20.03.2016, 2788 Zeichen
Von Ulrich W. Hanke, boersianer.info – Das digitale Anlegermagazin
Wer so erfolgreich sein will wie der Börsenstar und Vorstandschef von Berkshire Hathaway, der muss auch so ähnlich denken und handeln.
Wer möchte nicht so erfolgreich wie Warren Buffett sein und Jahr für Jahr rund 20 Prozent Rendite einfahren. Um den erfolgreichsten Investoren der Welt nachzueifern, müssen Sie meines Erachtens ähnlich ticken wie der 85-Jährige aus Omaha im US-Bundesstaat Nebraska. Erkennen Sie sich in den folgenden Zeilen wieder, dann haben Sie vielleicht das Zeug zum nächsten Buffett.
Warren Buffett, Vorstandschef von Berkshire Hathaway und bekannt als Orakel von Omaha denkt wie ein Unternehmer. Stellen Sie sich ein Taxiunternehmer vor. Bevor sich dieser ein neues Fahrzeug anschafft, wird er erst einmal ausrechnen, welche Rendite er damit sprichwörtlich einfahren kann. Der Käufer eines Oldtimers denkt anders. Zugegeben, das Taxi ist langweilig, der Oldtimer ist aufregend und sieht dagegen toll aus. Doch der Käufer eines Oldtimers hofft auf eine Wertsteigerung und hat keine Ahnung, wie hoch diese sein wird. Er spekuliert. Wenn Sie gerne zocken, dann machen Sie das ganz bewusst mit fünf Prozent Ihres Kapitals und gehen Sie damit ins Spielcasino. Die restlichen 95 Prozent sollten Sie investieren und nicht damit spekulieren. Dabei ist eine systematische Vorgehensweise wichtig. Warren Buffett sagt, es sei die dümmste Idee, eine Aktie zu kaufen, nur weil sie steigt. Da gebe ich ihm insoweit Recht, solange das der einzige Grund ist. Als Trendfolger kann eine steigende Aktie durchaus interessant sein, vorausgesetzt sie ist auch fundamental günstig bewertet (siehe unsere Momentum-Strategie). Auf der anderen Seite liebt ein antizyklischer Investor wie Buffett die Zeiten, in denen die Aktienkurse fallen. Denn dann geht er auf Einkaufstour.
Buffett ist sich so sicher mit seinen Investments, dass er das Risiko nicht auf verschiedene Aktien nur der Streuung wegen verteilen muss. Das ist für Privatanleger vermutlich das heißeste Eisen. Zehn bis 15 Aktien sollten es in einem Depot schon sein, rate ich Ihnen. Auf der anderen Seite müssen Sie auch ganz praktisch gewähren können, dass Sie jederzeit noch den Überblick behalten. Einen ebensolchen brauchen Sie sich – wenn es nach Buffett geht – übrigens nicht über die Anlagen anderen verschaffen. Social-Trader und Social-Media-Nutzer aufgepasst: Einen erfolgreichen Value-Investor interessieren die Investments anderer Anleger überhaupt nicht. Ebenso wenig beachtet er das Auf und Ab an den Märkten. Das hat nämlich nichts mit dem wahren Wert einer Aktie, zu tun. Ihr
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Wiener Börse Party #1135: ATX leicht schwächer, Wienerberger Heavyweight und Geburtstagskind, Strabag mit mehr Streubesitz
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Warren Buffett und Bill Gates
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