11.09.2022, 4049 Zeichen
Eine Auswahl der Redaktion von boersenradio.at und boerse-social.com :
Wie Anleger sich gegen einen Börsenverfall wappnen
Handelsblatt Today Extended vom 11.09.2022
Die Börsen geraten immer stärker unter Druck. Ein schleichender Börsenverfall ist nicht auszuschließen. Das erfordert neue Strategien bei der Geldanlage.
An den Börsen geht es seit dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole vor rund zwei Wochen wieder abwärts. Fed-Chef Jerome Powell hat sehr deutlich gemacht, dass die Bekämpfung der Inflation oberste Priorität hat. Und zwar ganz egal, wie die Märkte darauf reagieren. Die Notenbanken wollen die Zinsen so lange erhöhen, bis die Inflationsraten unter Kontrolle sind und nicht mehr so stark steigen. Auch dann, wenn die Zinsanhebungen eine Rezession verursachen.
Am Donnerstag folgten den Worten dann Taten. Die Chefin der europäischen Zentralbank Christine Lagarde gab bekannt, den Leitzins um 0,75 Prozent auf 1,25 Prozent zu erhöhen. Das ist historisch: Eine solche Anhebung gab es seit der Einführung des Euro-Bargelds im Jahr 2002 noch nie. Und: Die EZB will den Zins noch weiter anheben, um die Rekordinflation im Euroraum von 9,1 Prozent unter Kontrolle zu bekommen. Die Wirtschaft werde sich laut Lagarde in Folge dessen jedoch deutlich verlangsamen.
Die aktuelle Lage setzt die Märkte unter Druck. Laut Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer vollkommen zurecht. Er sagt: Höhere Zinsen belasten Aktien zum einen wegen der Rezessionsgefahr, aber auch aus drei weiteren Gründen. Zum einen steigen dadurch die Kreditkosten. Das bedeutet für Unternehmen, dass sie weniger investieren können und ihre Schulden teurer werden.
Auch Konsumenten können sich nicht mehr so billig verschulden wie früher und haben unter Umständen weniger Geld zum ausgeben. Im Gegensatz zu Aktien werden Anleihen überdies wieder attraktiver. Ein schleichender Börsenverfall sei aus diesen Gründen nicht auszuschließen, erklärt Sommer. In der heutigen Folge verrät er, wie Anleger sich dagegen wappnen können.
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Handelsblatt Today - Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage (00:28:12), 11.09.
Austrian Stocks in English: Week 36 with an opener from Christoph Boschan and fine performance
Welcome to "Austrian Stocks in English - presented by Palfinger", the new and weekly english spoken Summary for the Austrian Stock Market, positioned every Sunday in the mostly german languaged Podcast " Christian Drastil - Wiener Börse, Sport Musik und Mehr“ . First of all: Thank you, Christoph Boschan for the Opener, I borrowed it from your Vienna Stock Exchange Youtube Shorts Channel. Week 36 was a little bit of a comeback week for Austrian Stocks, but not for all. The ATX TR gained 2,41 percent to 6.248,19 points, Österreichische Post was the top mover and jumped over 30 for the first time since May. Banks were also strong. The ATX committee decided that Andritz will replace voestalpine in the ATXfive at Settlement of September, the ATX remains unchanged. News came from Valneva (2), Zumtobel, Immofinanz, S Immo, Andritz (2), OMV, FACC, CA Immo and Lenzing.
Youtube Shorts Vienna Stock Exchange: https://www.youtube.com/shorts/HEcKS0iKBNk
Christian Drastil: Wiener Börse, Sport, Musik (und mehr) - My Life (00:12:05), 11.09.
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Wiener Börse Party #1138: ATX korrigiert, das gilt nicht für die AT&S, Verbund-Position aufgestockt
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Aktien auf dem Radar:AT&S, Rosenbauer, Flughafen Wien, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Bajaj Mobility AG, CPI Europe AG, SBO, Erste Group, FACC, Frequentis, RBI, UBM, Verbund, Wienerberger, SW Umwelttechnik, Semperit, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria.
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