11.03.2025, 2228 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel gestern Montag mit deutlichen Verlusten beendet. Der Leitindex ATX verlor 2,12 Prozent auf 4.199,98 Punkte. Der breiter gefasste ATX Prime büßte 2,29 Prozent ein und ging bei 2.108 Punkten aus dem Handel. Die US-Zollpolitik und die Konjunkturentwicklung in den USA verunsichern die Anleger. Der angekündigte Sondertopf in Deutschland - ein 500-Milliarden-Euro-Investitionspaket in die Infrastruktur - hatte die Börsen in der Vorwoche noch beflügelt. Zuletzt gab es allerdings Zweifel, ob die Grünen den Plan von den wohl künftigen Regierungsparteien in Berlin - Union und SPD - mittragen werden. Die deutschen Grünen wollen die geplanten Grundgesetzänderungen im Bundestag nicht mittragen. Daten vom Montag zeigten dann, dass die Produktion der deutschen Unternehmen zu Jahresbeginn gestiegen ist. Das geplante Sondervermögen hat wohl auch für eine deutliche Verbesserung der Konjunkturerwartungen von Anlegerinnen und Anlegern gesorgt. Der Sentix-Konjunkturindex für die Eurozone ist im März deutlich stärker als erwartet gestiegen. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator kletterte um 9,8 Punkte auf minus 2,9 Punkte.
Unternehmensseitig lagen in Wien kaum Meldungen vor. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der Bawag von 106,0 auf 111,0 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von der zuständigen Expertin Marlene Eibensteiner bestätigt. Die Titel der Bank gaben in einem schwachen Branchenumfeld um 6,9 Prozent auf 94,05 Euro nach. Verluste gab es auch bei den Anteilen der anderen schwergewichteten Banken: Erste Group büßten 3,7 Prozent ein, Raiffeisen Bank International verloren 2,6 Prozent. Europaweit zeigten sich Bankwerte sehr schwach. Die ebenfalls gewichtigen Verbund-Aktien legten dagegen 1,3 Prozent zu. Am unteren Ende gaben die Aktien der Strabag 6,8 Prozent nach. Die Anteile hatten vergangene Woche noch zu den großen Gewinnern gezählt. Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben dann noch ihr Kursziel für die Aktien der Semperit von 21 auf 23 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung ("Buy") wurde bestätigt. Die Titel notierten am Ende 0,7 Prozent höher bei 14,50 Euro."
Börsepeople im Podcast S23/11: Daniela Herneth
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