers auf 28,0 Euro gesenkt, liegen damit aber immer noch deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Ihre Einstufung "Hold" haben die Experten bestätigt. Lenzing hatte zuletzt einen deutlichen Jobabbau in der Verwaltung angekündigt, zudem soll ein Verkauf der Produktionsstätte in Indonesien geprüft werden."
Börsepeople im Podcast S24/08: Alexander von Schirmeister
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