28.10.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Wiener Börse: Durch ein Anfangs der Woche verhaltenes europäisches Börsenumfeld schloss der ATX diese Woche mit einem leichten Minus (- 0,2%). Belastend wirkte nach wie vor der schwelende Katalonien-Konflikt, nachdem die spanische Regierung in Madrid letztes Wochenende den Beschluss zum Entzug der Autonomierechte der Region gefasst hatte und der katalonische Regierungschef Carles Puigdemont daraufhin Neuwahlen ablehnte. Am Donnerstag kündigte die Europäische Zentralbank an, ihre monatlichen Käufe von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren ab kommendem Januar zu halbieren. Mit seiner Entscheidung hat EZB-Präsident Mario Draghi den europäischen Leitbörsen deutlichen Aufwind verliehen, die Marke von 13.200 Punkten überwindet der Leitindex DAX am Freitag locker. Rückenwind erhält der europäische Aktienmarkt auch von einem schwächeren Euro, der auf den tiefsten Stand seit drei Monaten fiel.
Unterstützung für der ATX lieferte in Wien in dieser Woche der Finanzsektor (RBI +4,4%; Erste Group +0,5%). Die RHI Aktien verabschiedeten sich mit einem Minus von 3,2% von der Wiener Börse, Mittwoch war der letzte Handelstag. Die mit Magnesita fusionierte Gesellschaft wird nun in London notieren, die RHI Magnesita Aktie wird aber künftig im Global-Market-Segment in Wien zu haben sein. An die Stelle von RHI tritt die BAWAG. Mit einer Gewichtung von mehr als 4% wird die Bank zukünftig zu den Index-Schwergewichten zählen. Bei der größten Neuemission an der Wiener Börse wurden 40.250.000 Aktien bei Investoren platziert, die Papiere sind bei EUR 47,30 gestartet und lagen 1,46% unter dem Ausgabepreis. Die Aktien der Telekom Austria (+2,7%) konnten in dieser Woche nach Vorlage der Zahlen für das 3. Quartal überzeugen. Der Mobilfunkanbieter hat ein gutes Ergebnis für die ersten neun Monate 2017 präsentiert und lag mit den Quartalszahlen sowohl über unseren Schätzungen als auch dem Konsensus. Der Ausblick wurde vom Unternehmen daraufhin angepasst.
Unter Druck gerieten in Wien hingegen zyklische Aktien (Zumtobel -3,8%; Wienerberger -2,6%) und Immobilientitel (BUWOG -3,5%, Immofinanz - 2,7%; CA Immo -2,1%; S Immo -1,1%). Im prime-Segment des ATX setzte die FACC ihren jüngsten Aufwärtstrend fort und zog um 14,2% an, nachdem das Unternehmen letzte Woche mit den Halbjahreszahlen überzeugen konnte.
Ausblick. Auch nächste Woche sorgt die Berichtssaison für Schwung mit Unternehmensergebnissen. AMAG , Erste Group und Andritz werden ihr Ergebnis für das 3. Quartal 2017 vorlegen, die AT&S ihr Ergebnis für das 1. Halbjahr 2017/18. Den ATX sehen wir nächste Woche weiterhin am ehesten im Bereich um die 3.400 Punkte, dieses Mal vielleicht mit Schlusskursen über 3.400.
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Aktien auf dem Radar:AT&S, FACC, Infineon, Vonovia SE, Merck Co..
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)188618
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RWT AG
Die Firma RWT Hornegger & Thor GmbH wurde 1999 von den beiden Geschäftsführern Hannes Hornegger und Reinhard Thor gegründet. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich, auf einen derzeitigen Stand von ca. 30 Mitarbeitern, gewachsen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Werkzeugbau, Formenbau, Prototypenbau und Baugruppenfertigung tätig und stellt des Weiteren moderne Motorkomponenten und Präzisionsteile her.
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28.10.2017, 11718 Zeichen
28.10.2017
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Wiener Börse: Durch ein Anfangs der Woche verhaltenes europäisches Börsenumfeld schloss der ATX diese Woche mit einem leichten Minus (- 0,2%). Belastend wirkte nach wie vor der schwelende Katalonien-Konflikt, nachdem die spanische Regierung in Madrid letztes Wochenende den Beschluss zum Entzug der Autonomierechte der Region gefasst hatte und der katalonische Regierungschef Carles Puigdemont daraufhin Neuwahlen ablehnte. Am Donnerstag kündigte die Europäische Zentralbank an, ihre monatlichen Käufe von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren ab kommendem Januar zu halbieren. Mit seiner Entscheidung hat EZB-Präsident Mario Draghi den europäischen Leitbörsen deutlichen Aufwind verliehen, die Marke von 13.200 Punkten überwindet der Leitindex DAX am Freitag locker. Rückenwind erhält der europäische Aktienmarkt auch von einem schwächeren Euro, der auf den tiefsten Stand seit drei Monaten fiel.
Unterstützung für der ATX lieferte in Wien in dieser Woche der Finanzsektor (RBI +4,4%; Erste Group +0,5%). Die RHI Aktien verabschiedeten sich mit einem Minus von 3,2% von der Wiener Börse, Mittwoch war der letzte Handelstag. Die mit Magnesita fusionierte Gesellschaft wird nun in London notieren, die RHI Magnesita Aktie wird aber künftig im Global-Market-Segment in Wien zu haben sein. An die Stelle von RHI tritt die BAWAG. Mit einer Gewichtung von mehr als 4% wird die Bank zukünftig zu den Index-Schwergewichten zählen. Bei der größten Neuemission an der Wiener Börse wurden 40.250.000 Aktien bei Investoren platziert, die Papiere sind bei EUR 47,30 gestartet und lagen 1,46% unter dem Ausgabepreis. Die Aktien der Telekom Austria (+2,7%) konnten in dieser Woche nach Vorlage der Zahlen für das 3. Quartal überzeugen. Der Mobilfunkanbieter hat ein gutes Ergebnis für die ersten neun Monate 2017 präsentiert und lag mit den Quartalszahlen sowohl über unseren Schätzungen als auch dem Konsensus. Der Ausblick wurde vom Unternehmen daraufhin angepasst.
Unter Druck gerieten in Wien hingegen zyklische Aktien (Zumtobel -3,8%; Wienerberger -2,6%) und Immobilientitel (BUWOG -3,5%, Immofinanz - 2,7%; CA Immo -2,1%; S Immo -1,1%). Im prime-Segment des ATX setzte die FACC ihren jüngsten Aufwärtstrend fort und zog um 14,2% an, nachdem das Unternehmen letzte Woche mit den Halbjahreszahlen überzeugen konnte.
Ausblick. Auch nächste Woche sorgt die Berichtssaison für Schwung mit Unternehmensergebnissen. AMAG , Erste Group und Andritz werden ihr Ergebnis für das 3. Quartal 2017 vorlegen, die AT&S ihr Ergebnis für das 1. Halbjahr 2017/18. Den ATX sehen wir nächste Woche weiterhin am ehesten im Bereich um die 3.400 Punkte, dieses Mal vielleicht mit Schlusskursen über 3.400.
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