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Mobico Aktie: Prognose übertroffen ( Finanztrends)

27.02.2026, 2810 Zeichen

Die Aktie der Mobico Group verzeichnete heute deutliche Kursgewinne, nachdem das Unternehmen die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025 übertreffen konnte. Vor allem das Rekordergebnis der spanischen Tochter Alsa trieb den bereinigten Betriebsgewinn nach oben. Doch reicht der internationale Erfolg aus, um die Schwächen im britischen Heimatmarkt dauerhaft zu kompensieren?

Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der bereinigte operative Gewinn auf 198 Millionen Pfund, verglichen mit 181,1 Millionen Pfund im Vorjahr. Damit lag das Ergebnis über den Markterwartungen. Auch der Konzernumsatz kletterte um 6,2 Prozent auf 2,76 Milliarden Pfund.

Starkes Spanien-Geschäft federt UK-Schwäche ab

Haupttreiber der positiven Entwicklung war die spanische Tochtergesellschaft Alsa. Mit einem zweistelligen Umsatzplus und einem Anstieg der Fahrgastzahlen um 9,8 Prozent verzeichnete die Sparte ein Rekordjahr. Dies glich die schwierige Lage in Großbritannien aus, wo der Wettbewerb und Druck auf die Margen im Fernbusbereich den Umsatz belasteten. Preiserhöhungen von 8,6 Prozent im britischen Linienverkehr konnten diese Effekte nur teilweise abfangen.

In den USA verzeichnete das Segment WeDriveU zwar neue Verträge mit Unternehmen und Universitäten, kämpfte jedoch mit operativen Problemen bei einem Großauftrag in Washington.

Sparprogramm und Ausblick 2026

Um die Profitabilität weiter zu steigern, setzt das Management auf das Kostensenkungsprogramm „Simplify for Success“. Bis Ende 2026 sollen so jährlich 100 Millionen Pfund eingespart werden. Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert Mobico einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 195 und 210 Millionen Pfund.

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Zusätzliches Potenzial ergibt sich aus neu verhandelten Verträgen für den Schienenverkehr in Deutschland. Eine grundsätzliche Einigung mit den Behörden steht bereits, die finale rechtliche Bindung wird zeitnah erwartet.

Trotz des operativen Wachstums sank der gesetzliche Betriebsgewinn auf 21,9 Millionen Pfund, nach 34 Millionen Pfund im Vorjahr. Ursächlich hierfür waren hohe Einmaleffekte, insbesondere Rückstellungen für US-Verträge und Anpassungen im Marokko-Geschäft. Maßgeblich für die kommenden Monate bleibt die Umsetzung der Sparziele sowie der rechtssichere Abschluss der Verhandlungen in Deutschland.

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(27.02.2026)

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