11.02.2026, 1715 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat sich gestern Dienstag mit Abschlägen aus dem Handel verabschiedet. Der ATX gab 0,51 Prozent auf 5.724,31 Punkte ab und konnte nicht an den Rekordlauf von Montag anschließen. Der ATX Prime verlor 0,45 Prozent auf 2.844,45 Einheiten. Die europäischen Leitbörsen gingen ebenfalls mit einem Minus aus dem Tag. Im Fokus war der steirisch-deutsche Elektronikkonzern ams-Osram, der an der schweizerischen Börse notiert ist. ams-Osram hat das Geschäftsjahr 2025 erneut mit roten Zahlen abgeschlossen, den Verlust aber massiv eingedämmt. Gleichzeitig kündigte der Konzern ein neues Sparprogramm an. Das sorgte für Kursgewinne von 5,6 Prozent.
Wenig gute Nachrichten gab es zu Österreichs Industriekonjunktur. Österreichs Wirtschaft hat die zweijährige Rezessionsphase zuletzt hinter sich gelassen, wirklich auf Touren kommt die Konjunktur laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo aber weiter nicht. Grund sei die schwache Nachfrage nach Exportgütern, die auch von US-Zöllen gedämpft wird. Erholungssignale kommen indes vom Arbeitsmarkt.
Industriewerte rahmten das ATX Prime-Segment ein. An der Spitze waren Zumtobel , Mayr-Melnhof und Lenzing mit plus 7,0, plus 3,6 beziehungsweise 3,3 Prozent. Die größten Abgaben verbuchte aber ebenfalls ein Industriepapier. Polytec verloren 6,4 Prozent. Keine positiven Impulse für den ATX konnten die schwergewichtigen Bankenpapiere liefern. Bawag gaben 2,3, Erste Group 1,6 und Raiffeisen Bank International 0,1 Prozent ab. International enttäuschten Daten zum US-Einzelhandelsumsatz im Dezember. Sie verharrten auf dem Niveau vom Vormonat. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet."
Wiener Börse Party #1108: ATX weiter leicht erholt, Zahlen von Andritz und Addiko und bei Addiko hab ich etwas zu tun, Paul Pichler läutet
REPLOID Group AG
Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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