Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Luxusuhren-Markt erlebt dramatische Fälschungswelle ( Finanztrends)

07.03.2026, 3155 Zeichen

Der Handel mit gebrauchten Luxusuhren steckt in einer Vertrauenskrise. Neue Marktdaten zeigen: Fast 40 Prozent der zum Verkauf eingereichten Uhren sind Fälschungen oder manipuliert. Besonders Rolex-Modelle stehen im Fadenkreuz professioneller Betrüger.

Bezel-Report schlägt Alarm: 38 Prozent Durchfallquote

Die US-Authentifizierungsplattform Bezel verzeichnete im zweiten Halbjahr 2025 einen dramatischen Höchststand. 38 Prozent aller eingereichten Uhren fielen durch die Echtheitsprüfung. Im Jahr 2023 lag diese Quote noch bei 23 Prozent.

Anzeige

Da Kriminelle zunehmend auf hochtechnologische Manipulationen setzen, wird der Schutz vor professionellem Betrug auch für Unternehmen immer komplexer. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie sich gegen aktuelle digitale Bedrohungen wappnen und Ihre Sicherheitsstrategie proaktiv stärken. Jetzt kostenloses Cyber-Security-E-Book sichern

Besonders überraschend: Der Betrug findet im Premiumsegment statt. 38 Prozent der abgelehnten Uhren waren für über 10.000 US-Dollar gelistet. Fälscher zielen gezielt auf hohe Gewinnmargen, nicht auf Billigangebote. Ein knappes Angebot und hoher Preisdruck befeuern die kriminelle Energie.

Rolex ist das Hauptziel der Fälscher

Die Genfer Marke dominiert die Betrugsstatistik. Rolex macht 51 Prozent aller abgelehnten Uhren nach Stückzahl aus – nach Wert sogar bis zu 58 Prozent. Die enorme Nachfrage und weltweite Bekanntheit machen die Uhren zum perfekten Ziel.

Andere Hersteller folgen mit Abstand. Omega kommt auf etwa zehn Prozent, Cartier auf acht. Bei Modellen wie der Submariner oder Daytona ist die Gefahr am größten. Händler und Käufer müssen hier extrem vorsichtig sein.

„Frankenwatches“ täuschen sogar Experten

Der Grund für die hohen Durchfallquoten sind hochkomplexe Fälschungen. Sogenannte „Frankenwatches“ kombinieren echte und gefälschte Teile. Ein originales Zifferblatt täuscht über ein geklontes Uhrwerk und ein nachgebautes Gehäuse hinweg.

Die Fälscherwerkstätten arbeiten mit modernster Technik. Sie nutzen 3D-Scans und denselben Edelstahl wie die Originalhersteller. Gewicht und Haptik sind kaum noch zu unterscheiden. Sogar die Gangreserve von 70 Stunden bei Rolex-Kopien stimmt.

Digitale Sicherheit ist geknackt

Selbst Garantiekarten bieten keinen Schutz mehr. Fälscher bauen NFC-Chips ein, die auf manipulierte Verifizierungs-Websites umleiten. Traditionelle Erkennungsmerkmale wie die lasergravierte Krone im Glas lassen sich täuschend echt nachahmen.

Für Plattformen und Händler steigen die Kosten. Sie müssen massiv in geschultes Personal und teure Technik investieren. Eine einfache Sichtprüfung reicht längst nicht mehr aus.

Käufer müssen ihr Verhalten ändern

Experten sind alarmiert. Die Zeit der einfachen Echtheitsprüfung ist vorbei. Um eine moderne Frankenwatch zu entlarven, braucht es Mikroanalysen und professionelle Zeitwaagen.

Was bedeutet das für Sammler? Der Kauf ohne lückenlose Historie und technische Überprüfung wird zum Glücksspiel. Branchenkenner raten dringend zu zertifizierten Programmen der Hersteller oder Plattformen mit strengen physischen Prüfprozessen. Im Jahr 2026 ist das Vertrauen in den Verkäufer die wichtigste Währung.


(07.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S23/25: Peter Thier


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:FACC, CPI Europe AG, Wienerberger, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, SBO, Semperit, AT&S, DO&CO, Erste Group, Frequentis, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Polytec Group, RBI, Uniqa, VIG, voestalpine, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Kapsch TrafficCom, Verbund, Amag, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, Österreichische Post.


Random Partner

VBV
Die VBV-Gruppe ist führend bei betrieblichen Vorsorgelösungen in Österreich. Sowohl im Bereich der Firmenpensionen als auch bei der Abfertigung NEU ist die VBV Marktführer. Neben der VBV-Pensionskasse und der VBV-Vorsorgekasse gehören auch Dienstleistungsunternehmen wie die VBV-Pensionsservice-Center, die VBV-Consult, die VBV-Asset Service und die Betriebliche Altersvorsorge-SoftWare Engineering zur VBV-Gruppe.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Wiener Börse zu Mittag schwächer: AT&S, Bajaj Mobility und Semperit gesucht

» Sao Paulo Turismo Aktie: Branchentrends im Blick ( Finanztrends)

» Sinotruk Aktie: Zahlen im Visier ( Finanztrends)

» Tincorp Metals Aktie: Rohstoff-Mix im Fokus ( Finanztrends)

» KI-Gehirnermüdung: Studie warnt vor mentaler Überlastung ( Finanztrends)

» Taxibranche vor dem Kollaps: Mindestlohn treibt Preise in die Höhe ( Fin...

» Rückengesundheit: Bewegung statt Schonung ist der Schlüssel ( Finanztrends)

» KI verursacht neuen Burnout: „AI Brain Fry“ breitet sich aus ( Finanztre...

» Yale-Studie: Positive Einstellung hält im Alter fit ( Finanztrends)

» Volkswagen: Milliarden-Überschuss entzweit Vorstand und Belegschaft ( Fi...