Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Analysten raten: "Lieber investiert bleiben"


06.12.2020

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem wöchentlichen Marktkommentar von Raiffeisen Research: In den letzten Tagen erreichte der US-Aktienmarkt (wieder einmal) neue Allzeithochs. Noch stärker war die Performance im abgelaufenen November aber in Europa: Angesichts der massiven Sektorrotation (hin zu zyklischen, „old Economy“ Sektoren) verzeichneten viele Indizes in Europa den stärksten Novemberanstieg seit Jahrzehnten - mit teilweise über 20 % Kursperformance! Der mittelfristige Ausblick (die nächsten Monate/Quartale) bleibt aus unserer Sicht auch weiterhin sehr positiv für die Aktienmärkte – und dort insbesondere für diese zyklischen Sektoren (Impfungen, starke Konjunkturerholung, beispiellos expansive Geldpolitik). Kurzfristig ist die Versuchung nach den jüngsten steilen Anstiegen dagegen sicher groß, Gewinne mitzunehmen: Immerhin zeigen die meisten Indikatoren kurzfristig bereits stark überkaufte Aktienmärkte an, was historisch oft zu kleineren Korrekturen führte, die keinen dramatischen Auslöser benötigten. Und kleinere potenzielle Risikofaktoren, die den Markt kurzfristig belasten könnten, gibt es natürlich immer, z. B.: Scheitern des nächsten US-Fiskalpakets (derzeit sieht es noch eher nach einem Kompromiss aus); weitere Shutdowns in großen US-Bundesstaaten (dort ist die Corona-Dynamik vielfach noch nicht unter Kontrolle); geopolitische Attacken des scheidenden US-Präsidenten, etc. Schwächere Wirtschaftsdaten als Folge der jüngsten Shutdowns dürfte der Markt dagegen (ähnlich wie im April/Mai) ignorieren, erzählen sie doch nichts neues über die Zukunft, sondern laufen der Corona-Dynamik hinterher; von der – für die Zukunft höchst relevanten – Impfstoffseite erwarten wir dagegen weiterhin einen positiven Nachrichtenfluss. Wir würden deshalb nicht aktiv auf eine Korrektur setzen und lieber investiert bleiben, solange die erwähnten zyklischen Sektoren noch deutlich unter ihren Vorkrisenniveaus notieren und der oben erwähnte mittelfristige Ausblick weiterhin so bullish bleibt. Wir denken, hier gibt es mittelfristig immer noch mehr zu gewinnen als kurzfristig (vielleicht) zu verlieren.

Spannend war es zuletzt auch am Ölmarkt: Der Ölpreis befindet sich nach der positiven OPEC-Sitzung mit knapp USD 50 inzwischen auf dem höchsten Stand seit Anfang März: Der ursprüngliche Plan, mit Jahresbeginn die Förderkürzungen von insgesamt 7,7 Mio. Fass/Tag (rund 8 % des globalen Ölverbrauchs) um 2 Mio. zu reduzieren, wurde auf eine Produktionserhöhung von nur 0,5 Mio. abgeschwächt. Auf Jahressicht erscheint uns ein Ölpreis um die USD 60 nach wie vor realistisch. Bemerkenswert: Während der Ölpreis mit rund USD 50 bereits wieder (fast) ein Niveau wie Ende Februar erreicht hat, notieren die meisten Ölaktien noch deutlich unter ihren Niveaus von Ende Februar. Wir teilen zwar den langfristigen Pessimismus für diesen Sektor und halten ihn langfristig durch EMobilität für massiv gefährdet; auf Sicht von zwölf Monaten sehen wir in diesem Segment aber noch beträchtliches Kurserholungspotenzial (so wie auch in vielen anderen stark zyklischen Sektoren). 


