20.03.2015, 3527 Zeichen
Für den Moment sind wir ... weiter positiv gegenüber Aktien gestimmt und in Europa im speziellen neutral gewichtet
Die europäischen Aktienmärkte entwickeln sich im heurigen Jahr weitaus besser als ursprünglich erwartet. Aktienindizes in Dänemark, Portugal und Deutschland haben heuer sogar mehr als 20 Prozent zugelegt. Im Schnitt sind europäische Aktien bisher zwischen 15 und 20 Prozent vorgerückt. Damit haben sie selbst die Prognosen der größten Optimisten hinter sich gelassen. Und Europa läuft heuer viel besser als die USA. Nur wenn man den starken Dollar hinzurechnet, kann die Wall Street mit den europäischen Börsen einigermaßen mithalten.
Die ausgezeichnete Performance der europäischen Aktienmärkte findet auch Widerhall in den Entscheidungen der professionellen Anleger. So bevorzugen laut einer Umfrage der Bank of America 63 Prozent der Fondsmanager Europa als Anlageziel. Eine ähnlich hohe Favorisierung konnte seit Beginn der Umfrage 2001 noch nie verzeichnet werden.
Angetrieben wird die Rallye vor allem von der Hoffnung, dass die Programme der EZB zu einer Belebung der europäischen Wirtschaft führen. Außerdem profitiert die europäische Gewinndynamik vom schwachen Euro, und der gesunkene Ölpreis unterstützt den Konsum.
Fraglich jedoch ist, ob die derzeitige Rallye nur auf externen Faktoren, wie Euro und Ölpreis, beruht, oder tatsächlich einen generellen Stimmungsumschwung bedeutet. Immerhin war der Markt sehr lange negativ gegenüber Europa einstellt.
Ob europäische Aktien ihre Outperformance halten können, wenn die US Notenbank tatsächlich die Zinsen anhebt, bleibt allerdings abzuwarten. Außerdem haben die jüngsten Kursanstiege den Bewertungsrückstand Europas gegenüber den USA verringert. All das könnte im Zweifelsfall den guten Lauf des heurigen Jahres zumindest bremsen. Für den Moment sind wir allerdings weiter positiv gegenüber Aktien gestimmt und in Europa im speziellen neutral gewichtet.
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