17.03.2026, 3998 Zeichen
Der deutsche Immobilienmarkt hat die Talsohle durchschritten. Aktuelle Daten belegen eine klare Trendwende: Während die Preise in Top-Metropolen für viele unerreichbar bleiben, erleben B- und C-Städte einen deutlichen Aufschwung. Käufer und Investoren entdecken die bezahlbaren Alternativen.
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Das Post-Korrektur-Kauffenster nutzen
Die scharfe Preiskorrektur der Jahre 2022 bis 2024 ist laut dem aktuellen Immobilien-Atlas Deutschland beendet. Bundesweit stabilisieren sich die Preise, vielerorts geht es sogar wieder moderat nach oben. Für Kaufinteressenten ergibt sich eine seltene Chance: Die Preise liegen im Schnitt noch immer acht bis zwölf Prozent unter den Rekordwerten von Mitte 2022.
Gleichzeitig haben sich die Bauzinsen bei rund 3,1 bis 3,4 Prozent eingependelt. Branchenanalysten sprechen daher von einem „Post-Korrektur-Kauffenster“. Dieses Fenster bietet Planungssicherheit, könnte sich Prognosen zufolge aber in den kommenden ein bis zwei Jahren wieder schließen. Die Nachfrage zieht bereits spürbar an.
Mittelstädte: Sparen bei halbem Quadratmeterpreis
Eine aktuelle Analyse des Portals Immowelt zeigt das enorme Preisgefälle. Für eine typische Bestandswohnung (75 m², drei Zimmer) verlangen Vermieter in Landshut durchschnittlich 4.120 Euro pro Quadratmeter. In Brandenburg an der Havel sind es nur 2.455 Euro.
Damit kosten vergleichbare Wohnungen in vielen Mittelstädten nur halb so viel wie in den nahegelegenen Metropolen München oder Berlin. „Diese Städte sind die ideale Lösung für alle, die urbane Vorzüge wollen, aber das Preisniveau der Großstädte meiden“, erklärt die Immowelt-Geschäftsführung.
Doch auch hier ziehen die Preise an. In 108 von 120 untersuchten Mittelstädten stiegen die Angebotspreise im Vorjahresvergleich. Die stärksten Zuwächse verzeichneten nordrhein-westfälische Städte wie Bad Oeynhausen, Herford und Minden mit jeweils 14,7 Prozent Plus.
Homeoffice verlagert die Nachfrage
Berichte regionaler Gutachterausschüsse bestätigen einen klaren Trend: Die Nachfrage verlagert sich zunehmend in die Randlagen. Der Grund? Die Etablierung von mobilem Arbeiten hat die Mobilitätsgewohnheiten nachhaltig verändert.
Käufer nehmen heute längere Pendelstrecken in Kauf, wenn sie dafür mehr Wohnfläche oder ein Grundstück zu einem moderaten Preis erhalten. Diese Verschiebung führt in vielen mittelpreisigen Gebieten zu erhöhter Marktaktivität und leicht steigenden Bodenrichtwerten.
Für Anleger: Besser Rendite in B-Städten
Auch Kapitalanleger schauen im Frühjahr 2026 verstärkt auf Städte jenseits der Top-Standorte. Wirtschaftlich stabile B-Städte bieten ein attraktiveres Rendite-Risiko-Profil. Während in Metropolen die Mietrenditen oft nur bei 2,5 bis 3,5 Prozent liegen, sind in Städten wie Leipzig, Regensburg oder Ingolstadt laut Immobilien-Atlas 4,0 bis 6,0 Prozent möglich.
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Diese Standorte profitieren von Bevölkerungszuwachs, solider Infrastruktur und starken regionalen Arbeitgebern. Für Leipzig prognostizieren Marktbeobachter bis 2030 sogar eine Wertsteigerung von 18 bis 22 Prozent.
Doch Vorsicht ist geboten. Seit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) differenziert sich der Markt stark. Energetisch sanierte Objekte sind klar im Vorteil, während unsanierte Altbauten in schwachen Lagen weiterhin Preisabschläge riskieren. Eine genaue Standortanalyse ist unerlässlich.
Börsepeople im Podcast S24/05: Verena Tanos
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