01.03.2026, 2920 Zeichen
MP Materials hat seine Ergebnisse für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vorgelegt – und kann dabei mit beachtlichen Produktionssteigerungen aufwarten. Der Spezialist für Seltene Erden verdoppelte seine Produktion von separiertem Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) auf 2.599 Tonnen. Aktuell läuft die Produktion mit einer annualisierten Rate von rund 4.000 Tonnen.
Die Gesamtproduktion von Seltenerd-Oxiden (REO) überstieg 2025 erstmals die Marke von 50.000 Tonnen – ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher fiel die Steigerung beim Absatz von NdPr-Oxid aus: Hier legte das Volumen um 75 Prozent auf 1.994 Tonnen zu. Allein im vierten Quartal verkaufte das Unternehmen 562 Tonnen NdPr-Oxid.
Das Material-Segment erwirtschaftete im Schlussquartal ein bereinigtes EBITDA von 40,3 Millionen Dollar. Einen erheblichen Beitrag zur Profitabilität lieferte dabei ein Preisabsicherungsvertrag, der 51 Millionen Dollar einbrachte. Die Magnetsparte zeigte sich mit einem bereinigten EBITDA von 8,4 Millionen Dollar im vierten Quartal ebenfalls solide – für das Gesamtjahr summierte sich das bereinigte EBITDA dieses Segments auf 26,4 Millionen Dollar.
Das Unternehmen treibt seine strategische Expansion konsequent voran. Für die neue 10X-Magnetfabrik fiel die Standortwahl auf Northlake in Texas – unterstützt durch lokale Förderungen von über 200 Millionen Dollar. Für 2026 plant MP Materials Investitionen zwischen 500 und 600 Millionen Dollar, um die Infrastruktur weiter auszubauen.
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Finanziell steht das Unternehmen robust da: Die Barreserven belaufen sich auf über 1,8 Milliarden Dollar. Weitere Forderungen von mehr als 131 Millionen Dollar umfassen unter anderem US-Steuergutschriften im Wert von über 70 Millionen Dollar sowie eine Vorauszahlung von Apple in Höhe von 32 Millionen Dollar. Zudem sicherte sich MP Materials einen bedeutenden langfristigen Abnahmevertrag mit einem großen US-Technologiekonzern.
Die erste kommerzielle Magnetproduktion startete Ende 2025, erste Lieferungen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen. Für das laufende Quartal peilt das Management eine sequenzielle Produktionssteigerung bei NdPr-Oxid von mehr als 20 Prozent an. Bis Ende 2026 soll die monatliche Produktionsrate 500 Tonnen erreichen – was einer Jahreskapazität von 6.000 Tonnen entspräche.
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