01.03.2026, 3198 Zeichen
Die Borussia Dortmund Aktie dürfte am Montag unter Druck geraten. Nach der 2:3-Heimniederlage gegen Bayern München am Samstagabend ist der Rückstand auf den Tabellenführer auf elf Punkte angewachsen. Damit scheint die Meisterschaft bereits Anfang März entschieden – ein herber Schlag für die sportlichen und wirtschaftlichen Ambitionen des Klubs.
Vor ausverkauftem Haus bot sich den 81.365 Zuschauern zunächst ein munteres Spiel. Nico Schlotterbeck brachte den BVB in der 26. Minute per Kopf in Führung, nachdem er bei einer Freistoßflanke von Daniel Svensson am langen Eck erfolgreich war. Bis zur Pause hielt die knappe Führung, doch nach dem Seitenwechsel drehten die Münchner die Partie komplett.
Harry Kane zeigte einmal mehr, warum er zu den gefährlichsten Angreifern der Liga zählt. In der 54. Minute glich der englische Nationalstürmer nach Vorarbeit von Serge Gnabry und Joshua Kimmich aus. Nur 16 Minuten später erhöhte Kane vom Elfmeterpunkt auf 2:1 für die Gäste, nachdem Schlotterbeck im Strafraum Josip Stanisic gefoult hatte. Der 29. Saisontreffer des Bayern-Kapitäns.
Daniel Svensson gelang zwar in der 83. Minute noch der Ausgleich zum 2:2, doch die Hoffnung währte nur kurz. Joshua Kimmich nutzte vier Minuten später einen Abpraller nach einer Flanke von rechts und schoss die Bayern zum Sieg. Für Dortmund war es die erste Heimniederlage in dieser Bundesliga-Saison und bereits die zweite Pleite gegen München im laufenden Spieljahr.
Neben der sportlichen Enttäuschung muss der BVB weitere Hiobsbotschaften verkraften. Kapitän Emre Can musste kurz vor der Pause mit einer Knieverletzung vom Platz. Trainer Niko Kovac zeigte sich nach dem Spiel besorgt: Der Arzt habe "kein gutes Gefühl" gehabt, es sehe "ein bisschen nach Kreuzband" aus. Can selbst habe "auch was gehört", so Kovac. Ein längerer Ausfall des Mittelfeldspielers, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, wäre ein schwerer Schlag.
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Schlotterbeck wiederum hatte mehrfach Glück, überhaupt bis zum Schluss auf dem Platz zu stehen. Nach gut einer Viertelstunde trat er Stanisic brutal um und sah nur Gelb – eine Entscheidung, die auch BVB-Sportchef Lars Ricken als rot-würdig einstufte. Beim späteren Elfmeter-Foul an Stanisic blieb eine zweite Gelbe Karte ebenfalls aus. "Ich glaube, dass man da schon Rot geben kann. Da hatte ich ein bisschen Glück", räumte Schlotterbeck selbst ein.
Mit nun elf Punkten Rückstand bei noch zwölf ausstehenden Spieltagen dürfte die Meisterschaft für Dortmund rechnerisch wie faktisch außer Reichweite sein. Das 114. Bundesliga-Duell zwischen beiden Klubs ging damit klar an München – der letzte BVB-Heimsieg gegen die Bayern liegt bereits mehr als sieben Jahre zurück.
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