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Schwellenbörsen vor Comeback? (Monika Rosen)

Bild: © photaq / Drastil, Charts Trading

Autor:
Monika Rosen

Chefanalystin , Bank Austria Private Banking

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02.03.2016, 2987 Zeichen

Aktien der Emerging Markets gehörten in den letzten Jahren immer wieder zu den großen Verlierern. Dementsprechend vehement war die Flucht aus dieser Anlageklasse: im Vorjahr wurde so viel Geld aus den Schwellenländern abgezogen wie seit den späten 80er Jahren nicht mehr. Die Anleger fürchten einerseits konjunkturelle Bremsspuren in den einstigen Boom-Märkten, andererseits steigende Zinsen in den USA, die in den Schwellenländern ebenfalls sehr negativ durchschlagen.

Zuletzt zeichnete sich hier aber eine Entspannung ab, denn der Pfad der zukünftigen US-Zinsanhebungen scheint mittlerweile deutlich moderater.

Auch die Tatsache, dass die chinesische Notenbank die Geldpolitik zuletzt wieder gelockert hat, macht Aktien aus den Schwellenländern attraktiver. Nicht zuletzt haben sich die Bewertungen ermäßigt, und man darf wohl annehmen, dass viele negative Faktoren in den Kursen schon eingepreist sind. Die Skepsis der Anleger gegenüber den Emerging Markets ist viel höher als gegenüber den entwickelten Märkten, und das mag ein großes Argument sein, das für die Schwellenbörsen spricht. Man muss natürlich unter den Emerging Markets genau unterscheiden und darf sie keinesfalls über einen Kamm scheren. So macht es z. B. einen großen Unterschied, ob ein Land Rohstoffe exportiert oder ein Netto-Importeur ist. Insgesamt könnte das Stimmungs-Tief für die Schwellenmärkte aber hinter uns liegen.

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Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden. Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen. Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung. Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken, dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist. Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.


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