26.04.2018, 4291 Zeichen
Aus unserem neuen Börsenbrief: http://www.boerse-social.com/gabb .
Heute ist der grosse Zertifikate-Tag; Kongress und Award als Jahreshighlight. Wir haben im Vorfeld alles zusammengefasst, was für heute Abend Sache ist: Alle Einreichungen, alle Details. Nur die Sieger haben wir nicht, die gibts wie gesagt abends: Hier unser PDF (ca. 1/3 des aktuellen Börse Social Magazines zum Free Download ). Motto: Moos mit Zertis.
Eine kleine Umstellung ist seit heute effektiv: Seit etwa 50 #gabb-Ausgaben haben wir die Radar-Werte dabei. Wir hören, dass diese Kombi aus Kurzinfo und direkte darunter gestellter Kursentwicklung durchaus gut ankommt. Und die Radar-Werte bleiben auch fix gesetzt, wandern aber in den täglichen #gabb-Ausgaben auf einen neuen Platz. Bisher waren sie in meinem Startblock hier dabei, das ist aber aus zwei Gründen nicht der beste Platz: Erstens liefert Christine Petzwinkler die wesentlichen News des Tages ausführlicher, diese "Doppelten" hab ich dann aus dem Radar rausgelöscht. So kam es, dass die weniger "news-igen" Radar-Einträge im #gabb früher drankamen. Und zweitens stammt die Eingabe ins System nicht immer nur von mir, sondern von mehreren Redakteuren bis hin zu einem wikifolio-Feed. Insofern sind das auch fremde Federn bei mir. Also ab heute: Neuer Platz für die Radar-Aktien mit einem Radar-Icon.
Mit dem heutigen Handelstag bietet auch die Website wienerborse.at neue Features für Anleger und Kapitalmarktinteressierte. Neue, sogenannte „Sentiment-Widgets“ spiegeln die Stimmung in den sozialen Netzwerken wider. Über Multimedia-Formate wie Austrian Stock Talk und das Börsenradio werden österreichische Aktien nahbarer. Auch das Nachrichten-Angebot wurde kräftig erweitert und deckt nun internationale Märkte auch über klassische Agenturmeldungen ab. Die Widgets von Sentifi zeigen auf Einzelaktien-Basis eine visuelle Übersicht, über welche Themen auf Social Media Kanälen aktuell diskutiert wird. Das ergänzt die Social Media-Informationen der Unternehmen selbst und ermöglicht einen kompakten aktuellen Überblick.
Weiters habe ich ein wenig Post-MiFID-II-Fachwissen nachgeholt: Zu Wochenbeginn habe ich von Liquiditätsbänderngehört, die kannte ich vorher nicht. Es ist so: Über diese Liquditätsbänder werden seit MiFID II die Tick Sizes definiert. Salopp: je mehr Volumen, je kleiner die Granularität, also die Tick Size. Mit der Tick Size wird also die kleinstmögliche Preisveränderung (Preisintervall) eines Instruments bezeichnet.
Wozu das Ganze? Nun, das ist schon wichtig, denn wenn Titel an mehreren Börsen notieren, sollte eine Arbitrage aufgrund verschiedender Tick Sizes nicht zu leicht sein. Jetzt, einige Monate später, wird da ein wenig justiertm mit Einbeziehung der Aufsichten. Die Liquiditätsbänder (LB) werden von der ESMA auf Basis des „wichtigsten Marktplatzes im Sinne der Liquidität“ festgelegt.
Folgende Liquiditätsbänder (LB) gibt es:
LB 0 ≤ Tägl. Ø Anzahl an Transaktionen < 10
LB 2 10 ≤ Tägl. Ø Anzahl an Transaktionen < 80
LB 3 80 ≤ Tägl. Ø Anzahl an Transaktionen < 600
LB 4 600 ≤ Tägl. Ø Anzahl an Transaktionen < 2000 (zb RHI)
LB 5 2000 ≤ Tägl. Ø Anzahl an Transaktionen < 9000
LB 6 9000 ≤ Tägl. Ø Anzahl an Transaktionen
LB 7 Aktien, Depositary Receipts und ETFs deren Heimatmarkt außerhalb der Europäischen Union und nicht in der Schweiz liegt.
Die genauen Preisschritte pro LB sind auf der Website der Wiener Börse zu finden und zwar HIER. Mehr Info zu MiFID II / Tick Size gibt es HIER.
Und weiter gehts: Bereits 22 Konferenzen gibt es in der Serie der Family Office Capital Days von Sabine Duchaczek und Isabella de Krassny. Bei Event 22 am Dienstag war mit Kapsch auch ein börsenotiertes Unternehmen aus dem ATXPrime dabei, es präsentierte IR-Chef Hans Lang, insgesamt waren sechs traditionelle Unternehmen und drei Start-Ups (darunter Robo Wunderkind) im Hotel Imperial in Wien zu Gast. 65 Vertreter aus Family Offices, Stiftungen sowie auch vermögende Privatinvestoren nahmen teil.
Beim nächsten Börse Social Magazine kann ja jede(r) aufs Cover und 15 persönliche 100-Seiter bekommen. Wie das aussehen kann? Ich habe dafür als Seniorenmodel geposed, siehe hier.
Abschliessend eine Seite, die mir am Herzen liegt: https://aus.sicht.wien . Bei aller Liebe für Immobilien und Aktien, die Holzhammermethode sollte unterbleiben. Die bereits Börsenotierten agieren da ohnedies fair.
Zertifikate Party Österreich: Frank Weingarts, ZFA-Vorstandschef und -Evergreen: Thema SRI (noch 10 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, AT&S, Amag, Zumtobel, Agrana, Semperit, Flughafen Wien, Reploid Group AG, Lenzing, FACC, Frauenthal, RBI, SW Umwelttechnik, VIG, voestalpine, Polytec Group, BTV AG, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
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Die DADAT Bank positioniert sich als moderne, zukunftsweisende Direktbank für Giro-Kunden, Sparer, Anleger und Trader. Alle Produkte und Dienstleistungen werden ausschließlich online angeboten. Die Bank mit Sitz in Salzburg beschäftigt rund 30 Mitarbeiter und ist als Marke der Bankhaus Schelhammer & Schattera AG Teil der GRAWE Bankengruppe.
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