Trading, Chart, Bildschirm, grün - https://de.depositphotos.com/166844682/stock-photo-business-line-chart.html © https://depositphotos.com



Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zalando.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Polytec
Die Polytec Group ist ein Entwickler und Hersteller von hochwertigen Kunststoffteilen und ist mit 26 Standorten und über 4.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Das österreichische Unternehmen zählt renommierte Weltmarken der Automobilindustrie zu seinen Kunden.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event RBI
    BSN MA-Event RBI
    BSN Vola-Event Zalando
    #gabb #2060

    Featured Partner Video

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Neue Nr. 1, Sinja Kraus auf Karriere-Hoch und die Herren geraten positionsmässig etwas unter Druck

    Presented by mumak.me und win2day. Wir haben eine neue Nr.1 im gemischten Ranking, dazu ein Karrierehoch von Sinja Kraus, nachdem sie das Finale des ITF-W75-Challengers in Prag erreicht hat. Insges...

    Books josefchladek.com

    Michael Rathmayr
    Remedy
    2025
    Nearest Truth

    Pedro J. Saavedra
    Donde el viento da la vuelta
    2023
    Self published

    Alessandra Calò
    Ctonio
    2024
    Studiofaganel

    Raymond Thompson Jr
    It’s hard to stop rebels that time travel
    2025
    Void

    Mikio Tobara
    Document Miseinen (遠原 美喜男
    1980
    Seven Sha

    Inbox: Analysten raten: "Lieber investiert bleiben"


    06.12.2020, 3593 Zeichen

    06.12.2020

    Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Aus dem wöchentlichen Marktkommentar von Raiffeisen Research: In den letzten Tagen erreichte der US-Aktienmarkt (wieder einmal) neue Allzeithochs. Noch stärker war die Performance im abgelaufenen November aber in Europa: Angesichts der massiven Sektorrotation (hin zu zyklischen, „old Economy“ Sektoren) verzeichneten viele Indizes in Europa den stärksten Novemberanstieg seit Jahrzehnten - mit teilweise über 20 % Kursperformance! Der mittelfristige Ausblick (die nächsten Monate/Quartale) bleibt aus unserer Sicht auch weiterhin sehr positiv für die Aktienmärkte – und dort insbesondere für diese zyklischen Sektoren (Impfungen, starke Konjunkturerholung, beispiellos expansive Geldpolitik). Kurzfristig ist die Versuchung nach den jüngsten steilen Anstiegen dagegen sicher groß, Gewinne mitzunehmen: Immerhin zeigen die meisten Indikatoren kurzfristig bereits stark überkaufte Aktienmärkte an, was historisch oft zu kleineren Korrekturen führte, die keinen dramatischen Auslöser benötigten. Und kleinere potenzielle Risikofaktoren, die den Markt kurzfristig belasten könnten, gibt es natürlich immer, z. B.: Scheitern des nächsten US-Fiskalpakets (derzeit sieht es noch eher nach einem Kompromiss aus); weitere Shutdowns in großen US-Bundesstaaten (dort ist die Corona-Dynamik vielfach noch nicht unter Kontrolle); geopolitische Attacken des scheidenden US-Präsidenten, etc. Schwächere Wirtschaftsdaten als Folge der jüngsten Shutdowns dürfte der Markt dagegen (ähnlich wie im April/Mai) ignorieren, erzählen sie doch nichts neues über die Zukunft, sondern laufen der Corona-Dynamik hinterher; von der – für die Zukunft höchst relevanten – Impfstoffseite erwarten wir dagegen weiterhin einen positiven Nachrichtenfluss. Wir würden deshalb nicht aktiv auf eine Korrektur setzen und lieber investiert bleiben, solange die erwähnten zyklischen Sektoren noch deutlich unter ihren Vorkrisenniveaus notieren und der oben erwähnte mittelfristige Ausblick weiterhin so bullish bleibt. Wir denken, hier gibt es mittelfristig immer noch mehr zu gewinnen als kurzfristig (vielleicht) zu verlieren.

