19.08.2016, 3075 Zeichen
Ölaktien waren in den letzten Jahren regelmäßig auf den letzten Plätzen der Performance-Listen zu finden, im heurigen Jahr hat sich das Bild aber geändert. Per Mitte August haben amerikanische Energiewerte rund 14% zugelegt und damit den S&P 500 deutlich geschlagen. Jetzt stellt sich für viele Anleger die Frage, ob es schon zu spät ist, auf diesen Zug aufzuspringen. Für eine anhaltende Outperformance von Energiewerten muss natürlich auch der Ölpreis weiter steigen, diesbezüglich war der Trend in den letzten Wochen aber nicht unbedingt eindeutig. Der Ölpreis erreichte heuer im Februar sein zwischenzeitliches Tief von 26$. Danach folgte bis zur Jahresmitte die Erholung auf über 50 $, wiederum gefolgt von einer Korrektur. Zuletzt pendelte Öl knapp unter 50 $. Ein Argument, das für Ölwerte spricht, ist die Tatsache, dass sie bei US Fondsmanagern immer noch eher unbeliebt sind. Gemäß Berechnungen der Bank of America gehören Ölaktien zu den vier Sektoren mit der stärksten Untergewichtung. Auch im Index mussten sie Federn lassen. Auf Ölaktien entfallen weniger als 7% des S&P 500, das ist gegenüber 2008 fast eine Halbierung der Gewichtung. In der Vergangenheit zeigte der Sektor nach einem solchen Absturz in den folgenden drei Jahren fast immer eine Outperformance. Dennoch ist Vorsicht angebracht, Ölaktien sind nämlich absolut nicht billig. Der Sektor weist ein KGV von 39 auf, bezogen auf die Gewinne der nächsten 12 Monate. Demgegenüber notiert der breite US Markt bei rund 17.
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Börsepeople im Podcast S24/14: Christoph Holly
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