    Spannend war es zuletzt auch am Ölmarkt: Der Ölpreis befindet sich nach der positiven OPEC-Sitzung mit knapp USD 50 inzwischen auf dem höchsten Stand seit Anfang März: Der ursprüngliche Plan, mit Jahresbeginn die Förderkürzungen von insgesamt 7,7 Mio. Fass/Tag (rund 8 % des globalen Ölverbrauchs) um 2 Mio. zu reduzieren, wurde auf eine Produktionserhöhung von nur 0,5 Mio. abgeschwächt. Auf Jahressicht erscheint uns ein Ölpreis um die USD 60 nach wie vor realistisch. Bemerkenswert: Während der Ölpreis mit rund USD 50 bereits wieder (fast) ein Niveau wie Ende Februar erreicht hat, notieren die meisten Ölaktien noch deutlich unter ihren Niveaus von Ende Februar. Wir teilen zwar den langfristigen Pessimismus für diesen Sektor und halten ihn langfristig durch EMobilität für massiv gefährdet; auf Sicht von zwölf Monaten sehen wir in diesem Segment aber noch beträchtliches Kurserholungspotenzial (so wie auch in vielen anderen stark zyklischen Sektoren). 


    Trading, Chart, Bildschirm, grün - https://de.depositphotos.com/166844682/stock-photo-business-line-chart.html © https://depositphotos.com




    Was noch interessant sein dürfte:


    Inbox: ATX charttechnisch: Technische Korrektur überfällig

    Inbox: Aussichten für weitere Entwicklung der Leitindizes bleiben positiv

    Inbox: Analysten zum VIG-Deal: Positive Reaktion des Marktes ist gerechtfertigt

    Inbox: Erste-Analysten zu Zumtobel: "Bleiben bei unserer konservativen Haltung"

    Inbox: Analysten raten bei kurzfristigen Rücksetzern zum Aufstocken der Aktienquote

    Inbox: ATX - Technische Indikatoren vermitteln ein äußerst positives Bild

    Inbox: Agrana - Pro und Kontra der Investment Story ausgeglichen

    Inbox: Wienerberger - Neue Guidance liegt über den Konsensus-Erwartungen

    Inbox: Mayr-Melnhof - Übernahme stellt positiven Kurstrigger für die MMK-Aktie

    Inbox: Aufwärtsbewegung des ATX ging weiter

    Inbox: Es gibt Geld: Dividenden bei Albemarle, Automatic Data, Jovy, Newmont und Wal-Mart

    Inbox: Tesla hat ein Problem in Deutschland



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1114: ATX schwächer, das komplette Programm des Aktientags morgen und Alles ist jetzt Anders




     

    Bildnachweis

    1. Trading, Chart, Bildschirm, grün - https://de.depositphotos.com/166844682/stock-photo-business... -   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zalando.


    Random Partner

    Polytec
    Die Polytec Group ist ein Entwickler und Hersteller von hochwertigen Kunststoffteilen und ist mit 26 Standorten und über 4.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Das österreichische Unternehmen zählt renommierte Weltmarken der Automobilindustrie zu seinen Kunden.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Trading, Chart, Bildschirm, grün - https://de.depositphotos.com/166844682/stock-photo-business-line-chart.html, (© https://depositphotos.com)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event RBI
      BSN MA-Event RBI
      BSN Vola-Event Zalando
      #gabb #2060

      Featured Partner Video

      SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Neue Nr. 1, Sinja Kraus auf Karriere-Hoch und die Herren geraten positionsmässig etwas unter Druck

      Presented by mumak.me und win2day. Wir haben eine neue Nr.1 im gemischten Ranking, dazu ein Karrierehoch von Sinja Kraus, nachdem sie das Finale des ITF-W75-Challengers in Prag erreicht hat. Insges...

      Books josefchladek.com

      Olga Ignatovich
      In the Shadow of the Big Brother
      2025
      Arthur Bondar Collection WWII

      Ludwig Kozma
      Das Neue Haus
      1941
      Verlag Dr. H. Girsberger & Cie

      Alessandra Calò
      Ctonio
      2024
      Studiofaganel

      Michael Rathmayr
      Remedy
      2025
      Nearest Truth

      Henrik Spohler
      Flatlands
      2023
      Hartmann Projects